Streaming-Sichtung „Tau“

„Kidnapped by an inventor who uses her as a test subject to perfect his robotic AI, a street-smart young woman tries to escape her high-tech prison.“ (Quelle)

Na, ob das was TAUgt? Wer wird dieses Mensch-Maschine-TAUziehen wohl gewinnen? Sollte man eine fehlerhafte AI nicht besser ausTAUschen? Kurzum: Wenig stimmiges SciFi-Thriller-Kammerspiel mit vielen Bruchstellen, die das Drehbuch nicht erklären kann oder möchte.

Streaming-Sichtung „The Alienst“ (Staffel 01)

The Alienist – Die Einkreisung (Originaltitel: The Alienist, englisch für Der Seelenarzt) ist eine US-amerikanische Krimiserie, die auf dem Roman Die Einkreisung (in Original The Alienist) von Caleb Carr basiert.“ (Quelle)

Toll ausgestattet und stark inszeniert (was für ein sattes Intro!), von den Darstellern ordentlich durch ein Drehbuch getragen, welches nur wenige Überraschungen aufweist und routiniert auf einen etwas überraschungsarmen Höhepunkt zusteuert. Die Hintertür für ein CSI-artiges Vehikel zur Jahrhundertwende wird selbstredend aufgestoßen und einer zweiten Staffel sollte daher nicht allzuviel im Weg stehen. Insgesamt also ein solides Vergnügen.

Streaming-Sichtung beendet „Manhunt: Unabomber“

Manhunt: Unabomber ist eine US-amerikanische Miniserie von Andrew Sodroski. Regie führte Greg Yaitanes. Die Serie wurde von der Produktionsfirma von Kevin Spacey, Trigger Street Productions, für den Discovery Channel produziert. Sie erzählt die wahre Geschichte der FBI-Ermittlungen im Fall des „Unabombers“ Ted Kaczynski.“ (Quelle)

Paul Bettany geht immer! Und der Soundtrack? Bombe. Sam W. hingegen, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Irgendwie wirkt er auf mich immer einen Tick neben der Spur, will heißen, das, was gerade transportiert werden soll, will einfach nur bedingt rüberkommen. Die Photographie der Serie ist übrigens sehr schön geraten!

 

Lektüre beendet „Palast der Fisternis“ (Stefan Bachmann)

„Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.“ (Quelle)

Kirkus Reviews schreibt dem Teenager-Roman (JA, ICH WEISS!) eine „appealing, unworldly quality“ zu, und ich weiß, was sie damit meinen. Man muss sich auf die alberne Prämisse tatsächlich sehr intensiv einlassen, um dann eben jenen Spaß zu haben, den man tatsächlich mit den schnell gelesenen 400 Seiten hat.

Der Schauplatz des Palastes ist natürlich der Star des Romans, er ist Protagonist und die restlichen Gestalten, egal, in welchem Jahrhundert sind buchstäblich zänkische Staffage. Es ist also ein wenig wie in diesem B-Horror-Film „13 Ghosts“.

Streaming-Sichtung „Mr. Holmes“

Mr. Holmes ist ein britisch-amerikanisches Filmdrama unter der Regie von Bill Condon aus dem Jahr 2015. Im Zentrum der Handlung steht der alternde Detektiv Sherlock Holmes, der sich nach Abschluss seiner Detektivkarriere in ein ländliches Leben zurückgezogen hat. Der Film startete am 19. Juni 2015 in ausgewählten britischen Kinos und feierte seinen deutschen Kinostart am 24. Dezember 2015.“ (Quelle)

Ich kann mich gut erinnern, dass ich ursprünglich vorhatte, diesen Film „zwischen den Jahren“ im Kino zu sehen, irgendwie scheint er mir dann durch die Augen-Finger geglitten zu sein. Jedenfalls konnte ich das nun ausmerzen und via Netflix erleben, wie sich der ehemalige Meisterdetektiv als dementer Senior durch das bildschön-inszenierte britische Landleben schuldbeladen schlägt, um am Ende durch die Kombination aus (Ersatzfamilien-)liebe und sinnvoller Tätigkeit (Romancier!) wieder zu erblühen. Und das machte mir Freude.

Streaming-Sichtung „Operation Avalanche“

„Als die CIA Ende der 1960er Jahre vermutet, dass sich ein russischer Maulwurf in der NASA befindet, der das Apollo-Programm sabotieren soll, entsendet der Geheimdienst einige Agenten, die sich als Dokumentarfilmer ausgeben sollen, um undercover in der Weltraumbehörde zu ermitteln und so den vermeintlichen Spion ausfindig zu machen. Doch was sie stattdessen entdecken, ist nicht nur weitaus schockierender, sondern bringt sie bald auch in akute Lebensgefahr.“ (Wikipedia)

Ein – wie ich finde – kleiner, starker Film, der es dem Zuseher förmlich ermöglicht, das zunehmend Dunkle, in das sich der Streifen bewegt, zu fassen. Bedrohliche Untertöne werden deutlicher und deutlicher…bis am Ende das blanke Entsetzen vorherrscht.

 

Lektüre beendet „Mind Control“ (Stephen King)

„In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.“ (Quelle)

Ich muss zugeben, dass meine aktiven King-Jahre schon eine Weile vorbei sind. Ich lese zwar mit großer Freude die Dark-Tower-Comicbände, aber mein letzter Roman war CELL, der vor ein, zwei Jahren wohl auch verfilmt wurde. Ich entdecke wenig KING in Mind Control. Das bedeutet nicht, dass der Roman richtig Fahrt aufnimmt, allerdings erst gefühlt nach etwa 150 bis 200 Seiten. Und Freunde eines besonders trickreichen Endes werden enttäuscht. Hier ist King abgeklärt und konsequent. Gut so.