Streaming-Sichtung „Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein“

„Geheimnisvolles Unheil liegt über dem Dorf um Schloss Frankenstein. Noch scheint die Sonne, als Dr. Frankensteins Tochter Maria mit ihrem Verlobten und ihrer Freundin, der hübschen Wissenschaftlerin Christa, den Grafen auf dem Schloss besuchen. Doch hinter den Mauern lauert eine unheimliche Gefahr. Verunstaltete Kreaturen dienen dem Grafen. Gräber werden geplündert in finsterer Nacht, geraubte Frauen erleiden ein grässliches Schicksal. Im Dorf herrscht Schrecken und Panik. Langsam erkennt Christa Frankensteins Geheimnis: Goliath, ein aus Toten geborener Riese. Doch der Wahn des Bösen trägt seine Früchte. Durch den Zwerg Gens wird Goliath befreit. Wie ein Berserker tötet er jeden, der sich ihm in den Weg stellt. Im Dorf herrscht Aufruhr. Das Volk versammelt sich. Das Monster soll brennen…“ (Quelle)

Hehe, hehe, „Giftzwerg“, hehe, hehe. Get it? Na, das ist doch der Stoff, aus dem Nebenherfilme auf 1,5x-Geschwindigkeit gemacht wird. Beste Geräuschkulisse.

 

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Mini-Serien-Sichtung „Residue“

Eine britische Metropole in der nahen Zukunft: In der Neujahrsnacht detoniert in einem Nachtclub eine Bombe und tötet 236 Menschen. Durch die gewaltige Explosion wird ein geheimes ABC-Waffenarsenal der British Army unter der Stadt freigelegt. Um unangenehme Fragen zu vermeiden, wird in der Folgezeit im Radius von acht Kilometern eine Quarantänezone um die Unglücksstelle errichtet, die dort lebenden Menschen werden evakuiert. Doch was ist wirklich passiert? Nach der Explosion glaubt Fotojournalistin Jennifer Preston (Natalia Tena, „Game of Thrones“, „Harry Potter“), an ihren Mitbürgern ein merkwürdiges Verhalten zu beobachten. Seltsame Todesfälle häufen sich, und über all dem schwebt die Frage, was die Regierung mit diesen Vorgängen zu tun haben könnte?“ (Quelle)

Gerade frisch auf Netflix entdeckt – dreimal 45 Minuten, sehr angenehm als Format. Mit wenig viel erzählt. Sleeper-Hit? Nicht ganz. Aber sticht positiv aus dem Stadt-Dystopie-Einerlei heraus.

Streaming-Sichtung „Die Rückkehr der reitenden Leichen“

Die Rückkehr der reitenden Leichen (Original: El ataque de los muertos sin ojos) ist ein spanischer Horrorfilm und der zweite Teil einer Filmreihe, die 1971 mit Die Nacht der reitenden Leichen begann. Regie führte Amando de Ossorio, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film handelt von einem verbannten Orden der Tempelritter, der sich blutgierig einem satanischen Kult verschrieb und dafür von aufgebrachten Bürgern massakriert und geblendet wurde.“ (Quelle)

Da schläft die letzte Leiche auf dem Pferd ein. Nach einem – nun ja – temporeicheren Auftakt entwickeln sich die Filmminuten wie sich herunter schälende Tapeten.

Streaming-Sichtung „Das Blutgericht der reitenden Leichen“

Das Blutgericht der reitenden Leichen (Original: La Noche de las gaviotas) ist ein spanischer Horrorfilm und der vierte Teil einer Filmreihe, die 1971 mit Die Nacht der reitenden Leichen begann. Regie führte Amando de Ossorio, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film handelt von einem verbannten Orden der Tempelritter, der sich blutgierig einem Kult verschrieb und seitdem in grausamen Ritualen Jungfrauen opfert.“ (Quelle)

Wie im echten Leben – kaum promoviert man und zieht ins Hinterland um, reitet mörderisches Pack ein, um Killstreaks zu scoren. Zum Glück muss einfach irgendwer blank ziehen, um Zeit zu gewinnen.

Streaming-Sichtung „The Hollow“

„Als sie eines Tages in einem fremden Reich mit magischen Portalen, verwirrenden Rätseln und bösartigen Biestern erwachen, müssen drei Teenager ihren Weg zurück finden.“ (Quelle)

Oh, eine Überraschung! Und zwar eine positive! Die zehn Folgen rasen nur so durch – ebenso die Schauplätze. Ja, selbstredend bleibt die Zielgruppe eine jüngere, aber es macht Freude, diesen von Unsicherheiten getriebenen Kids dabei zuzusehen, wohin es geht.

Streaming-Sichtung „The Premature Burial“

Lebendig begraben ist ein amerikanischer Horrorfilm des Regisseurs Roger Corman aus dem Jahr 1962, der von American International Pictures produziert wurde. Das Werk basiert auf der Kurzgeschichte Das vorzeitige Begräbnis des Schriftstellers Edgar Allan Poe und wird der Gattung des B-Movie zugerechnet. Zentrales Thema des Films ist die Taphephobie, die Angst lebendig begraben zu werden.“ (Quelle)

Die alte Schule rockt einfach! Unterhaltsamst. Und. Diese Farben!

Seriensichtung „Altered Carbon“

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (Originaltitel: Altered Carbon) ist eine US-amerikanische Cyberpunk– und Science-FictionFernsehserie, die von Laeta Kalogridis konzipiert wurde. Die Serie basiert auf dem Buch Das Unsterblichkeitsprogramm von Richard Morgan, das 2002 erschienen ist. Die erste Staffel umfasst 10 Folgen und wurde am 2. Februar 2018 auf Netflix per Streaming veröffentlicht.“ (Quelle)

Mit Joel Kinnaman tat ich mir über den gesamten Zeitraum hinweg verdammt schwer. Ich sage das vermutlich ganz, ga-aaa-nz, selten, aber ich finde, ihm fehlt die schauspielerische Gravitas, um diesem Charakter die nötige (angeblich gebrochene) Tiefe zu verleihen. Ich sehe da immer einen kleinen blonden Kopf auf dem Körper eines austrainierten Besamungsbullen, der mit seinen Augen rollt, wenn er Schmerz darstellen möchte. Möchte!

Ganz anders hingegen: Chris Conner als Edgar Poe! Der wuchs mir gleich ans Herz!

Der Rest: Hier und da ein Wendung zuviel. Mit Gewalt wird wahrlich nicht gespart – vor allem gegenüber Frauenkörpern. Die Tür für eine Fortsetzung freilich steht weit offen.