Album abgehört „Open your eyes“ (Yves the chief)

„Hier ist es, das von Yves the chief produzierte Debut- Album “OPEN YOUR EYES“. 16 Songs mit vielfältigen Musikeinflüssen und dezent eingesetzten Texten, die thematisch an den positiven Blick für das eigene Leben appellieren. Entgegen aller Erwartungen tendiert das Album in Richtung “Popmusik“ mit Elementen aus Elektro, Drum & Bass, Hip Hop, Reggae und weiteren Musikrichtungen.“ (Quelle)

Das Album ist wirklich schwierig zu fassen. Am ehesten Singer-Songwriter-Mucke mit Elektro-Schlagseite. Die Schwierigkeit liegt im Künstler selbst, bzw. seiner Stimme. Die ist, auch nach dreimaligem Albumhören, alles andere als eingängig. Dennoch zeugt von der Eigenständigkeit des Künstlers und des Labels, sich wenig um Konventionen zu kümmern und die Alben zu releasen, die sich releasen wollen. So soll es sein.

CD abgehört „The Krupplyn Edition“ (Jokaz)

„Auf den 17 brandneuen Tracks thematisieren die beiden MCess Fritz Fresh und Elsta ihre Wege im Schatten der flackernden Lichter der Großstadt, durch die Clubs und Kneipen, auf und vor die Bühnen der Jams, in die Parks der Stadt und durch die Tiefen ihrer Gedankengänge. Einziger Featuregast neben SBK Basement „Young Gun“ Flip Ferocious ist Umse, der im März sein Album Wachstum veröffentlichte. Die samplelastigen Beats von Fritz Fresh, Yves the Chief und Till Gates klingen organisch, roh, dabei gepaart mit einiger Finesse und verleihen dem Album in Kombination mit den Cuts von Dj WolloW und Dj Word Up eine eigene Note. Krupplyn stand up!“ (Quelle)

Dass die Jungs das Album (man beachte das wunderschön gestaltete Cover) für einen ZEHNER verticken…ist ILLEGAL günstig. Denn den Sound, den man erhält, ist die Bombe. Ein wirklich famoses Album, das zeigt, dass sich die Crew seit 2010 musikalisch weiterentwickelt hat, aber ihren Themen wortgewaltig treu blieb. Sehr gut.

CD abgehört „Straight from the Cellar“ (Jokaz / Schrottboykott)

„Jokaz + Schrottboykott bringen mit „Straight from the Cellar“ 75 Minuten besten Classic-Ruhrpott-Hiphop auf 20 Anspielstationen mit Beats von Till Gates, Yves the Chief, Vossy, Yinyän, Dj Word up, Mitch & Nobodys Face und Fritz Fresh. Features von Terence Chill, Taubstumm und Heideck.“ (Quelle)

Sehr gediegenes Album von 2010. Auch wenn hier und da der juvenile Leichtsinn allzu deutlich durchschlägt, fesseln die meisten Tracks und vermitteln das Bild eine Musikergeneration, die einen Rick länger nachdenkt, bevor sie den Mund öffnet und Plattes / Beleidigendes ausstößt. Weiter so.