Mini-Serien-Sichtung beendet „Good Omens“

Good Omens ist eine sechsteilige Comedy-Miniserie der BBC basierend auf dem 1990 erschienenen Fantasy-Roman Ein gutes Omen von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Das Drehbuch schrieb Gaiman selbst, nachdem ihm Pratchett durch einen Brief in seinem Nachlass posthum seinen Segen gegeben hatte. Gaiman überblickt außerdem als Showrunner die gesamte Produktion. Die Hauptrollen übernahmen David Tennant (als Dämon Crowley) und Michael Sheen (als Engel Erziraphael). Das ungleiche Paar rauft sich in der FantasyKomödie zusammen, um die ihnen lieb gewordene Erde vor der nahenden Apokalypse zu retten.“ (Quelle)

Ich bin ein Tennant-Bewunderer, ja. Aber, hmmm…nichts davon verfing bei mir. Vor allem lachte ich kein einziges Mal richtig laut. Ja, schmunzeln hier, schmunzeln da..aber…nope.

Streaming-Sichtung „Ultraman“

„Years ago, the famous giant of light Ultraman worked to protect peace on Earth. Now, a new champion arises: Shinjiro Hayata, a high-school student who must don the Ultra Suit and the worries that come with it. The son of the former Ultraman, he will become this generation’s new hero! Netflix Original Anime Ultraman starts streaming worldwide April 1st, only on Netflix.“ (Quelle: Netflix)

Das Reboot ist erfreulich – erstens wird eine neue Generation von Zusehern an den sympathischen Helden herangeführt und zweitens war die Entscheidung, es auf CGI-Basis zu machen, in meinen Augen die richtige.

Streaming-Sichtung beendet „The Cage“

„Der Käfig (Originaltitel: The Cage) ist ein US-amerikanischer Science-FictionFernsehfilm, der 1964/65 als Pilotfolge der Star-Trek-Fernsehserie Raumschiff Enterprise produziert, dann aber nicht für die Serie verwendet wurde. Er wurde 1988 erstmals im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt.“(Quelle)

Da ich Star Trek zwar durchaus zugeneigt bin, mich aber nicht sonderlich gut auskenne, habe ich von diesem Piloten das erste Mal erst in der Spock-Biographie gehört; ungemein spannend, jetzt endlich die Folge zu sehen. Mir gefiel das alles sehr gut, und ich hatte diebischen Spaß.

Seriensichtung „SRI und die unheimlichen Fälle“ Vol.2

„Die überaus spannende Serie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ zeigt das Japan Mitte der 1960er Jahre. Das S.R.I., das „Science Research Institute“, ist eine aus drei Spezialisten und einer Agentin bestehende Spezialeinheit. (…) Die vorliegenden 12 Folgen wurden aufgrund ihrer Brutalität und Grausamkeit nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Daher gibt es hier auch keine deutsche Synchronisation. Für diese DVD-Veröffentlichung wurden die Episoden jedoch deutsch untertitelt. Im Jahre 1971 wurden die „harmloseren“ 13 Folgen von „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ nur ein einziges Mal in Deutschland im ZDF ausgestrahlt. Einige Kritiker, auch im Fernsehrat des ZDF vertreten, zeigten sich von der Brutalität der Serie geschockt und verlangten sogar deren Absetzung. Eine massiv von den Fans geforderte Wiederholung der Serie wurde abgelehnt. „Kaiki Daisakusen“, wie die Serie im Original heißt, ist bis heute vielen Millionen Zuschauern nachhaltig in Erinnerung geblieben. Weltweit waren die Fans von den mysteriösen Verbrechen, die den Flair der Serie ausmachten, fasziniert. Gerade die „Einzigartigkeit“ der Serie ist auch in der Geschichte des Fernsehens ein Novum. Selten schaffte eine asiatische Serie in Deutschland eine so große Popularität zu erreichen wie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“.“ (Quelle)

Endlich! Nach zwei Jahren erfahre ich, wie es in den späten 60ern in Japan weiterging um die harte Kulttruppe, die sich nur von Tabak und Kaffee ernährt, den die einzige Büromaus brav zubereiten darf. Dabei kann man festhalten, dass gerade die Kameraarbeit immer wieder wirklich progressive Züge aufweist. Ungewöhnliche Winkel und Fahrten – klasse.

DVD-Sichtung „Doctor Who – Mawdryn Undead“

Mawdryn Undead is the third serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was originally broadcast in four twice weekly parts from 1 February to 9 February 1983. The serial was the first of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy, and introduced Mark Strickson as a new companion, Vislor Turlough, as well as reintroducing Nicholas Courtney as Brigadier Lethbridge-Stewart. The character had not been seen on the series since the Fourth Doctor serial Terror of the Zygons almost eight years earlier.“ (Quelle)

Witzigerweise sprechen die Macher im Making-of genau das an, was ich mir auch bei der Durchsicht dachte: Unnötig umkompliziert. Egal, die Rückkehr von Courtney stimmte mich sehr froh (und ein wenig melancholisch!). Schade, dass Russell keine Zeit (oder Lust?) hatte. Strickson ist ein schwieriger Fall – verdammt cool, dass die Tardis plötzlich erwachsener und dramatischer wird, aber sein reason to be ist dramaturgisch vermutlich schwierig durchzuhalten. Schade, dass beim Making-of nicht auf Make-up und Setbauten eingegangen wird. Beide Bereiche sind recht außergewöhnlich.

 

Seriensichtung „Sherlock“ (Staffel 1)

Mit einiger Verspätung konnten wir gestern Abend endlich die erste Staffel von Sherlock abschließen. Während ich von Folge 1 äußerst angetan war (vor allem das Kennenlernen von Holmes und Watson gefiel mir sehr gut), kam mir Folge 2 wie ein einziger, aus der Zeit gefallener Kolonialismus-Diskurs vor. Folge drei war allein wegen des Aufeinandertreffens von Holmes und…DEM GEGENSPIELER sehenswert – auch wenn die Hinfühung beizeiten etwas langatmig war. Dennoch: Staffel 2 steht fest auf dem Programm.