Panel-Ankündigung: Kirchentag plays – Religion und Computerspiele

Im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Stuttgart darf ich am Freitag Panel-Gast sein:

Kirchentag plays – Religion und Computerspiele

Mit dabei Benjamin Götz, Elke Hemminger und Michael Waltemathe – Vortragende sind die wunderbaren Simone Heidbrink und Tobias Knoll. Ich freue mich auf eine tolle Veranstaltung!

[Zweitpromotion]: Woche 05

Diese Woche stand nur ein Tag zu Verfügung.

Arbeitspensum

  • Arbeitstreffen mit M. Faltermeier zum Thema „Ethische Problemfelder in dig. Spielen“; nächste Schritte: Ich liefere „typische Ethikbaustellen-Szenarios“, damit MF sich besser einfühlen kann
  • Weitere Lektüre von „Introduction to Game Analysis“ (Clara Fernandez-Vara), Stand: ca. 60%
  • Identifizierung von Spieleforschern auf Twitter

Neuer Game-Studies-Sammelband erschienen „Build ‚em Up – Shoot ‚em Down: Körperlichkeit in digitalen Spielen“

Bereits gestern am 13. Februar 2012 erschien unser neuer Game-Studies-Sammelband im Verlag Werner Hülsbusch. Der Titel lautet „Build ‚em Up – Shoot ‚em Down: Körperlichkeit in digitalen Spielen

Worum geht es?

„Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts scheint der menschliche Körper eine zentrale Größe in unserer Wahrnehmung zu sein: Zunehmend versuchen wir, ihn zu begreifen, zu entdecken, aber auch zu ändern oder sogar nach höchst unterschiedlichen Vorstellungen zu optimieren. Auch für die kulturanthropologische Forschung der letzten Jahre ist der Begriff der „Körperlichkeit“ kein Unbekannter. So richtet beispielsweise nicht mehr nur die Gender-Forschung ihren Blick auf das sozial konstruierte Geschlecht.

Dennoch trifft bisher der interessierte Umgang mit Körpern nur begrenzt auf die Disziplin der Game Studies zu. An der Schließung dieses Lücke arbeitet der vorliegende Sammelband. Er führt Autorinnen und Autoren aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammen. In ihren Beiträgen beschreiben sie die Konstruktion und Dekonstruktion von Körperlichkeit, die in Video- und Computerspielen in vielfältiger Art und Weise auftaucht und mit der jeder Spieler – bewusst oder unbewusst – konfrontiert wird.

So geht es u.a. um Themen wie Character-Editoren, die Simulation des Phänomens Schmerz auf dem Bildschirm, den Körper als Eingabegerät, den „Tod“ der Spielfiguren oder Spiele als mögliche Unterstützungsinstrumente in Heilungsprozessen. So vielfältig die Themen, so vielfältig auch der Ton der Beiträge – die Bandbreite reicht von journalistisch-essayistisch bis fundiert-wissenschaftlich.“ (Quelle)

 

Eigentlich sollte das Buch bereits im Herbst erscheinen, aber der Verlagsumzug machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Egal, nun sind wir am Start und es ist unser bisher umfangreichster Band: ca. 420 Seiten und 20 AutorInnen stark. Support the cause!