Streaming-Sichtung „Ferris Bueller“ (Staffel 1)

Ferris Bueller ist eine US-amerikanische Sitcom, die auf John Hughes’ Film Ferris macht blau von 1986 basiert. Sie handelt von dem 16-jährigen Ferris Bueller, der in seiner Schule mit allerlei technischem Krims-Krams Katastrophen anrichtet. Die Serie wurde von John Masius entwickelt. Die erste Folge wurde am 23. August 1990 von dem US-Fernsehsender NBC ausgestrahlt. In Deutschland wurde die erste Folge am 3. Januar 1994 auf ProSieben ausgestrahlt. Die erste und einzige Staffel umfasst 13 Folgen.“ (Quelle)

Ja, natürlich ist das alles ganz furchtbar und man fühlt sich sofort wie eine Geisel der 1990er. Alleine schon die Intro-Musik! CHEEEEESUS.

Aber nach einer gewissen Zeit hat man sich an den Erzählrütmüs gewöhnt. Und dann übersieht man schon einmal die vielen … Ausfälle.

Mini-Serien-Sichtung „Residue“

Eine britische Metropole in der nahen Zukunft: In der Neujahrsnacht detoniert in einem Nachtclub eine Bombe und tötet 236 Menschen. Durch die gewaltige Explosion wird ein geheimes ABC-Waffenarsenal der British Army unter der Stadt freigelegt. Um unangenehme Fragen zu vermeiden, wird in der Folgezeit im Radius von acht Kilometern eine Quarantänezone um die Unglücksstelle errichtet, die dort lebenden Menschen werden evakuiert. Doch was ist wirklich passiert? Nach der Explosion glaubt Fotojournalistin Jennifer Preston (Natalia Tena, „Game of Thrones“, „Harry Potter“), an ihren Mitbürgern ein merkwürdiges Verhalten zu beobachten. Seltsame Todesfälle häufen sich, und über all dem schwebt die Frage, was die Regierung mit diesen Vorgängen zu tun haben könnte?“ (Quelle)

Gerade frisch auf Netflix entdeckt – dreimal 45 Minuten, sehr angenehm als Format. Mit wenig viel erzählt. Sleeper-Hit? Nicht ganz. Aber sticht positiv aus dem Stadt-Dystopie-Einerlei heraus.

Seriensichtung „Altered Carbon“

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (Originaltitel: Altered Carbon) ist eine US-amerikanische Cyberpunk– und Science-FictionFernsehserie, die von Laeta Kalogridis konzipiert wurde. Die Serie basiert auf dem Buch Das Unsterblichkeitsprogramm von Richard Morgan, das 2002 erschienen ist. Die erste Staffel umfasst 10 Folgen und wurde am 2. Februar 2018 auf Netflix per Streaming veröffentlicht.“ (Quelle)

Mit Joel Kinnaman tat ich mir über den gesamten Zeitraum hinweg verdammt schwer. Ich sage das vermutlich ganz, ga-aaa-nz, selten, aber ich finde, ihm fehlt die schauspielerische Gravitas, um diesem Charakter die nötige (angeblich gebrochene) Tiefe zu verleihen. Ich sehe da immer einen kleinen blonden Kopf auf dem Körper eines austrainierten Besamungsbullen, der mit seinen Augen rollt, wenn er Schmerz darstellen möchte. Möchte!

Ganz anders hingegen: Chris Conner als Edgar Poe! Der wuchs mir gleich ans Herz!

Der Rest: Hier und da ein Wendung zuviel. Mit Gewalt wird wahrlich nicht gespart – vor allem gegenüber Frauenkörpern. Die Tür für eine Fortsetzung freilich steht weit offen.

Seriensichtung „Lost in Space“ (Staffel 1)

Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten (Originaltitel: Lost in Space) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Serie, die auf der in den 1960er-Jahren ausgestrahlten Fernsehserie Verschollen zwischen fremden Welten basiert. Die zehnteilige erste Staffel der Serie wurde weltweit am 13. April 2018 bei Netflix veröffentlicht.“ (Quelle)

Ich möchte mich dem allgemeinen Lobzug anschließen – die im Grunde wenig Technologie-SciFi-zentrierte Familienzusammenführung in Mitten von allerlei internen wie externen Gefahren fesselt über die zehn Folgen genug, um mit dieser Gesellschaftskernzelle mitzufiebern.

Streaming-Sichtung beendet „Manhunt: Unabomber“

Manhunt: Unabomber ist eine US-amerikanische Miniserie von Andrew Sodroski. Regie führte Greg Yaitanes. Die Serie wurde von der Produktionsfirma von Kevin Spacey, Trigger Street Productions, für den Discovery Channel produziert. Sie erzählt die wahre Geschichte der FBI-Ermittlungen im Fall des „Unabombers“ Ted Kaczynski.“ (Quelle)

Paul Bettany geht immer! Und der Soundtrack? Bombe. Sam W. hingegen, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Irgendwie wirkt er auf mich immer einen Tick neben der Spur, will heißen, das, was gerade transportiert werden soll, will einfach nur bedingt rüberkommen. Die Photographie der Serie ist übrigens sehr schön geraten!

 

Seriensichtung „SRI und die unheimlichen Fälle“ Vol.2

„Die überaus spannende Serie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ zeigt das Japan Mitte der 1960er Jahre. Das S.R.I., das „Science Research Institute“, ist eine aus drei Spezialisten und einer Agentin bestehende Spezialeinheit. (…) Die vorliegenden 12 Folgen wurden aufgrund ihrer Brutalität und Grausamkeit nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Daher gibt es hier auch keine deutsche Synchronisation. Für diese DVD-Veröffentlichung wurden die Episoden jedoch deutsch untertitelt. Im Jahre 1971 wurden die „harmloseren“ 13 Folgen von „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ nur ein einziges Mal in Deutschland im ZDF ausgestrahlt. Einige Kritiker, auch im Fernsehrat des ZDF vertreten, zeigten sich von der Brutalität der Serie geschockt und verlangten sogar deren Absetzung. Eine massiv von den Fans geforderte Wiederholung der Serie wurde abgelehnt. „Kaiki Daisakusen“, wie die Serie im Original heißt, ist bis heute vielen Millionen Zuschauern nachhaltig in Erinnerung geblieben. Weltweit waren die Fans von den mysteriösen Verbrechen, die den Flair der Serie ausmachten, fasziniert. Gerade die „Einzigartigkeit“ der Serie ist auch in der Geschichte des Fernsehens ein Novum. Selten schaffte eine asiatische Serie in Deutschland eine so große Popularität zu erreichen wie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“.“ (Quelle)

Endlich! Nach zwei Jahren erfahre ich, wie es in den späten 60ern in Japan weiterging um die harte Kulttruppe, die sich nur von Tabak und Kaffee ernährt, den die einzige Büromaus brav zubereiten darf. Dabei kann man festhalten, dass gerade die Kameraarbeit immer wieder wirklich progressive Züge aufweist. Ungewöhnliche Winkel und Fahrten – klasse.