Streaming-Sichtung „Resident Evil: The Final Chapter“

Resident Evil: The Final Chapter (auch: Resident Evil 6 oder Resident Evil 6: The Final Chapter) ist ein US-amerikanischer Science-FictionActionHorrorfilm von Paul W. S. Anderson aus dem Jahr 2016 und die Fortsetzung des Films Resident Evil: Retribution aus dem Jahr 2012. Es ist der sechste und letzte Teil der Resident-Evil-Realfilmreihe.“ (Quelle)

Zynisch gefragt: War es dieser Film wert? War es den Arm der Stuntfrau wert? Das Leben eines weiteren Crewmitglieds? Und natürlich lautet die Antwort „Nein.“ Aber kein Film, egal, ob Sharknado 9 oder Citizen Kane ist das Leben eines Menschen wert. Also ist die Frage plötzlich gar nicht mehr so zynisch.

Sie wird u.U. zynischER, wenn man bedenkt, was für ein seelenloses Produkt dieser Film geworden ist.

 

Streaming-Sichtung „I am a Hero“

I Am a Hero ist ein japanischer Zombiefilm aus dem Jahr 2015 von Shinsuke Satō. Er basiert auf den gleichnamigen Manga von Kengo Hanazawa. Der Film feierte seine Premiere am 13. Oktober 2015 auf dem Sitges Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya und wurde am 23. April 2016 in den japanischen Kinos veröffentlicht.“ (Quelle)

Japanisch-südkoreanischer Geheimtipp für Zombiefreunde mit Spaßfaktor und…Sportschützen? Ja! Bisher gibt es leider Fortsetzung, obgleich sich dies anböte. Die Vorlage kannte ich übrigens nicht.

Streaming-Sichtung „Seoul Station“

Seoul Station ist der dritte Animationsfilm des südkoreanischen Regisseurs Yeon Sang-ho. Der Film handelt von einer ZombieApokalypse und stellt die Vorgeschichte zu Train to Busan dar. Seoul Station feierte seine Premiere am 5. April 2016 auf dem Brussels International Fantastic Film Festival und wurde dort mit dem Silbernen Raben ausgezeichnet.“ (Quelle)

Train to Busan hatte ich auf dem FFF gesehen, dieses Prequel ausgelassen; jetzt konnte ich via Prime diesen Animationsfilm nachholen, der – ein schöner Ansatz – Figuren in den Mittelpunkt stellen, die viel zu selten als Protagonisten in Filmen auftauchen, nämlich die von der Gesellschaft Marginalisierten. Dass diese wiederum in einer Hyperleistungsgesellschaft wie derjenigen in Südkorea noch stärker am Rande stehen passt hier wie ein Turnschuh.

Dass dabei der Film nicht gerade als Hoffnungstonikum zu begreifen ist, dürfte klar sein.

BluRay-Sichtung „Dead 7“

Dead 7 (formerly titled Dead West) is an American post-apocalyptic zombie horror western film written by Nick Carter, American singer best known as a member of the Backstreet Boys. It is directed by Danny Roew and produced by The Asylum. The movie aired on SyFy on April 1, 2016 in the United States. Carter managed to get two of his bandmates, A. J. McLean and Howie Dorough to star in the movie. In addition, Carter also cast several members from other boy bands like 98 Degrees, O-Town, ‚N Sync and All-4-One.“ (Quelle)

Wow. Wenn die Theater-AG der Gesamtschule Wolfenbüttel-Süd mal so richtig loslegen würde, käme sie da auch ran. Obwohl. Vielleicht sogar weiter.

Streaming-Sichtung „Pandemic“

Pandemic is a 2016 American science fiction thriller film directed by John Suits and written by Dustin T. Benson. Rachel Nichols stars as a doctor who leads a group to find survivors of a worldwide pandemic. The film is shot in a first-person POV, similar to first-person shooter video games.“ (Quelle)

Ich bin ehrlich gesagt, ein wenig überrascht, dass es derart viele positive Grundtöne in die Besprechungsabteilung des Wikipedia-Eintrags schafften. Der Film entwickelt einfach keinen Punch. Entweder schaffen das die Darsteller nicht oder irgendein saudummer Schlimm-CGI-Effekt zerstört die Spannung.

FFF2016-Filmsichtung „The Girl With All The Gifts“

„A scientist and a teacher living in a dystopian future embark on a journey of survival with a special young girl named Melanie.“ (Quelle)

The Girl With All The Gifts wird natürlich bei jeder The-Last-of-Us-Freund ein heftiges „AHA!“auslösen; abgesehen davon haben wir über weite Strecken ein sehr spannenden, souverän geschrieben, geschossenen und gespielten Film, der auch in der Postproduktion einen schönen Schliff verpasst bekommen hat. Besondere Freude hatte ich am an der jungen Hauptdarstellerin, die den Film absolut trägt.

Das Trio um sie herum ist ebenfalls wunderbar anzusehen. Der Soldat mit dem rechten Fleck am Herzen, die ältere Forscherin, die willens ist, für die Rettung der Menschheit über Leichen zu gehen und die Lehrerin, die in ihrer toughen Mutterrolle steil geht. Dazu kommt ein traumwandlerisch-leichtfüßiger Soundtrack.

Alles wäre also großartig. Doch dann, dann kommen die letzten 30 Minuten. Man möge selbst entscheiden. Mich überzeugte das nicht.