Seriensichtung „SRI und die unheimlichen Fälle“ Vol.2

„Die überaus spannende Serie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ zeigt das Japan Mitte der 1960er Jahre. Das S.R.I., das „Science Research Institute“, ist eine aus drei Spezialisten und einer Agentin bestehende Spezialeinheit. (…) Die vorliegenden 12 Folgen wurden aufgrund ihrer Brutalität und Grausamkeit nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Daher gibt es hier auch keine deutsche Synchronisation. Für diese DVD-Veröffentlichung wurden die Episoden jedoch deutsch untertitelt. Im Jahre 1971 wurden die „harmloseren“ 13 Folgen von „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ nur ein einziges Mal in Deutschland im ZDF ausgestrahlt. Einige Kritiker, auch im Fernsehrat des ZDF vertreten, zeigten sich von der Brutalität der Serie geschockt und verlangten sogar deren Absetzung. Eine massiv von den Fans geforderte Wiederholung der Serie wurde abgelehnt. „Kaiki Daisakusen“, wie die Serie im Original heißt, ist bis heute vielen Millionen Zuschauern nachhaltig in Erinnerung geblieben. Weltweit waren die Fans von den mysteriösen Verbrechen, die den Flair der Serie ausmachten, fasziniert. Gerade die „Einzigartigkeit“ der Serie ist auch in der Geschichte des Fernsehens ein Novum. Selten schaffte eine asiatische Serie in Deutschland eine so große Popularität zu erreichen wie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“.“ (Quelle)

Endlich! Nach zwei Jahren erfahre ich, wie es in den späten 60ern in Japan weiterging um die harte Kulttruppe, die sich nur von Tabak und Kaffee ernährt, den die einzige Büromaus brav zubereiten darf. Dabei kann man festhalten, dass gerade die Kameraarbeit immer wieder wirklich progressive Züge aufweist. Ungewöhnliche Winkel und Fahrten – klasse.

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DVD-Sichtung „Doctor Who – Mawdryn Undead“

Mawdryn Undead is the third serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was originally broadcast in four twice weekly parts from 1 February to 9 February 1983. The serial was the first of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy, and introduced Mark Strickson as a new companion, Vislor Turlough, as well as reintroducing Nicholas Courtney as Brigadier Lethbridge-Stewart. The character had not been seen on the series since the Fourth Doctor serial Terror of the Zygons almost eight years earlier.“ (Quelle)

Witzigerweise sprechen die Macher im Making-of genau das an, was ich mir auch bei der Durchsicht dachte: Unnötig umkompliziert. Egal, die Rückkehr von Courtney stimmte mich sehr froh (und ein wenig melancholisch!). Schade, dass Russell keine Zeit (oder Lust?) hatte. Strickson ist ein schwieriger Fall – verdammt cool, dass die Tardis plötzlich erwachsener und dramatischer wird, aber sein reason to be ist dramaturgisch vermutlich schwierig durchzuhalten. Schade, dass beim Making-of nicht auf Make-up und Setbauten eingegangen wird. Beide Bereiche sind recht außergewöhnlich.

 

Seriensichtung „Sherlock“ (Staffel 1)

Mit einiger Verspätung konnten wir gestern Abend endlich die erste Staffel von Sherlock abschließen. Während ich von Folge 1 äußerst angetan war (vor allem das Kennenlernen von Holmes und Watson gefiel mir sehr gut), kam mir Folge 2 wie ein einziger, aus der Zeit gefallener Kolonialismus-Diskurs vor. Folge drei war allein wegen des Aufeinandertreffens von Holmes und…DEM GEGENSPIELER sehenswert – auch wenn die Hinfühung beizeiten etwas langatmig war. Dennoch: Staffel 2 steht fest auf dem Programm.

DVD-Sichtung „Doctor Who: Planet of the Giants“

Planet of the Giants

gefällt mir. Ach, ich weiß, ich weiß, welche Folge gefällt mir eigentlich nicht. Ach, was soll’s. Der geneigte Fan sucht sich eben seine Inhalte. Riesen-Tiere! Tonhöhen-Verschiebung aufgrund unterschiedlicher Körpergrößen! Böse Machenschaften der Geldgier! Alles drin! Und komplizierte Nachbearbeitung die nach „try and error“ aussieht.

DVD-Sichtung „Doctor Who: The Sensorites“

The Sensorites is the seventh serial in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in six weekly parts from 20 June to 1 August 1964. The story is notable for its demonstration of Susan’s telepathy and references to the Doctor’s and her home planet.“ (Quelle)

Ich war auf dieses Abenteuer in erster Linie sehr gespannt, da ich in mehreren Doctor-Who-Lektüren gelesen hatte, dass dieses Storybogen eine etwas eigenständigere Rolle für Carole Ann Ford vorsah, die sich sonst oftmals wie das fünfte Rad am Wag vorgekommen sein musste.

Und tatsächlich: Man könnte meinen, dass eine Form der Teenage Rebellion in den Episoden verhandelt wird. Ansonsten herrscht reichlich Wendungsüberschuss! Immer neue sinstre Pläne hecken die gemeinen Schurken aus, scheitern sie, sind schon fünf neue Teufelspläne auf dem Tisch.

TV-Seriensichtung „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“

Gäbe es Nikotin und Teein nicht, wären die einzelnen Folgen dieser japanischen 1960er- und 1970er-Myterie-TV-Serie etwa vier Minuten lang. Was dort an TEE getrunken und an TEER gezogen wird, ist erstaunlich. Aber auch der Rest ist liebevoll-putzig und beigeisternd-naiv. Nur 13 der 26 Folgen wurden in Deutschland ausgestrahlt; der Rest ist bestimmt….ULTRAviolent! Hihi. Hoho.