Hörspiel beendet „Die Möglichkeiten von Fiesole“

SONSTIGES

Zeitreisen! Forschende schicken ein junges Mädchen auf den ersten Sprung und wundern sich dann, dass wieder einmal alles schief läuft. Was ist das 1 Missgeschick vong Forschungsrisiko her gedacht? Eine komplexe Produktion, die es durchaus erfordert, das gute Stück zwei Mal anzuhören. (Quelle)

Autor: Werner Zillig
Produktion: SDR 1989, 53 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer

Hörspiel abgeschlossen “ Der Wald schlägt zurück“

SONSTIGES

„Das drohende Gespenst des Waldsterbens ist gebannt, als eine Fichtenart gefunden wird, der saurer Regen und Schadstoffemissionen nichts mehr anhaben können. Die Politiker werden nicht müde, darauf hinzuweisen, daß ihr Optimismus in diesem Punkt berechtigt gewesen sei, daß menschlicher Erfindungsgeist in der Lage sei, Umweltprobleme mit Bravour zu lösen. Aber nach 35 Jahren werden die ersten dieser Bäume geschlechtsreif. Die Natur schlägt zurück. Entweder der Wald – oder der Mensch.“ (Quelle)

Autor: Wolfgang Jeschke
Produktion: SDR 1993, 54 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer

Ich habe es doch gewusst – der ollen Wald ist nicht zu trauen! Diese Fichte können selbst die Stiebers nicht stemmen! Unterhaltsam, wenngleich ich gerne erfahren hätte, wie es weitergeht in dieser Ökoterror-Welt, am spannenden Kippunkt steigt der Erzähler aus. Skandal.

Hörspiel beendet „Aquaversum“

SONSTIGES

Die Erdoberfläche ist seit langer Zeit unbewohnbar geworden. Die Menschen haben sich ins Meer zurückgezogen. Bei diesem Rückzug sind zwei Populationen entstanden, die Aquarier sind in der Lage, wie Fische unter Wasser zu leben, sie können mit der Lunge den Sauerstoff direkt aus dem Wasser gewinnen. Die Technonauten haben mit den Mitteln computergesteuerter High-Technology gigantische Unterwasserstädte gebaut. Der Atemluft- und Energiebedarf für diese Anlagen wird aus dem Meerwasser gewonnen. Als die Technonautenstadt immer mehr Sauerstoff aus dem Wasser zieht, werden die Aquarier ernstlich gefährdet. Sie erwägen die gewaltsame Lösung des Konflikts, indem sie die Unterwasserstädte fluten wollen. Aber Yara, eine der Meeresfrauen, steht mit dem Technonauten Colvill in Telekontakt. Gemeinsam entwickeln sie die Idee einer Schleuse für beide Zivilisationen.

Autor: Ingo Hermann
Produktion: SDR 1992, 45 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer

Überraschend kindliche Hörspiel-SciFi, die sich zusammenfrisiert inkl. eines superdeutlichen Happy-Ends. Herrlicher H2O-Kitsch!

Hörspiel abgehört: „AD-AM Zwo entzieht sich“

SONSTIGES

In der Science-Fiction-Groteske werden sie eingeladen in eine vielleicht gar nicht sonderlich ferne Zukunft eines Landes, in dem Datenverarbeitungsanlagen und Prozessrechner allergrößten Kalibers sich offenbar anschicken, die arbeitende Menschheit buchstäblich um ihre Jobs zu bringen. In dem SF-Stück wird eine verblüffende Erklärung für seltsames Computerverhalten geliefert. (Quelle)

Autor: Ekkes Frank
Produktion: SDR 1984, 49 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer

SprecherInnen:
Benno Bärle: Gert Haucke
Reginald Munzelmann: Friedrich Schoenfelder
Heini Albertsky: Hans Helmut Dickow

Ich glaub mein Pentium pfeift und anderer Zukunftssprech aus den 80ern! Wunderbares Hörspiel für Freunde von „Ah, so ist also die Zukunft!“ 33 Jahre später ein keckes Vergnügen!

Hörspiel beendet „Die lautlose Invasion“

SONSTIGES

Ironie der Entwicklung: die umfassende Verschmutzung der Erde führt dazu, dass der Planet für ausserirdische Lebewesen, die Plasmoiden, zu einer idealen Lebenswelt würde. Allerdings würden die Menschen dabei nur stören. Der Schriftsteller Friedrich F. Wolberts sendet im Radio ein authentisches Gespräch zwischen zwei Plasmoiden. Die Übernahme der Erde scheint kurz bevorzustehen. (Quelle)

Autor: Lothar Streblow
Produktion: SDR 1985 59 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Regisseur: Andreas Weber-Schäfer

Großartiges Hörspiel mit Charme und einer tollen SprecherInnenbesetzung.

