Streaming-Sichtung „The Expanse“ (1. Staffel)

The Expanse ist eine US-amerikanische Science-FictionFernsehserie. Die erste Staffel basiert auf dem von der Kritik gelobten Roman Leviathan Wakes von Daniel Abraham und Ty Franck (die als Pseudonym den Namen James S. A. Corey benutzten) aus dem Jahr 2011. Die Expanse-Buchreihe umfasst dabei zur Zeit insgesamt sechs Bände. Die TV-Serie wurde vom 14. Dezember 2015 bis zum 2. Februar 2016 auf Syfy ausgestrahlt, die erste Folge wurde vorab am 23. November 2015 als Stream veröffentlicht. Die zweite Staffel wird seit dem 1. Februar 2017 in den USA ausgestrahlt.“ (Quelle)

Ich hatte zuvor von „The Expanse“ überhaupt nichts gehört – nada. Und fast hätte mich die Frisur von Thomas Jane auch dazu gebracht, nicht länger als zehn Minuten dabei zu bleiben – aber jetzt habe ich die zehn Folgen von Staffel 1 durch. Die Folge: Ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht.

Streamingsichtung beendet „Z Nation“ (Staffel 01)

Z Nation ist eine US-amerikanische postapokalyptische Zombie-Drama-Serie des Regisseurs Karl Schaefer aus dem Jahr 2014, die von The Asylum produziert wird.“ (Quelle)

Ich gestehe es mir gar nicht zu sagen…aber die 13 Folgen haben es geschafft, mich immer wieder zu überraschen; klar, nicht jeder CGI-Effekt zündet hier, aber es wird im Grunde immer noch genug body horror geliefert, um mitspielen zu können in der B-Liga. Das Schauspiel der SchauspielerInnen? Geschenkt. Es ist gerade immer haarscharf davor, TATSÄCHLICH zu funktionieren, aber dann…nun ja. Liebgewonnene Figuren lässt das Skript durchaus gerne abtreten (Pluspunkt) und die Figur des Patient Zero hat ein paar ambivalente Szenen abbekommen, die einen durchaus schlucken lassen.

Streaming-Sichtung „Broadchurch“ (Staffel 01)

Broadchurch (in der Schweiz als Broadchurch – Ein Dorf unter Verdacht gezeigt) ist eine britische Krimi-Fernsehserie von Chris Chibnall. Die Serie wurde für den britischen Sender ITV produziert. Sie behandelt den Mord an einem elfjährigen Jungen und die anschließenden Mordermittlungen sowie die Auswirkungen der Ermittlungen und gegenseitigen Verdächtigungen auf das gesamte Küstendorf. Ort der Handlung ist die fiktive Kleinstadt Broadchurch. Die erste Staffel mit acht Folgen zu je 50 Minuten wurde ab dem 4. März 2013 erstausgestrahlt.“ (Quelle)

Ich gebe gerne zu, dass ich ohne das Gesicht David Tennants niemals die Serie angesehen hätte. Krimis sind ein Genre, dem ich nichts abgewinnen kann. Was sich dann aber vor meinen Augen in acht Folgen abspielte, packte mich ungemein. Die einzelnen Folgen sind treffen genau den Nerv zwischen sensibel und spannend, tragisch und traumatisierend.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Staffel 02 in Bälde angegangen wird. Schließlich ist 2016 ein (fast) Doctor Who freies Jahr.

 

DVD-Sichtung: Doctor Who – The Time Warrior

Nach REICHLICH Verzögerung (an mir lag es nicht!) konnten wir in größerer Runde nun endlich Staffel 11 des Doctor beginnen!

The Time Warrior is the first serial of the 11th season of the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 15 December 1973 to 5 January 1974. This serial introduced Elisabeth Sladen as new companion Sarah Jane Smith. It also marked the debut of the Sontarans. This serial also introduces the name of the Doctor’s home planet, Gallifrey.“ (Quelle)

Wow, alles neu: Begleiterin, Logo, Intro, Alienspezies! Aber auch: Wow, immer noch das alte Dilemma: der dritte Doctor ist mir einfach unsympathisch.

Insgesamt stellte mich dieser Auftakt aber dennoch zufrieden; ich gebe zu, dass ich auch einer von denjenigen Zusehern bin, die mit Epochenstücken nur ganz bedingt etwas anfangen können, aber sei es drum. Im frühen Mittelalter hilft Aikido immer noch am besten!

