Hörspiellauschung „Chemie der Erinnerungen“

„Mit seinen ersten Erfolgen auf den Gebieten der Gedächtnisübertragung und Erinnerungslöschung hat sich Prof. Hegewald das Ziel gesetzt, Geisteskranke durch partielle Gedächtnislöschung von den Auslösern ihrer Psychosen zu befreien. Die Methode läßt jedoch nicht zu, einzelne Erinnerungen zu löschen, sondern lediglich eine Amnesie auszulösen. Das Pharmakonsortium, dass seine Arbeit finanziert, ist an der Totallöschung jedoch mehr interessiert, denn damit hätten sie absolute Macht über Menschen. Diktatoren unterstützen die Methode, um sie für Indoktrination nutzen zu können. Als es Hegewald ablehnt, mit inhaftierten Dissidenten zu experimentieren, inszenieren seine Arbeitgeber einen tödlichen Unfall.“

(DRAS: Science Fiction im Hörspiel 1947-1987)

Im Grunde unnötig kompliziert erzählt, sehr viele Abzweigungen, die verlaufen. Aber ein spannendes Thema – Erinnerungskultur und die Manipulation derer.

 

DVD-Sichtung „Alpha Alpha“

Alpha Alpha ist eine deutsche Science-Fiction-Serie von Wolfgang F. Henschel (Buch und Regie), die sich mit Übersinnlichem beschäftigte (…).“ (Quelle)

Wie so viele andere Seher, stieß auch ich auf diese Serie, nachdem ich im Umfeld von Das Blaue Palais nach ähnlichen deutschen Formaten die Augen offen gehalten hatte. Gerade als Münchner macht es übrigens Spaß, diese Agenten-Serie zu sehen; zahlreiche Schauplätze (Olympiapark, Märchenpark, Isar, Innenstadt) wirken nach einem fast halben Jahrhundert seltsam entrückt.

„Wo Bonds Lizenz zum Töten zur konsequenzlosen Allmachtsphantasie einlädt, indem sie ihren Besitzer außerhalb der moralischen Ordnung stellt, stellt Dahlens Gewissensdiktat die moralische Ordnung der Hierarchien und Bürokratien, der Staaten und Staatenverbände in Frage.“ (Quelle)

Streaming-Sichtung „Illang: The Wolf Brigade“

„Illang: The Wolf Brigade (Originaltitel: 인랑 IllangWerwolf‘) ist ein südkoreanischer Science-FictionActionthriller von Kim Jee-woon aus dem Jahr 2018. Es ist eine Realverfilmung des Animes Jin-Roh von Hiroyuki Okiura und Mamoru Oshii.“(Quelle)

Während die Action meist sehr knackig und stimmig inszeniert ist, hapert es gewaltig in den ruhigeren Szenen. Was da sehr vollmundig als Politthriller versprochen wird, trägt die leider Inszenierung nicht. Disclaimer: Ja, Anime gesehen. Ja, gefiel mir sehr gut.

Lektüre beendet „Maschinensommer“ (John Crowley)

„Der junge Sprechendes Schilfrohr lebt in einer Welt, in der es keine Technologie mehr gibt und in der man sich an unsere Gegenwart nur noch in Mythen erinnert. Artefakte aus unserer Zeit sind erhalten geblieben, doch niemand weiß mehr etwas damit anzufangen. Die Gesellschaft und die Menschen haben sich stark verändert – sowohl durch Genmanipulation als auch durch einen schon lange zurückliegenden Besuch von Aliens. Sprechendes Schilfrohr verliebt sich in Einmal-am-Tag, und als sie das Dorf verlässt, reist er ihr kurzentschlossen hinterher – und entdeckt die Wunder und Gefahren seiner Welt.“ (Quelle)

Als Tipp von diezukunft.de aufgeschnappt. Ältere Ausgabe gebraucht geordert. Verwirrt zurückgelassen. EsoFi vom Feinsten. Mehr kann man mal wieder nicht erwarten.

Streaming-Sichtung „Bandersnatch“

Black Mirror: Bandersnatch is a 2018 interactive film in the science fiction anthology series Black Mirror. It was written by series creator Charlie Brooker and directed by David Slade. Netflix released the standalone film on 28 December 2018.“ (Quelle)

Da kommt dieses Ding also an meinem 40. Geburtstag raus. UND DAS SOLL ZUFALL SEIN? Jetzt ist mir ganz unheimlich zu Mute – ich schaue mir über die Schultern und verdächtige meine Eltern…

Bandersnatch macht mir richtig, richtig Spaß. Und entsprechend aufgemacht, könnte davon gerne noch mehr kommen.

Hörspiel abgehört „Heimkehr“ (Otto Höschle)

Als eine Astronautencrew nach 300 Jahren wieder auf die Erde zuückkommt, stellt sie fest, dass für die Menschheit einiges verändert hat – und das nicht unbedingt zum Besten. Was einer der Raumfahrer mit dem Schicksal zu tun hat, wird schnell klar.

Spannend inszeniertes SciFi-Hörspiel mit schicksalsträchtiger, erzählerischer Wendung.

Autor: Otto Höschle / Produktion: SDR 1978 / Länge: 56 Min. (Quelle)

Streaming-Sichtung „Per Anhalter durch die Galaxis“

Per Anhalter durch die Galaxis (Originaltitel: The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) ist ein britischer Science-Fiction-Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Douglas Adams basiert. Die Dreharbeiten endeten im August 2004 und der Film wurde am 28. April 2005 in Großbritannien, Australien und Neuseeland sowie am folgenden Tag in den Vereinigten Staaten erstmals gezeigt. In Deutschland startete der Film am 9. Juni 2005. Das Drehbuch wurde bis zu seinem Tod von Douglas Adams geschrieben und von Garth Jennings und Karey Kirkpatrick vollendet.“  (Quelle)

Danke an meinen alten filmspiegel.de-Kollegen Thomas. Denn er sagte:

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Das ist Ihnen zu klein?

Kurzfassung: Der taugt nichts.