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AKADEMISCHES

Plädoyer für eine kritische [SPIEL]politologie

Der ursprüngliche Text stammt von Axel Heck und Gabi Schlag: Plädoyer für eine kritische FilmpolitologieIch möchte den folgenden Absatz gerne als alternierten Ankerpunkt benutzen und ggf. mit ihm weiterarbeiten.

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[SPIELE]e + Politikwissenschaft = [SPIEL]politologie!

Wir halten eine Auseinandersetzung mit [SPIELEN] in der Lehre und Forschung für ausgesprochen sinnvoll und gewinnbringend. Ziel sollte daher sein, eine [SPIEL]politologie zu entwickeln, die sich theoretisch und methodisch reflektiert der Bedeutung und Relevanz des Mediums Film in der [POLITOLOGIE] widmet. Dafür muss man aber verstehen, mit welchen narrativen, visuellen, ästhetischen, affektiven und technischen Mitteln [SPIELE] Sinn, Bedeutung und Wissen erzeugen und welche Filme und Filmgenres sich für eine Lehrveranstaltung oder eine Analyse besonders eignen – und welche eher nicht. Dies lässt sich nicht verallgemeinern, sondern muss von Fall zu Fall durchdacht werden.

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SONSTIGES

Lektüre abgeschlossen „Die Grammatik der Freiheit“ (Peter Graf Kielmansegg)

So, auf den letzten Drücker…aber manche Sachen möchte man einfach vor Jahreswechsel noch abschließen. Dazu gehörte auch „Die Grammatik der Freiheit“ von Kielmansegg.

„Auch mehr als 200 Jahre, nachdem Thomas Paine die Metapher von der Verfassung als Grammatik der Freiheit prägte, lohnt es, sich die Grammatik der Freiheit und damit die Regeln des demokratischen Verfassungsstaates in Erinnerung zu rufen. Schließlich ist es ein Kennzeichen freiheitlicher Verfassungen, daran zu zweifeln, ob die bisher gefundenen Antworten wirklich die richtigen sind: Ist direkte Demokratie nicht vielleicht doch die wahre Demokratie? Braucht die Demokratie Parteien? Sind Demokratie und Marktwirtschaft miteinander vereinbar? In acht Essays denkt Peter Graf Kielmansegg über die dringlichen Fragen nach, die sich dem demokratischen Verfassungsstaat der Gegenwart stellen.“ (Quelle)

Ich möchte mich hier Armin Pfahl-Traughber anschließen, der zu dem Büchlein festhält: „Kielmansegg erweist sich auch in diesem Band als ausgezeichneter Kenner und differenzierter Analytiker, der seine Erörterungen kontinuierlich über entwickelte Frage- und Problemstellungen angeht.“ (Quelle) Besonders Kielmanseggs Sprache gefällt mir: Sie deutet an, liefert aus, umschifft, konfrontiert in traumwandlerisch sicherer Sachbuch-Prosa. Selten.