Streamingsichtung „The Zero Theorem“

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In seiner Zack-Snyder-Hassrede, pardon, Filmbesprechung von Terry Gilliams THE ZERO THEOREM versucht der popmatters-Autor mit der Brechstange, die beiden Regisseure gegeneinander auszuspielen, was schrecklich misslingt. Allerdings hat er recht, wenn er festhält: „The Zero Theorem is a film which explores the question: ‚Is there any point to this?“ Das mag sich der Regisseur selbst nämlich bitte auch fragen.

Lektüre beendet „Die Reinsten“ (Thore D. Hansen)

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„Die Erde im Jahr 2191: Nach einer verheerenden Zeit von Kriegen, Seuchen und Klimakatastrophen führt die künstliche Intelligenz „Askit“ die letzten Überlebenden in eine Ära des Friedens. Elite der neuen Welt sind die von Askit ständig überwachten „Reinsten“, die als Wissenschaftler für die Regeneration des Planeten arbeiten.“ (Quelle)

Schade, schade…eine Geschichte, die von groben dystopischen Pinselstrichen zusammengehalten wird und durchaus fasziniert, wird durch unnötige Motiv- und Figurenmengen erdrückt, während sich die Charaktere sehr…nun…holzschnittartig unterhalten.

Hörspiel gelauscht „Heliosphere 2265 – Folge 1: Das dunkle Fragment“

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„Am 01. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt. Bereits ihr erster Auftrag führt die Crew in ein gefährliches Abenteuer. Eine Bergungsmission entartet zur Katastrophe. Umringt von Feinden muss Captain Cross eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die über Leben und Tod, Krieg oder Frieden in der Solaren Union entscheiden könnte.“ (Quelle)

Ja. Joa. Hm. Aber dann doch irgendwie wunderbar kindisch.

Hörspiel gelauscht „Doctor Who – Whispers of Terror“

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Whispers of Terror is a Big Finish Productions audio drama based on the long-running British science fiction television series Doctor Who.“ (Quelle)

“ You have a Museum of Aural Antiquities, a sound creature, speeches holding the narrative together and a blind character disgusing plot twists.“ Gerade in einer Besprechung gelesen und ja, das ergibt Sinn. Perfekt für ein Audio Drama.

 

Streaming-Sichtung „OtherLife“

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OtherLife is a 2017 Australian science fiction thriller film directed by Ben C. Lucas. It stars Jessica De Gouw as the co-founder of Otherlife where they develop a form of biological virtual reality. When her partner, played by T. J. Power, insists she license it for unethical use, she struggles to retain control of her invention with the help of her lover, played by Thomas Cocquerel. The film is loosely based on the novel Solitaire by Kelley Eskridge.“ (Quelle)

Hätte ich den in der Videothek ausgeliehen, wäre ich ganz zufrieden gewesen. Eine Perle ist…anders, ja. Aber nun es plätschert angenehm dahin.

Streaming-Sichtung „Love, Death & Robots“

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Love, Death & Robots ist eine US-amerikanische Science-FictionAnthologieFernsehserie. Sie besteht aus 18 Kurzgeschichten verschiedener Künstler aus der ganzen Welt.[1] Die Erstveröffentlichung fand weltweit am 15. März 2019 auf dem Streaming-Portal Netflix statt.“ (Quelle)

Omnipräsenter Vorwurf meiner Timeline: „we get a lot of the same thing: masculine, violent, darkness.“ (exemplarisch aus der indiewire-Besprechung). Kann man nicht abstreiten. Aber das bringt nicht weiter und verharrt als Kritik auf der Stelle (genauso wie das Objekt der Kritik).

Ich denke, EIN Ziel wurde hier definitiv erreicht: Bei den als „am besten“ empfundenen Geschichten möchte man tiefer in die Welt eintauchen, verweilen und … sich daran erfreuen wie erschrecken zugleich.

