Mini-Serien-Sichtung „Residue“

Eine britische Metropole in der nahen Zukunft: In der Neujahrsnacht detoniert in einem Nachtclub eine Bombe und tötet 236 Menschen. Durch die gewaltige Explosion wird ein geheimes ABC-Waffenarsenal der British Army unter der Stadt freigelegt. Um unangenehme Fragen zu vermeiden, wird in der Folgezeit im Radius von acht Kilometern eine Quarantänezone um die Unglücksstelle errichtet, die dort lebenden Menschen werden evakuiert. Doch was ist wirklich passiert? Nach der Explosion glaubt Fotojournalistin Jennifer Preston (Natalia Tena, „Game of Thrones“, „Harry Potter“), an ihren Mitbürgern ein merkwürdiges Verhalten zu beobachten. Seltsame Todesfälle häufen sich, und über all dem schwebt die Frage, was die Regierung mit diesen Vorgängen zu tun haben könnte?“ (Quelle)

Gerade frisch auf Netflix entdeckt – dreimal 45 Minuten, sehr angenehm als Format. Mit wenig viel erzählt. Sleeper-Hit? Nicht ganz. Aber sticht positiv aus dem Stadt-Dystopie-Einerlei heraus.

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Streaming-Sichtung „The Hollow“

„Als sie eines Tages in einem fremden Reich mit magischen Portalen, verwirrenden Rätseln und bösartigen Biestern erwachen, müssen drei Teenager ihren Weg zurück finden.“ (Quelle)

Oh, eine Überraschung! Und zwar eine positive! Die zehn Folgen rasen nur so durch – ebenso die Schauplätze. Ja, selbstredend bleibt die Zielgruppe eine jüngere, aber es macht Freude, diesen von Unsicherheiten getriebenen Kids dabei zuzusehen, wohin es geht.

Seriensichtung „Altered Carbon“

Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm (Originaltitel: Altered Carbon) ist eine US-amerikanische Cyberpunk– und Science-FictionFernsehserie, die von Laeta Kalogridis konzipiert wurde. Die Serie basiert auf dem Buch Das Unsterblichkeitsprogramm von Richard Morgan, das 2002 erschienen ist. Die erste Staffel umfasst 10 Folgen und wurde am 2. Februar 2018 auf Netflix per Streaming veröffentlicht.“ (Quelle)

Mit Joel Kinnaman tat ich mir über den gesamten Zeitraum hinweg verdammt schwer. Ich sage das vermutlich ganz, ga-aaa-nz, selten, aber ich finde, ihm fehlt die schauspielerische Gravitas, um diesem Charakter die nötige (angeblich gebrochene) Tiefe zu verleihen. Ich sehe da immer einen kleinen blonden Kopf auf dem Körper eines austrainierten Besamungsbullen, der mit seinen Augen rollt, wenn er Schmerz darstellen möchte. Möchte!

Ganz anders hingegen: Chris Conner als Edgar Poe! Der wuchs mir gleich ans Herz!

Der Rest: Hier und da ein Wendung zuviel. Mit Gewalt wird wahrlich nicht gespart – vor allem gegenüber Frauenkörpern. Die Tür für eine Fortsetzung freilich steht weit offen.

Streamingsichtung „Wolf Warrior 2“

Wolf Warrior 2 (Chinese: 战狼2) is a 2017 Chinese action film directed by Wu Jing, who also starred in the lead role. The film co-stars Celina Jade, Frank Grillo, Hans Zhang, and Wu Gang. The film is a sequel to 2015’s Wolf Warrior. It was released in China on 27 July 2017.[2][7] The film tells a story of a loose cannon Chinese soldier named Leng Feng who takes on special missions around the world. In this sequel, he finds himself in an African country protecting medical aid workers from local rebels and vicious arms dealers.“ (Quelle)

Von Hollywood lernen…heißt propagandistisch siegen lernen? Offenbar. Guter Chinese in Landesflagge gehüllt rettet Ex-Pat-Chinesen und afrikanischen Staat (vor sich selbst) UND dessen West-Ausbeutern! Ziemlich viel zu tun also für den kleinen Mann mit den schnellen Fäusten (und den naiv-dümmlichen Zeilen). Aber natürlich wissen wir alle, was am ärgerlichsten ist: das CGI-Blut. Erbärmlich.

Streaming-Sichtung „The Alienst“ (Staffel 01)

The Alienist – Die Einkreisung (Originaltitel: The Alienist, englisch für Der Seelenarzt) ist eine US-amerikanische Krimiserie, die auf dem Roman Die Einkreisung (in Original The Alienist) von Caleb Carr basiert.“ (Quelle)

Toll ausgestattet und stark inszeniert (was für ein sattes Intro!), von den Darstellern ordentlich durch ein Drehbuch getragen, welches nur wenige Überraschungen aufweist und routiniert auf einen etwas überraschungsarmen Höhepunkt zusteuert. Die Hintertür für ein CSI-artiges Vehikel zur Jahrhundertwende wird selbstredend aufgestoßen und einer zweiten Staffel sollte daher nicht allzuviel im Weg stehen. Insgesamt also ein solides Vergnügen.

Streamingsichtung „Conjuring 2“

Conjuring 2 (englisch für Beschwörung; Originaltitel: The Conjuring 2) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Regisseur James Wan aus dem Jahr 2016. Er ist eine Fortsetzung von Conjuring – Die Heimsuchung aus dem Jahr 2013 und basiert auf dem Fall „Enfield Poltergeist“, an dem unter anderem der Dämonologe Ed Warren interessiert war. Er reiste im Jahr 1978 mit seiner Frau Lorraine nach Enfield, London in England, um eine Poltergeist-Aktivität in der Wohnung einer Familie zu untersuchen.“ (Quelle)

Nicht ganz, aber nah dran, dachte ich mir danach. Erneut bewegt sich die Kamera so elegant durch die Anwesen, dass man nur staunen kann, erneut sitzen die Jumpscares wie eine schaurige Eins. Und das Hauptdarstellerpaar bleibt diese toll gecastete Paar, dem man seine „inneren Dämonen“ wie auch seine extern hinzugefügten Verletzungen abnimmt. Auch der Schauplatzwechsel tut gut.

In der Mitte jedoch ist irgendwo ein Hänger versteckt, da wird sehr viel Bonding betrieben…und…so schön das für die Figuren sein mag, mal durchzuatmen, entsteht eine merkwürdige Trägheit, die das Drehbuch nur bedingt auszufangen weiß. Dennoch: ein feiner Grusel.

Seriensichtung „Lost in Space“ (Staffel 1)

Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten (Originaltitel: Lost in Space) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Serie, die auf der in den 1960er-Jahren ausgestrahlten Fernsehserie Verschollen zwischen fremden Welten basiert. Die zehnteilige erste Staffel der Serie wurde weltweit am 13. April 2018 bei Netflix veröffentlicht.“ (Quelle)

Ich möchte mich dem allgemeinen Lobzug anschließen – die im Grunde wenig Technologie-SciFi-zentrierte Familienzusammenführung in Mitten von allerlei internen wie externen Gefahren fesselt über die zehn Folgen genug, um mit dieser Gesellschaftskernzelle mitzufiebern.