DVD-Serien-Sichtung „The Changes“

The Changes is a British children’s science fiction television serial filmed in 1973 and first broadcast in 1975 by the BBC. It was directed by John Prowse and is based on the trilogy written by Peter Dickinson: The Weathermonger (1968), Heartsease (1969), and The Devil’s Children (1970)“. (Quelle)

Oha – das gefiel mir doch sehr gut! Bis auf die Auflösung; die war mir dann einen Tick zu esoterisch. Aber ich kann nur dem zustimmen, was in dem Booklet an essayistischen Gedanken zu finden ist: Das ist NICHT die Kinderunterhaltung, die wir in Westdeutschland vorgesetzt bekamen. Gut so.

DVD-Sichtung „Alpha Alpha“

Alpha Alpha ist eine deutsche Science-Fiction-Serie von Wolfgang F. Henschel (Buch und Regie), die sich mit Übersinnlichem beschäftigte (…).“ (Quelle)

Wie so viele andere Seher, stieß auch ich auf diese Serie, nachdem ich im Umfeld von Das Blaue Palais nach ähnlichen deutschen Formaten die Augen offen gehalten hatte. Gerade als Münchner macht es übrigens Spaß, diese Agenten-Serie zu sehen; zahlreiche Schauplätze (Olympiapark, Märchenpark, Isar, Innenstadt) wirken nach einem fast halben Jahrhundert seltsam entrückt.

„Wo Bonds Lizenz zum Töten zur konsequenzlosen Allmachtsphantasie einlädt, indem sie ihren Besitzer außerhalb der moralischen Ordnung stellt, stellt Dahlens Gewissensdiktat die moralische Ordnung der Hierarchien und Bürokratien, der Staaten und Staatenverbände in Frage.“ (Quelle)

Seriensichtung „SRI und die unheimlichen Fälle“ Vol.2

„Die überaus spannende Serie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ zeigt das Japan Mitte der 1960er Jahre. Das S.R.I., das „Science Research Institute“, ist eine aus drei Spezialisten und einer Agentin bestehende Spezialeinheit. (…) Die vorliegenden 12 Folgen wurden aufgrund ihrer Brutalität und Grausamkeit nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Daher gibt es hier auch keine deutsche Synchronisation. Für diese DVD-Veröffentlichung wurden die Episoden jedoch deutsch untertitelt. Im Jahre 1971 wurden die „harmloseren“ 13 Folgen von „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“ nur ein einziges Mal in Deutschland im ZDF ausgestrahlt. Einige Kritiker, auch im Fernsehrat des ZDF vertreten, zeigten sich von der Brutalität der Serie geschockt und verlangten sogar deren Absetzung. Eine massiv von den Fans geforderte Wiederholung der Serie wurde abgelehnt. „Kaiki Daisakusen“, wie die Serie im Original heißt, ist bis heute vielen Millionen Zuschauern nachhaltig in Erinnerung geblieben. Weltweit waren die Fans von den mysteriösen Verbrechen, die den Flair der Serie ausmachten, fasziniert. Gerade die „Einzigartigkeit“ der Serie ist auch in der Geschichte des Fernsehens ein Novum. Selten schaffte eine asiatische Serie in Deutschland eine so große Popularität zu erreichen wie „S.R.I. und die unheimlichen Fälle“.“ (Quelle)

Endlich! Nach zwei Jahren erfahre ich, wie es in den späten 60ern in Japan weiterging um die harte Kulttruppe, die sich nur von Tabak und Kaffee ernährt, den die einzige Büromaus brav zubereiten darf. Dabei kann man festhalten, dass gerade die Kameraarbeit immer wieder wirklich progressive Züge aufweist. Ungewöhnliche Winkel und Fahrten – klasse.

Lektüre beendet „Mind Control“ (Stephen King)

„In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.“ (Quelle)

Ich muss zugeben, dass meine aktiven King-Jahre schon eine Weile vorbei sind. Ich lese zwar mit großer Freude die Dark-Tower-Comicbände, aber mein letzter Roman war CELL, der vor ein, zwei Jahren wohl auch verfilmt wurde. Ich entdecke wenig KING in Mind Control. Das bedeutet nicht, dass der Roman richtig Fahrt aufnimmt, allerdings erst gefühlt nach etwa 150 bis 200 Seiten. Und Freunde eines besonders trickreichen Endes werden enttäuscht. Hier ist King abgeklärt und konsequent. Gut so.

 

Hörspiellauschung beendet „Das Bordprogramm“

Ob es für Paul ein Glück ist, ausgerechnet neben Harry im Flugzeug zu sitzen, muß man bezweifeln. Zunächst scheint es so, denn Paul stirbt fast vor Angst, und Harrys überlegene Sicherheit strahlt Ruhe aus. Harry rät Paul zur Ablenkung. Aber Harry hat gut reden, er ist Flugzeugingenieur und kennt die Qualitäten der Maschine. Doch als Flammen aus dem Triebwerk schlagen, wird es auch Harry mehr als mulmig. (Quelle)

Autor: John C. Wilsher
Produktion: WDR 1991, 48 Min. (Kunstkopfstereo) – Originalhörspiel int.
Regie: Dieter Carls

Sehr kuriose Geschichte – bezeichnend, dass so mancher YouTube-Hohlkopf sofort herumbrüllt, es sei derber Arthouse-Shizzle! Mir gefällt es sehr.

Seriensichtung „Stranger Things“ (Staffel 1)

Stranger Things ist eine US-amerikanische Science-FictionMysteryserie, die am 15. Juli 2016 beim US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix erschienen ist. Die Idee zu Stranger Things stammt von den Zwillingsbrüdern Matt und Ross Duffer.“ (Quelle)

(Fast) alles richtig gemacht. Also, zunächst ich. Sich nicht übermäßig vom Hype anstecken lassen, ganz gelassen an die Sache rangegangen. Keine Trailer oder ähnlichen Schnickschnack angesehen. Einfach rein gesprungen. In das eiskalte, modernde Wasser.

Es gibt viele tolle Momente in Stranger Things. Und die meisten sind alle schon genannt worden – vom Soundtrack über die D&D-Clique bis zur Parallelwelt. Sitzt alles. Hätte man sich bei der Monsterbrut ein wenig weniger auf CGI verlassen, wäre ich wohl restlos zufrieden.

Ich freue mich daher auf Staffel 2.