Meine drei Lieblinge:

  1. Jenseits des Aquila-Rifts
  2. Raumschiff Nr. 13
  3. Nacht der Fische

 

Streaming-Sichtung „Digital Man“

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Der DIGITAL MAN ist ein Prototyp einer neuen Cyborg-Generation. Ausgerüstet mit einem enormen Waffenarsenal, soll er für heikle Situationen eingesetzt werden. Schon der erste Einsatz ist ein voller Erfolg. Doch einige mächtige Männer des Generalstabs haben etwas gegen den Einsatz dieses Cyborgs. Und so wird ein Elite-Team losgeschickt, um den DIGITAL MAN zu terminieren.“ (Quelle)

Wo…wo ist der Wein? Das Bier? Ich halte es kaum noch…Abspann. Geschafft.

Lektüre beendet „Autonom“ (Annalee Newitz)

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„In ihrer Science-Fiction-Geschichte erkundet US-Autorin Annalee Newitz die Sexualität und Liebe zwischen Mensch und Maschine. Ein kluger Debütroman über Künstliche Intelligenz und ein Aufruf zu mehr Offenheit.“ (Quelle)

In dieser Welt möchte man verweilen. Sie ist faszinierend und abschreckend zugleich, kurzum – sie lässt einen als Leser nicht kalt, nicht indifferent zurück und das ist doch im Grunde schon einmal die halbe Miete. Newitz hat diese Welt zudem mit einigen interessanten Charakteren bestückt – das gibt es einen ehemaligen Kindersexsklaven und einen Roboter, der sich (nicht nur seine Sexualität!) finden möchte.

Die Lektüre eignet sich für ein verregnetes Wochenende. Und ich hoffe, Newitz legt nach.

Hörspiellauschung „Chemie der Erinnerungen“

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„Mit seinen ersten Erfolgen auf den Gebieten der Gedächtnisübertragung und Erinnerungslöschung hat sich Prof. Hegewald das Ziel gesetzt, Geisteskranke durch partielle Gedächtnislöschung von den Auslösern ihrer Psychosen zu befreien. Die Methode läßt jedoch nicht zu, einzelne Erinnerungen zu löschen, sondern lediglich eine Amnesie auszulösen. Das Pharmakonsortium, dass seine Arbeit finanziert, ist an der Totallöschung jedoch mehr interessiert, denn damit hätten sie absolute Macht über Menschen. Diktatoren unterstützen die Methode, um sie für Indoktrination nutzen zu können. Als es Hegewald ablehnt, mit inhaftierten Dissidenten zu experimentieren, inszenieren seine Arbeitgeber einen tödlichen Unfall.“

(DRAS: Science Fiction im Hörspiel 1947-1987)

Im Grunde unnötig kompliziert erzählt, sehr viele Abzweigungen, die verlaufen. Aber ein spannendes Thema – Erinnerungskultur und die Manipulation derer.

 

DVD-Sichtung „Alpha Alpha“

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Alpha Alpha ist eine deutsche Science-Fiction-Serie von Wolfgang F. Henschel (Buch und Regie), die sich mit Übersinnlichem beschäftigte (…).“ (Quelle)

Wie so viele andere Seher, stieß auch ich auf diese Serie, nachdem ich im Umfeld von Das Blaue Palais nach ähnlichen deutschen Formaten die Augen offen gehalten hatte. Gerade als Münchner macht es übrigens Spaß, diese Agenten-Serie zu sehen; zahlreiche Schauplätze (Olympiapark, Märchenpark, Isar, Innenstadt) wirken nach einem fast halben Jahrhundert seltsam entrückt.

„Wo Bonds Lizenz zum Töten zur konsequenzlosen Allmachtsphantasie einlädt, indem sie ihren Besitzer außerhalb der moralischen Ordnung stellt, stellt Dahlens Gewissensdiktat die moralische Ordnung der Hierarchien und Bürokratien, der Staaten und Staatenverbände in Frage.“ (Quelle)