Hörspiel beendet „Abschied von Jeanette Claude“

SONSTIGES

„Vollkommenes gemeinsames Denken und damit die vollkommene geistige Partnerschaft der Menschen ist das Ziel der reformierten Menschheit. Die Pflege der Nachkommen ist
dank künstlicher Befruchtung abgeschafft und damit wurde Besitz unnötig und ist nicht mehr erstrebenswert. Die Vordenkerin lässt sich auf ein geheimes Experiment zur
Gedankenverschmelzung ein, um die Menschheit in ein neues Zeitalter der Kommunikation zu führen. Das Experiment führt zu anderen Ergebnissen als erwartet.“ (Quelle)

SDR 1974, 56 Minuten
Regie: Andreas Weber-Schäfer

Etwas verwirrend geht es zu in diesem Hörspiel. Aber Linguisten dürften mit den Überlegungen rund um Sprache ihre wahre Freude haben.

Hörspiel beendet „Thomas K. Brown – Antwort von den Sternen“

SONSTIGES

„Ein Besucher aus dem All gesteht, trotz seiner unfassbaren Überlegenheit zur dominierenden Species seiner Heimatwelt in keinem anderen Verhältnis zu stehen als irdische Versuchsaffen zu den Menschen.Als im Tower des New Yorker Flughafens ein Funkspruch empfangen wird, der die Landung eines nicht näher definierten Flugkörpers avisiert, hält man das für einen schlechten Scherz, bis am nächsten Morgen tatsächlich eine silberne Kugel am Himmel sichtbar wird, die trotz hoher Geschwindigkeit fast verzögerungsfrei und ohne sichtbaren Antrieb am Rand des Flugfelds niedergeht.

Die unauffällige Gestalt, die ihr entsteigt, erklärt in fließendem Englisch, vom dritten Planeten des Systems Tau Ceti zu kommen. Seine Rasse hat damit auf Funksignale reagiert, mit denen sich die Erde in den 60er Jahren auf die Suche nach extraterrestrischem Leben begeben hat. Für die Entfernung von zehneinhalb Lichtjahren hat er nicht mehr als dreizehn Jahre benötigt. Er ist telepathisch begabt und hat seine Kenntnisse der menschlicher Sprache und Kultur aus irdischen Rundfunksendungen. Der technische Stand seiner Zivilisation ist der irdischen so sehr überlegen, dass schon die wenigen Informationen, die man ihm zu entlocken vermag, ausreichen, um die Menschheit um Jahrzehnte weiterzubringen.

Wenige Tage später ist der Besucher ebenso plötzlich verschwunden, wie er gekommen ist. Niemand ahnt von dem Interview, das ein Journalist kurz vor dem Abflug auf Tonband aufgenommen hat und das er nicht zu veröffentlichen wagt. Der Besucher bekundet darin ein auffälliges Interesse an einem NASA-Projekt, bei dem zwei genmanipulierte Schimpansen die Lebensbedingungen auf dem Mars erkunden sollen: für ihn der Beweis, dass intelligente Lebewesen überall im Universum den gleichen Weg gehen und zuerst mit niederen Lebensformen experimentieren, um sich selbst nicht zu gefährden.

Da er aber selbst der erste war, der eine interstellaren Flug unternommen hat, bedeutet das für die Menschen nicht weniger als die deprimierende Einsicht, dass es auf seiner Heimatwelt Wesen geben muss, deren Intelligenz sogar sein Begriffsvermögen noch um ein Vielfaches übersteigt.“

Großartiger Twist am Ende. Offene Münder. Wirkt wie eine alte The-Twilight-Zone-Folge.

 

Autor: Thomas K. Brown
Produktion: SDR 1967 49 Min. (Mono) – Bearbeitung Literatur
Genre: Science Fiction
Regisseur: Walter Knaus

Hörspiel beendet „Das große Sterben“

SONSTIGES

„In einer Rundfunkübertragung mit Expertenkonferenzschaltung wird von einer tödlichen Epidemie berichtet, deren Hintergründe ausgeleuchtet werden sollen. Die eingeblendeten Vorortreportagen lassen erkennen, daß sich die Situation zuspitzt: Es entsteht Panik unter der Bevölkerung. Statt Hilfeleistungen zu erbringen,ergehen sich die zuständigen offiziellen Stellen in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Bevor es gelingt, die Ursache der Seuche eindeutig zu klären, verstummen die Gesprächspartner der Sendung einer nach dem anderen, weil sie fliehen oder selbst der Krankheit zum Opfer fallen. Der Moderator, mehr und mehr isoliert, bittet zuletzt um ein Lebenszeichen von „draußen“, aber das Telefon schweigt.“ (Quelle)

Süddeutscher Rundfunk 1989 // Erstsendung: 05.02.1990 // Dauer 58’05

Das sitzt. Und wie. Das ist wirklich, wirklich verdammt guter Stoff und pulstreibend umgesetzt. Könnte auch als Kammerstück auf einer Bühne funktionieren. Exzellent!