Streaming-Sichtung beendet „Manhunt: Unabomber“

Manhunt: Unabomber ist eine US-amerikanische Miniserie von Andrew Sodroski. Regie führte Greg Yaitanes. Die Serie wurde von der Produktionsfirma von Kevin Spacey, Trigger Street Productions, für den Discovery Channel produziert. Sie erzählt die wahre Geschichte der FBI-Ermittlungen im Fall des „Unabombers“ Ted Kaczynski.“ (Quelle)

Paul Bettany geht immer! Und der Soundtrack? Bombe. Sam W. hingegen, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Irgendwie wirkt er auf mich immer einen Tick neben der Spur, will heißen, das, was gerade transportiert werden soll, will einfach nur bedingt rüberkommen. Die Photographie der Serie ist übrigens sehr schön geraten!

 

Advertisements

Lektüre beendet „Palast der Fisternis“ (Stefan Bachmann)

„Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.“ (Quelle)

Kirkus Reviews schreibt dem Teenager-Roman (JA, ICH WEISS!) eine „appealing, unworldly quality“ zu, und ich weiß, was sie damit meinen. Man muss sich auf die alberne Prämisse tatsächlich sehr intensiv einlassen, um dann eben jenen Spaß zu haben, den man tatsächlich mit den schnell gelesenen 400 Seiten hat.

Der Schauplatz des Palastes ist natürlich der Star des Romans, er ist Protagonist und die restlichen Gestalten, egal, in welchem Jahrhundert sind buchstäblich zänkische Staffage. Es ist also ein wenig wie in diesem B-Horror-Film „13 Ghosts“.

Streaming-Sichtung „Mr. Holmes“

Mr. Holmes ist ein britisch-amerikanisches Filmdrama unter der Regie von Bill Condon aus dem Jahr 2015. Im Zentrum der Handlung steht der alternde Detektiv Sherlock Holmes, der sich nach Abschluss seiner Detektivkarriere in ein ländliches Leben zurückgezogen hat. Der Film startete am 19. Juni 2015 in ausgewählten britischen Kinos und feierte seinen deutschen Kinostart am 24. Dezember 2015.“ (Quelle)

Ich kann mich gut erinnern, dass ich ursprünglich vorhatte, diesen Film „zwischen den Jahren“ im Kino zu sehen, irgendwie scheint er mir dann durch die Augen-Finger geglitten zu sein. Jedenfalls konnte ich das nun ausmerzen und via Netflix erleben, wie sich der ehemalige Meisterdetektiv als dementer Senior durch das bildschön-inszenierte britische Landleben schuldbeladen schlägt, um am Ende durch die Kombination aus (Ersatzfamilien-)liebe und sinnvoller Tätigkeit (Romancier!) wieder zu erblühen. Und das machte mir Freude.

Streaming-Sichtung „Operation Avalanche“

„Als die CIA Ende der 1960er Jahre vermutet, dass sich ein russischer Maulwurf in der NASA befindet, der das Apollo-Programm sabotieren soll, entsendet der Geheimdienst einige Agenten, die sich als Dokumentarfilmer ausgeben sollen, um undercover in der Weltraumbehörde zu ermitteln und so den vermeintlichen Spion ausfindig zu machen. Doch was sie stattdessen entdecken, ist nicht nur weitaus schockierender, sondern bringt sie bald auch in akute Lebensgefahr.“ (Wikipedia)

Ein – wie ich finde – kleiner, starker Film, der es dem Zuseher förmlich ermöglicht, das zunehmend Dunkle, in das sich der Streifen bewegt, zu fassen. Bedrohliche Untertöne werden deutlicher und deutlicher…bis am Ende das blanke Entsetzen vorherrscht.

 

Lektüre beendet „Mind Control“ (Stephen King)

„In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.“ (Quelle)

Ich muss zugeben, dass meine aktiven King-Jahre schon eine Weile vorbei sind. Ich lese zwar mit großer Freude die Dark-Tower-Comicbände, aber mein letzter Roman war CELL, der vor ein, zwei Jahren wohl auch verfilmt wurde. Ich entdecke wenig KING in Mind Control. Das bedeutet nicht, dass der Roman richtig Fahrt aufnimmt, allerdings erst gefühlt nach etwa 150 bis 200 Seiten. Und Freunde eines besonders trickreichen Endes werden enttäuscht. Hier ist King abgeklärt und konsequent. Gut so.