Streaming beendet „Penny Dreadful“ (Staffel 1)

Penny Dreadful ist eine US-amerikanischbritische Horrorserie von John Logan, die im viktorianischen England spielt.“ (Quelle)

Diese Serie hatte ich schon länger im Visier und unabhängig davon empfahlen mir viele Freunde und Bekannte die acht Episoden der ersten Staffel. Zusammenfassend: Ich habe keine Sekunde bereut, Penny Dreadful hat mir unheimlich gut gefallen. Die Fotografie, die Kostüme und Sets und zuletzt das Schauspiel des wundervoll geschriebenen Drehbuchs – alles passte wunderbar zusammen! Doch schon lauert die Versuchung…soll man weiterschauen? Die diversen Timelines raten ab! Was soll ich nur tun! Man fühlt sich wie der junge Frankenstein – wo ist das Kissen?

Fazit: Der zweite Doktor – Patrick Troughton

Mit der Sichtung der letzten, momentan via BBC erhältlichen, DVD habe ich die Ära Troughton beendet. Ich hoffe natürlich inständig, dass die vielen verschollenen Folgen irgendwie doch noch einen Weg in unsere Seherhände finden, wer weiß, in welchen nigeranischen TV-Studios im Keller noch Bänder zu finden sind! Ich drück dem Who-Finde-Gott auf jeden Fall die Daumen – das finanzielle Interesse seitens der BBC sollte eigentlich da sein. Oder laufen die Classic-Folgen schlecht? Hm, vielleicht überspringt man das alles und hat schon längst einen Edel-BluRay-Joker in der Tasche. Ich sage einmal: Who knows?! #hihi

Troughton also. Der, der von sich aus gehen wollte. Der, der Angst hatte, wenn er zu lang bliebe, nur noch getypecastet zu werden. Der, der die Figur des Doktors ins Zentrum rückte. Der, der damit den Action-Doktor von heute zum ersten Mal ein Gesicht und eine Agenda gab.

Zwei Dinge sind es vor allem, die mich in Sachen Enthusiasmus nicht durch die Decke gehen lassen: Der eine ist serienextern verortet und reichlich eigennützig gedacht: Im Gegensatz zum ersten Doktor, wurde durch die Making-ofs und Specials sehr schnell klar, dass nach zwei Jahren bei Troughton die Luft raus war: Angst vor Typecasting, der harte Drehplan  und familiärer Druck sorgten wohl dafür, dass der Abgang zügiger erfolgte. Und das ist doch ein Skandal! EIN SKANDAL! Welche Rolle kann denn großartiger sein? Ich weiß, ich weiß, das ist albern argumentiert; aber dennoch – im hinterletzten Stübchen entsteht der irrationale Eindruck, ob der Mann wußte, was er da weggab (freilich konnte man da noch nicht wissen, dass das Ding JAHRZEHNTE laufen würde). Der andere Grund, weshalb diese Tardis-Crew nicht meine sein wird, ist in den Begleitern zu finden. Ian und Barbara waren einfach…besser zusammen, auch im Zusammenspiel mit dem Doktor. Aber vielleicht ist das durch die dramaturgische, doktorzentriertere Neuausrichtung nicht mehr möglich gewesen.

Ich habe mir gerade noch einmal alle DVD-Sichtung angesehen, die ich als Blogeinträge schrieb, um im Kopf Revue passieren zu lassen, welche Folgen mir besonders im Gedächtnis blieben. Meine Top-3 sind:

  1. The War Games
  2. The Invasion
  3. The Moonbase

Ich bin nun auf den dritten Doktoren gespannt, der wohl komplett auf der Erde unterwegs sein wird, wenn ich das recht erinnere.

Streaming-Sichtung „Knights of Sidonia“

„Knights of Sidonia (jap. シドニアの騎士, Shidonia no Kishi) ist eine seit 2009 erscheinende Science-FictionMangaserie von Tsutomu Nihei, die 2014 eine Animeadaption erfahren hat. Das Werk, in dem es um das Leben der Menschheit auf einem riesigen Raumschiff in ferner Zukunft geht, ist in die Genres Science Fiction, Action und Drama einzuordnen.“ (Quelle)

Ich freute mich sehr über die Anime-Entdeckung auf Netflix, denn ich hatte vor einiger Zeit schon einmal Bekannte auf einem BarCamp sehr wohlwollend über den Manga sprechen hören. Die 12 Folgen kann man gut am Stück wegsehen, ohne rot und verlegen zu werden. Ein wenig Fan-Service konnte man sich nicht sparen, aber Brust-Klamauk und Co beiseite gelassen, bleibt eine sehr schöne, mitunter geradezu einfühlsame Coming-of-Age-SciFi-Show mit Eyesroll-„Krieg-ist-der-Vater-aller-Dinge“-Rhetorik. Den Zeichenstil, über den ich oftmals las, er sei gewöhnungsbedürftig empfand ich als erfrischend kühl und rein.