Let’s Play beendet „What Remains of Edith Finch“

What Remains of Edith Finch is a first-person narrative adventure video game for Microsoft Windows and PlayStation 4. As Edith, players travel back to the Finch family home in Washington to explore her ancestral history after recent family events drive her to learn more about herself and the Finches. Edith explores the house through regular doors and secret passageways, as well as the individual rooms of deceased family members who have been preserved like frozen moments in time. Players experience varied stories related to particular family members, with thematic and gameplay elements that change from story to story.“ (Quelle)

In sieben Folgen begleiten die GameTube-LetsPlayer Edith auf ihrem Weg durch ein Haus…oder…ist es eher eine Mischung aus Seelenreise und Bewußtseinserweiterung? Es war auf jeden Fall eine feine Sache, mitgenommen zu werden. Gediegen, sehr gediegen.

Let’s Play zu Outlast 2

Bei den netten Menschen von GameTube sah ich mir das 16-teilige Let’s Play zu Outlast 2 an. Bein unserem Jahresrückblick von nahaufnahmen.ch hatte ich den Titel ausdrücklich als einen erwähnt, auf den ich mich 2017 sehr freue.

Der Grund dafür? Denkbar einfach – das überraschend packende Outlast 1, das ich mir als LP von ein paar Jahren in einem Hotelzimmer nachts in Tokio ansah. Im Vergleich dazu, bin ich nicht sonderlich glücklich mit dem Nachfolger. Zu zerfasert wirkt die Geschichte, zu Try and Error das Game Design.

Dennoch: Outlast 2 bietet auch abseits von JumpScares famose Momente: So sind in etwa die Schauplatz-Wechsel innerhalb der Spielwelt zwischen Hinterwald in Arizona und Schulgebäude enorm gut gelungen.

Auch das Ende hatte eine geradezu mythische Atmosphäre vorzuweisen.

You gotz 2 chill…in Silent Hill

Ich gebe es zu: Bisher hatte ich lediglich Teil 1 und 2 der Horror-Serie gespielt – an dieser Stelle einen lieben Gruß an Weggefährten Hans L., der uns sicher und routiniert (oder war es eher panisch und erschrocken?) durch die nebeligen Straßen und Gänge DER Gruselstadt schlechthin führte.

Es war also Zeit, Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Daher beschloss ich, folgende Teile als Let’s Plays anzusehen:

  • Silent Hill 3
  • Silent Hill 4: The Room
  • Silent Hill: Homecoming
  • Silent Hill: Origins
  • Silent Hill: Shattered Memories
  • Silent Hill: Downpour

Doch wem vertrauen? Ich entschied mich letztlich für Trashtazmani – schließlich hatte ich bereits zuvor einen guten Eindruck von ihr bei diversen anderen Titeln gewinnen können. Und ich sollte recht behalten. Durchaus kompetent und charmant führte sie mich durch die insgesamt sechs Silent-Hill-Titel.

Nimmt man nun alle vorgespielten und kommentierten Schocker zusammen, gefiel mir mit Abstand Shattered Memories am besten. Schnee und Eis sorgten optisch für Abwechslung und insgesamt hatte ich den besten: „Auf was für einem Trip hänge ich denn hier fest“-Eindruck! Hingegen bei Origins musste ich wirklich zusammennehmen, nicht abzuschalten – diese Orgie von Gegnern in den immer gleichwirkenden Gängen. Gähnomatik2000 hat den Chat betreten!

The Room plätscherte so gemächlich dahin, die beiden Teile Homecoming und Downpour gefielen mir in etwa gleich gut. In dubio Downpour.

Let’s-Play-Sichtung: „Everybody’s Gone to the Rapture“

Everybody’s Gone to the Rapture is a first-person adventure video game developed by The Chinese Room and SCE Santa Monica Studio. It is a story-based game, taking place in a small English village whose inhabitants have mysteriously disappeared. It is considered a spiritual successor to Dear Esther. It was published by Sony Computer Entertainment and released for the PlayStation 4.“ (Quelle)

Bei deutschen Branchenprimus G. sah ich mir das Let’s Play von „Everybody’s Gone to the Rapture“ an. Einer der Vorwürfe, der immer auftaucht, wenn ich über das Spiel lese, lautet, dass das Spiel mit Sicherheit großartig hätte werden können, wenn man es nur nicht via Rückschau („Ghost of a memory“ -> J. Sterling) erleben müsste als SpielerIn.

Was ein Bullshit. BULLSHIT. Es hat NULL damit zu tun. BULLSHIT.

Let’s Play beendet „Soma“

„On account of its gradual pacing and the dramatic value it places on the consequences of the replication of consciousness, the game reminded me of Andrei Tarkovsky’s great film “Solaris.”“ (Quelle)

Na, ob ich so weit gehen würde wie Christopher Byrd in seinem obigen Vergleich in seiner Soma-Besprechung in der Washington Times, weiß ich nicht. Ich denke…nein, das würde ich dem Spiel bei aller Liebe nicht zustehen wollen. Ich habe mir in knapp 30 Folgen das Let’s Play von Soma angesehen – durch das Programm führten GameTube Horror.

Um eines vorweg zu nehmen, Soma leidet unter demselben Phänomen, unter dem auch sehr viele Genrebeiträge, seien es Filme oder Spiele, leiden, die Macher wissen nicht, wann es Zeit ist, aufzuhören (oder zu raffen). Ich verstehe nicht, dass die Köpfe hinter Soma nicht selbst sofort eingesehen haben, welche Eigenheiten in ihrem Spiel eher schwächlich daher kommen, um selbige dann entsprechend zu kürzen oder (im besten Fall) fein zu tunen.

Zwischenfazit: Ohne Amnesia-Vorerfahrung das bessere Spiel.

Dazu zählen die Begegnungen mit den biomechanischen Monstern, die oftmals langatmig oder fehlerhaft (oder beides) ausfallen. Dazu zählen auch unnötige fetch quest, die dazu führen, dass man sehr faszinierende und eigene Umgebung eher als lästiges Etwas wahrnimmt, dass man hintersich gebracht haben möchte, statt es weiter zu erkunden.

Denn zu erkunden und anzusehen gibt es eine Menge. Und nicht alles versteht unser Protagonist Simon. Er schleppt den Balast des 21. Jahrhunderts in seinem Kopf und seinem Herzen mit sich herum, was nicht selten zu verschiedenartigen Konflikten führt.

Fazit: Mach das Geld locker, halt Dich fest am Hocker. Shoot me to the stars!