Streamingsichtung “ Day of the Dead: Bloodline“

„A small group of military personnel and survivalists dwell in an underground bunker as they seek to find a cure in a world overrun by zombies.“ (Quelle)

Frechheit! FRECHHEIT!! F R E C H H E I T ! ! !

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Streaming-Sichtung „Insidious 1-3“

Insidious is a series of American horror films created by Leigh Whannell. There are four films in the franchise – Insidious (2010), Insidious: Chapter 2 (2013), Insidious: Chapter 3 (2015) and Insidious: The Last Key (2018) – which have grossed a total of $536 million worldwide. The first two films were directed by James Wan, while the third film was directed by Leigh Whannell, who also served as the screenwriter for all four films. Adam Robitel directed the fourth installment. FilmDistrict released the first and second films, while Focus Features and Universal Pictures handled the third and fourth, respectively. The first two films center on a couple who, after their son mysteriously enters a comatose state and becomes a vessel for ghosts in an astral plane, are continuously haunted by demons of a hellish realm known as the Further until they take from the family what they want most: life. The third film, a prequel, focuses on the same psychic who helped the family; this time she comes to the aid of a young girl who calls out to the dead, and the fourth follows her when her own family becomes haunted. All plots are depicted as case files of demonologists.“ (Quelle)

Ja, richtig, Nummer #4 habe ich noch vor mir. Aber das ist nur eine Frage der insidiösen Zeit – schließlich warte ich auf eine legale Streaming-Möglichkeit, aber dann machen wir uns schon mal über die drei ersten her, was?

Also, ich kann gut verstehen, warum die Filmreihe sich in die Horrorherzen der Genrefreunde gespielt hat. Es ist ziemlich oft genau die richtige Mischung aus funktionaler Figurenführung, Mythenbildung (The Further!) und Jump Scares aus dem Presslufthammer (besonders Teil 3), die das Fundament der Filme bilden.

So manche CGI-Entscheidung ist zwar reichlich fragwürdig, aber die „verwobene“ Erzählstruktur, also das Ineinandergreifen der einzelnen Ableger macht Spaß und sorgt für „Ah-so-war-das-also“-Momente. Außerdem ist mit Lin Shaye eine echt sympathische Genre-Veteranin an Bord. Insgesamt rund!

Streaming-Sichtung „Les affamés“

„In a small, remote village in upstate Quebec, things have changed. Locals are not the same anymore – their bodies are breaking down and they have turned against their loved ones. A handful of survivors goes hiding into the woods, looking for others like them.“ (Quelle)

Die New York Times bilanziert, es handle sich um einen „horror movie that is as thoughtful as it is creepy“ – das liegt an mehreren Dingen. Einem surrealen Hauch von Mystery, einem Klecks Autorenfilm und einer Portion Gore. Die Mischung wird gekonnt und immer wieder von unkonventionelleren Bildern eingefangen und erfrischenderweise nicht allzu strahlenden Figuren getragen. Beziehungsweise im Kreise geführt, denn eine Lösung gibt es nicht – wer stehen bleibt, ist tot. Egal, wie gut bewaffnet, wie groß die Gruppe ist oder wie felsenfest man sich eingegraben hat. Wer immer in Bewegung bleibt, kann es sich eben leisten, im Kreis zu laufen. Und diesen Ratschlag beherzigt auch der Regisseur. „Wirklich passieren“ tut da wenig. Muss es auch nicht. Ach ja. Die Trümmerhaufen. Meine Erklärung: Untote schätzen das Leben weniger als unbelebte Gegenstände. Mit ihnen zusammen sind sie friedlich, das Atmende hingegen steht auf der Abschussliste.

Streaming-Sichtung beendet „Manhunt: Unabomber“

Manhunt: Unabomber ist eine US-amerikanische Miniserie von Andrew Sodroski. Regie führte Greg Yaitanes. Die Serie wurde von der Produktionsfirma von Kevin Spacey, Trigger Street Productions, für den Discovery Channel produziert. Sie erzählt die wahre Geschichte der FBI-Ermittlungen im Fall des „Unabombers“ Ted Kaczynski.“ (Quelle)

Paul Bettany geht immer! Und der Soundtrack? Bombe. Sam W. hingegen, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Irgendwie wirkt er auf mich immer einen Tick neben der Spur, will heißen, das, was gerade transportiert werden soll, will einfach nur bedingt rüberkommen. Die Photographie der Serie ist übrigens sehr schön geraten!

