DVD-Sichtung „Doctor Who: Nightmare of Eden“


Nightmare of Eden is the fourth serial of the 17th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 24 November to 15 December 1979.“ (Quelle)

These drugs! And this Beschaffungskriminalität! Überall nur Verbrecher! Selbst (oder gerade) im Kozmoz! Niedliche Plüschviecher. Und Touristen in stylischer Silbermode! So viele Eindrücke und so wenig Zeit. Lalla Ward bleibt dabei so wunderbar ausdruckslos, dass es scheppert.

 

DVD-Sichtung „Doctor Who – The Creature from the Pit“

The Creature from the Pit is the third serial of the 17th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 27 October to 17 November 1979. It is the first serial made to feature David Brierley as the voice of K-9.“ (Quelle)

Ist es die Karikatur schlechter Science Fiction oder…schlechte Science Fiction? Es ist schade, dass Regisseur Christopher Barry gerade mit dieser Folge abtreten muss – schließlich wird man sich im Grunde nur an einen gigantischen grünen Penis erinnen, der Zivilisten durch Dungeon-Gänge scheucht!

DVD-Sichtung „Doctor Who – The Mutants“

The Mutants is the fourth serial of the ninth season of the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in six weekly parts from 8 April to 13 May 1972.“ (Quelle)

60 Minuten Making-of, aber keiner spricht es aus. Des Doctors Gegenspieler ist natürlich Hermann Göring! Von der Figur bis hin zum Marschallstab (gewitzt als Kommunikationstool umfunktioniert) – alles dabei. Und mal wieder alles so politisch! Kolonialismus hoch fünf und zwischendrin der gelangtweilte, aber besserwisserische Doctor und seine unnötig dümmliche Gefährtin. Sechs Folgen füllt der Stoff leider auf keinen Fall – insgesamt eine erstaunlich schwache Folge.

Lektüre beendet „Die Sphären“ (Ian Banks)

Die Sphären“ von Ian Banks war nach langer Zeit einmal wieder ein dicker Hard SciFi-Schinken, den ich in Angriff nahm. Die knapp 700 Seiten waren alles andere als eine Enttäuschung, aber erneut stellte ich fest, dass es mir sehr schwer fällt mich auf diese ausladenden Weltentwürfe einzulassen. Und diese seltsamen „Organikideen“ (aka „Ich habe mein Bewußtsein in einen Bleistift verlagert“) bringen mich zwar zum Kopfschütteln, mehr evozieren jene allerdings nicht.

Ach ja, und darum geht es: Bei ihrem Aufbruch ins All entdecken die Menschen über die ganze Galaxis verstreut künstliche Planeten, riesige Habitate, in deren Innerem sich mehrere Ebenen befinden. Diese Habitate wurden offenbar vor Millionen von Jahren von einem Volk erbaut, das längst verschwunden ist. Zu welchem Zweck, ist unklar. Dennoch besiedeln die Menschen diese Welten, nicht ahnend, dass sie damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Denn die Habitate sind eine gigantische Falle für die menschliche Zivilisation.

Sci-Fi-Serie „Earth 2“ (Die komplette Serie)

Inhalt:

Die Umweltbedingungen auf der Erde sind katastrophal, und daher ist sie im Jahr 2184 größtenteils nicht mehr bewohnbar. Menschen, die es sich leisten können, leben auf überbevölkerten Raumstationen. Wegen einer Krankheit (Syndrom genannt) bei ihrer Nachkommenschaft − von der angenommen wird, dass sie durch die Bedingungen in den Raumstationen hervorgerufen wird − suchen die Menschen nach einem neuen Heimatplaneten. Geeignet scheint ihnen der im G88-System befindliche erdähnliche Planet G889 − genannt Earth 2 − in 22 Lichtjahren Entfernung zu sein.

Gegen die Ansichten der Erdregierung respektive des Ratsgremiums der Raumstationen plant die Wissenschaftlerin Devon Adair, Kolonisten − mehrheitlich Familien mit sogenannten Syndromkindern − im Rahmen des Eden Projekts auf Earth 2 anzusiedeln. Nach einem überstürzten Abflug aufgrund eines Versuchs der Regierung, das Raumschiff zu zerstören, und einem 22-jährigen Flug im Kälteschlaf nach G889, muss das Vorhutschiff beim Absetzen der Fracht im Orbit des Planeten evakuiert werden.

Nach der Bruchlandung mit einer Rettungskapsel stellt die überlebende Besatzung des Vorhutschiffs fest, dass sie Tausende von Kilometern vom geplanten Landeort auf dem Planeten entfernt ist. Mit minimaler Ausrüstung folgt ein monatelanger Fußmarsch nach „New Pacifica“, dem geplanten Landeort der nachfolgenden Familien mit ihren „Syndromkindern“. Während dieser Zeit müssen sie sich dem Leben auf dem Planeten anpassen und erleben viele Abenteuer: Unter anderem finden Adair und ihre Begleiter heraus, dass der lebendige Planet mit den Terrianern und Grendlern intelligentes Leben hervorgebracht hat, und dass bereits vor der Ankunft ihres Vorhutschiffs Menschen den Planeten erreicht haben.

(Quelle: Wikipedia)

Meinung:

Über die Zusendung dieser DVDs war ich richtig, richtig froh. „Earth 2“ war seit langer Zeit auf meiner TO-DO-Liste und nun konnte dieses Projekt endlich in Angriff genommen werden. Ich hatte recht unterschiedliche Meinungen zu dieser Sci-Fi-Serie gehört und gelesen und war entsprechend doppelt interessiert. Auch, wenn ich mir hin und wieder wünschte, es könnte ein wenig härter in den Weiten des Alles zugehen, hatte ich doch eine gute Zeit mit diesem Zukunfts-Vehikel. Es ist die richtige Kost, um nebenbei noch etwas am Schreibtisch zu erledigen. Recht schnell gewöhnt man sich an Namen und Orte. Übergroße Überraschungen bleiben aus, aber ich denke, das passt recht gut zum Konzept der Serie. Insgesamt also fast 1000 Minuten Unterhaltung, die den Namen verdient.

 

Produktinformation

  • Darsteller: Debrah Farentino, Clancy Brown, Sullivan Walker
  • Regisseur(e): Scott Winant
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1
  • Anzahl Disks: 6
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 21. Oktober 2010
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 990 Minuten

Filmsichtung „Transformers: Revenge of the Fallen“

Revenge of the Kamerafahrt! Bay zitiert sich, was sich Bildsprache betrifft, sowieso seit 10 oder 20 Jahren fortwährend selbst. So ein verliebter, und zwar in sich, Gockel! Rundfahrten um die Protagonisten – das ist sein Ding. Perspektiven, von schräg unten gegen den offenen Himmel geschossen? Check.  Männer (und manchmal Frauen), die just in line in SloMo dem Zuschauer entgegen gehen? Check. Anusleckende Arschkriecherannährung an Militarismusphantasien? Check. Es wäre doch ehrlicher gewesen, wenn Bay den „Spielfilm“ sein lässt und in Zukunft Waffenmessen / Automessen imagefilmend bedient. Dann müsste er sich auch nicht mehr mit schwarz/weiß – Malerei, was sexuelle Lust betrifft auseinandersetzen. Und schon gar nicht 140 Minuten lang. Ach, und das Thema „Zivilregierung“? Bay, man könnte fast meinen, wir hätten es mit einem kleinen, verkappten Faschisten zu tun…