 

Streaming-Sichtung „Sherlock“ (Staffel 04)

„Sherlock is asked to investigate the mysterious death of a young man, which he solves quickly but he is led into another mystery when a bust of Margaret Thatcher owned by the dead man’s father is smashed. Further busts are smashed and Sherlock discovers that the mystery is linked to Mary and her past as a government agent. A figure from her past is bent on revenge in the belief that Mary betrayed him, but it is discovered that the traitor was the secretary of a British Parliamentary member. Mary is killed by the secretary when jumping in front of a bullet meant for Sherlock. John blames Sherlock for Mary’s death, and their relationship is fractured.

Sherlock is contacted by the daughter of entrepreneur Culverton Smith, who she claims has confessed to a murder but she does not know who the victim was as her father has used a drug on her that inhibits memory. Sherlock deduces that her father is a serial killer and sets out to expose him, but he has returned to narcotics use since Mary’s death and unable to clearly distinguish his own thoughts from reality. He confronts and attacks Smith, and John is forced to subdue him. While recovering in the hospital, Smith appears in Sherlock’s room, confesses and then tries to kill him. John bursts in just in time to save Sherlock, who reveals that his behavior up to that point was not just an elaborate ploy to expose Smith, but also fulfilling Mary’s last wish for him to „Save John“. Later John’s therapist reveals that she is actually Sherlock’s secret sister, Eurus, and has been using disguises to manipulate both Sherlock and Watson. The episode ends with Eurus firing a shot at John.

Sherlock and Watson – who had been shot with a tranquilizer by Eurus – trick Mycroft into acknowledging her existence. Eurus steps up her attacks on Sherlock, culminating in the bombing of his Baker Street apartment. Sherlock, Watson and Mycroft venture forth to Sherrinford, a maximum-security psychiatric facility where Eurus is housed. Although Mycroft is sceptical at the suggestion that she has escaped, the trio discover that Eurus has compromised the staff and controls the entire Sherrinford asylum. She subjects the trio to a series of ordeals, testing their morals by forcing them to choose which of her victims live and die and ultimately forcing Sherlock to confront the memory of „Redbeard“, a childhood friend whose death set in motion events that saw Eurus incarcerated. Realising that she will continue to test him until someone he cares for dies, Sherlock tries to connect with her on an emotional level, offering her the love and relationship with a brother that she never had, and Eurus stands down. Sherlock and Watson return to the Baker Street apartment, where they find another message from Mary imploring them to stay together. A time lapse montage shows them rebuilding the Baker Street flat to its original lived in form before meeting a series of unusual clients.“ (Quelle)

3x90min. An einem Abend. Mit der reizenden Kollegin MR. Zwischendrin Pizza. Und Chips. Ihr seht schon. Ein wilder Abend. Voller kcal. Und Rätsel. Buchstäblich und sprichwörtlich. Es gibt vieles, was mich stört. Es gibt allerdings auch vieles, was mich packt und rührt. Von Hund und Frau. Und Opfer. Und Liebesschwüre unter Hochdruck. Und irgendwie hoffe ich, dass es doch noch weitergeht, doch noch eine fünfte Staffel geben wird.

Streamingsichtung „The Lodger“

The Lodger is a 1944 horror film about Jack the Ripper, based on the novel of the same name by Marie Belloc Lowndes. It stars Merle Oberon, George Sanders and Laird Cregar, features Sir Cedric Hardwicke and was directed by John Brahm from a screenplay by Barré Lyndon. Lowndes‘ story had previously been filmed in 1926 as a silent film, The Lodger: A Story of the London Fog, directed by Alfred Hitchcock, and with sound in 1932 as The Lodger. It was remade again in 1953 as Man in the Attic, starring Jack Palance and again in 2009 by David Ondaatje.“ (Quelle)

Das war ein guter Abend, erst stolpere ich über Gantz: 0 bei Netflix und dann hatte ich hier das Glück, auf YouTube den Lodger zu finden. Und der wiederum hat nicht nur einen fantastischen Hauptdarsteller am Psycho-Stizzle, sondern bietet eine bombige Kameraarbeit.