Filmsichtung „Captain Marvel“

Captain Marvel ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film, der am 8. März 2019 in die US-amerikanischen Kinos kam. Die Regie führten Anna Boden und Ryan Fleck. Der Film erzählt die verschlungene Vorgeschichte und Apotheose der Supersoldatin Carol Danvers und ihrem außerirdischen Alter Ego Vers. Die Hauptrolle der so entstandenen Superheldin Captain Marvel wird von Brie Larson gespielt. Es handelt sich um den 21. Spielfilm innerhalb des Marvel Cinematic Universe und den vorletzten der sogenannten Phase 3. Er ist zudem der erste Film im MCU, der um eine Frau gebaut wurde, und der erste mit einer beteiligten Regisseurin. Captain Marvel spielt in den 1990er Jahren und damit vor den meisten Ereignissen innerhalb des MCU.“ (Quelle)

Eine US-nationalstaatlich-eingefärbte Heldin kümmert sich um das Schicksal von Menschen, die von Krieg und Hunger getrieben eine neue Heimat suchen (statt Kinder und Eltern an der Grenze zu trennen und sie in Käfige zu sperren)? „Rächt“ Captain Marvel da etwa liberale Wunschträume? Nun gut, wir wollen nicht zu tagespolitisch werden. Der Film macht – so vermute ich – jüngeren Eltern, die mit ihren Kindern im Kino sitzen – (fast) noch mehr Spaß, da sie sich sehr wohl an die gezeigte Zeit und die „Gadgets“ wie CD-Laufwerk, Pager, Modem und Altavista als Suchmaschine erinnern und schmunzeln können.

Visuell bietet der Film Marvel-Hausmannskost, der Abspann ist allerdings wunderschön geworden. Larson lacht zu wenig – Euch muss sie gar nicht beweisen. Sagt sie und hat recht. Ihre Freundschaft mit Lynch…die ist auch super. Fury hat übrigens Spaß und Phil liebt jede/r! Oder? ODER?

Filmsichtung „Batman v Superman: Dawn of Justice“

Wenn ich mich schon einmal in die Hauptstadt verirre, gehe ich doch gleich mal wieder ins Sony Center, um dort DC-Ware zu sehen. Und – wie ich es mir schon dachte – die Trivia-Seite auf imdb ist länger als Dirk Digglers Wunderstab.

Der Film wirkt visuell äußerst imposant und strotzt nur so vor Informationsdichte, versteckten (mal mehr, mal weniger) Anspielungen und Versprechunfen die filmische Zukunft betreffend.

Dennoch wirkt er seltsam stückwerkartig. So richtig organisch will er einfach nicht wirken. Und was Hans Zimmer hier geritten hat, ist mir auch nicht klar. Ich vermag keine klare Linie zu erkennen.

Filmsichtung „Iron Man 3“

Irgendwie bin ich geneigt zu sagen, dass zu viele Themen gleichzeitig ihren Weg in diesen, technisch wunderbar inszenierten und äußerst unterhaltsam geschriebenen, Superheldenfilm fanden. Letzten Endes geht es doch nur darum, dass Herr Stark kapieren muss, wie er eine vernünftige Work/Life-Balance herstellen kann. Und das läuft eben nur mit, hihi, „tabula rasa“. Für mich der geschliffenste der drei Teile.