DVD-Sichtung „Doctor Who – Mawdryn Undead“

Mawdryn Undead is the third serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was originally broadcast in four twice weekly parts from 1 February to 9 February 1983. The serial was the first of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy, and introduced Mark Strickson as a new companion, Vislor Turlough, as well as reintroducing Nicholas Courtney as Brigadier Lethbridge-Stewart. The character had not been seen on the series since the Fourth Doctor serial Terror of the Zygons almost eight years earlier.“ (Quelle)

Witzigerweise sprechen die Macher im Making-of genau das an, was ich mir auch bei der Durchsicht dachte: Unnötig umkompliziert. Egal, die Rückkehr von Courtney stimmte mich sehr froh (und ein wenig melancholisch!). Schade, dass Russell keine Zeit (oder Lust?) hatte. Strickson ist ein schwieriger Fall – verdammt cool, dass die Tardis plötzlich erwachsener und dramatischer wird, aber sein reason to be ist dramaturgisch vermutlich schwierig durchzuhalten. Schade, dass beim Making-of nicht auf Make-up und Setbauten eingegangen wird. Beide Bereiche sind recht außergewöhnlich.

 

Seriensichtung „Sherlock“ (Staffel 1)

Mit einiger Verspätung konnten wir gestern Abend endlich die erste Staffel von Sherlock abschließen. Während ich von Folge 1 äußerst angetan war (vor allem das Kennenlernen von Holmes und Watson gefiel mir sehr gut), kam mir Folge 2 wie ein einziger, aus der Zeit gefallener Kolonialismus-Diskurs vor. Folge drei war allein wegen des Aufeinandertreffens von Holmes und…DEM GEGENSPIELER sehenswert – auch wenn die Hinfühung beizeiten etwas langatmig war. Dennoch: Staffel 2 steht fest auf dem Programm.

DVD-Sichtung „Doctor Who: Planet of the Giants“

Planet of the Giants

gefällt mir. Ach, ich weiß, ich weiß, welche Folge gefällt mir eigentlich nicht. Ach, was soll’s. Der geneigte Fan sucht sich eben seine Inhalte. Riesen-Tiere! Tonhöhen-Verschiebung aufgrund unterschiedlicher Körpergrößen! Böse Machenschaften der Geldgier! Alles drin! Und komplizierte Nachbearbeitung die nach „try and error“ aussieht.

DVD-Sichtung „Doctor Who: The Sensorites“

The Sensorites is the seventh serial in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in six weekly parts from 20 June to 1 August 1964. The story is notable for its demonstration of Susan’s telepathy and references to the Doctor’s and her home planet.“ (Quelle)

Ich war auf dieses Abenteuer in erster Linie sehr gespannt, da ich in mehreren Doctor-Who-Lektüren gelesen hatte, dass dieses Storybogen eine etwas eigenständigere Rolle für Carole Ann Ford vorsah, die sich sonst oftmals wie das fünfte Rad am Wag vorgekommen sein musste.

Und tatsächlich: Man könnte meinen, dass eine Form der Teenage Rebellion in den Episoden verhandelt wird. Ansonsten herrscht reichlich Wendungsüberschuss! Immer neue sinstre Pläne hecken die gemeinen Schurken aus, scheitern sie, sind schon fünf neue Teufelspläne auf dem Tisch.

TV-Seriensichtung „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“

Gäbe es Nikotin und Teein nicht, wären die einzelnen Folgen dieser japanischen 1960er- und 1970er-Myterie-TV-Serie etwa vier Minuten lang. Was dort an TEE getrunken und an TEER gezogen wird, ist erstaunlich. Aber auch der Rest ist liebevoll-putzig und beigeisternd-naiv. Nur 13 der 26 Folgen wurden in Deutschland ausgestrahlt; der Rest ist bestimmt….ULTRAviolent! Hihi. Hoho.

TV-Kino-Specialsichtung „The Day of the Doctor“

Der Doktor. Zum ersten Mal in 3D. Im Kino. Klar konnten wir da nicht nein sagen. Obwohl wir bei der eigentlichen Serie noch ein Staffelfinale (6.) und eine Staffel (7.) hinten dran sind, wollten wir uns diesen Auftritt nicht entgehen lassen. Und das hat sich definitiv gelohnt. Die 77 Minuten von „The Day of the Doctor“ bringen den 10. und 11. Doktor zusammen, schmeißen John Hurt als ganz frühe Version der beiden hinzu und lassen einen der Kernmomente der doktoralen Vita (The Last Great Time War) spektakulär wieder auferstehen! Als ob das nicht schon genug wäre, gibt es zwei sehr unterhaltsame Einführungen für das Publikum (Kinoregeln und 3D-Brillen-Tutorial). Und unter uns: Als David T. wieder den einen großen Satz („I don’t want to go.“) sagt, möchte man seine Tränen gar nicht länger zurückhalten. Nicht nur als Doktor sage ich hier: Zeitdaumen hoch!