 

Streaming-Sichtung „Auslöschung“

Auslöschung (Originaltitel: Annihilation) ist ein US-amerikanisch-britischer Science-Fiction-Film von Alex Garland. Das Drehbuch, das ebenfalls von Garland stammt, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jeff VanderMeer. Die fünf Wissenschaftlerinnen, die mysteriöse Vorgänge aufdecken sollen, werden von Natalie Portman, Jennifer Jason Leigh, Gina Rodriguez, Tuva Novotny und Tessa Thompson gespielt. In den USA, Kanada und China war der Kinostart am 23. Februar 2018.[1] Die deutschsprachige Erstveröffentlichung fand am 12. März 2018 beim Streaming-Anbieter Netflix statt.“ (Quelle)

Anfang 2015 las ich VanderMeers Roman und ließ mich ohne Umschweife von dessen Art zu erzählen (oder besser: zu schildern) einfangen. Über Twitter erfuhr ich dann irgendwann, dass sich jemand an die Verfilmung machen wolle und verfiel in düstere, nach kurzer Zeit dennoch hoffnungsvolle Skepsis. Konnte diese seltsame Nüchternheit, die derart anziehend auf mich wirkte, übersetzt werden? Ein Turm, der zugleich Tunnel ist? Apropos Turm, meine Kinokarte für die Kinofrechheit Dark Tower hat mir der Verleih auch noch nicht erstattet. Paradoxe Vorstellungswelten wie diese brauchen einen Regisseur mit einem außergewöhnlichen Auge. Vielleicht sogar einer … „Vision“, um es ganz behutsam auszudrücken. Dass Garland ein solcher Filmemacher sein kann, hat er bewiesen. Dass er selbst schreiben kann, auch. Nun zeigt er auch, dass er träumen kann.

Die Distributionsumstände. Wo kommt der Film in die Kinos, wo ist er via Streamingdienst zu sehen? All das blendete ich aus. Aber dennoch könnte man festhalten: Statt einer weichgespülten, noch mehr als Massengeschmack angenäherten Variante des Stoffes einen Film „lediglich“ zuhause anzusehen empfinde ich als wenig nachteilig.

Ein kleines 13-Zoll-großes Notebook zog mich in diese Area X. Seifenblase der Entstellung und kraftvoller Ort gefährlich-neuer Imagination. Ich war der Sixth Man of the Year, als das fünfköpfige Team um Portman loszog. Ich war dabei, als Ben Salisbury & Geoff Barrow meine Ohren erstaunen haben lassen. Ich war dabei, als sich Existenzen und Entitäten derart fragmentierten und rekontextualisierten, dass eine eindimensional verstandene Postmoderne sich vorkommen muss wie betrunkene Gäste im Fahrgeschäft kurz vor dem Erbrechen im kreisrunden Strahl. Die Bausteine des Lebens. Durcheinander gewürfelt. Die Ideengeschichte? Ebenso.

Und doch: Über weite Strecken IST Annihilation ein konventioneller SciFi-Horrorthriller, der seine filmischen Vorbilder neu, unheimlich sowie bildgewaltig in Szene und Kontext setzt. Auch Tarkowskis Stalker ist eine Adaption. Seine „Area X“, seine „Zone“, ist ebenfalls ein rätselhafter Ort, der von Wissenschaft (Professor), Kunst (Schriftsteller) und Religion (Stalker) durchschritten wird. Doch möge man sich nicht täuschen – eine Sichtung des 1978/79 entstandenen Werkes zeigt rasch auf, wer hier Leviathan und wer Eidechse ist. Man möge schweigen. Man möge schweigen, bevor man Vergleiche bemüht. Wie angenehm diese Ruhe doch ist.

 

Streaming-Sichtung „Mute“

Mute is a 2018 science fiction mystery film directed by Duncan Jones, who co-wrote the script with Michael Robert Johnson. It stars Alexander Skarsgård, Paul Rudd and Justin Theroux, revolving around a mute bartender searching for the love of his life who has mysteriously disappeared. The film has been described by Jones as a „spiritual sequel“ to his 2009 film Moon.[3][4] It was released on Netflix on February 23, 2018 and received negative reviews“. (Quelle)

Ist. Das. Langatmig. Zwischen Moon und Mute liegt nicht nur die Entfernung Erdtrabant – Erde, es ist ein so schreiender Unterschied, dass selbst MuteMann187 Bescheid weiß. Außer Tunti-Tunti-Berlin nicht viel los hier.

Streaming-Sichtung „FullMetal Alchemist“

„Alchemist Edward Elric will den Körper seines Bruder AI heilen, wird dabei jedoch von der Militärregierung und geheimnisvollen Monstern streng beobachtet.“ (Quelle)

Also, ich kannte mich nur sehr marginal mit dem Ursprungsstoff aus und hatte bisher nur Teile der Serie gesehen; hier wurde offensichtlich ein Drittel der gesamten Storyline in einen Film gepackt, der etwas überambioniert daherkommt. Die CGI-Effekte wirken heillos veraltet, das Spiel der Charaktere theatralischst. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Produktion ihren Urstoff ernst nahm. Und der Hybridmoment „Vater-Tochter-Hund“ ist wirklich unbezahlbar.