LetsPlay-Sichtung beendet „Scanner Sombre“

„Scanner Sombre is the latest game by Introversion Software, the team that brought you Uplink, Darwinia, DEFCON, and Prison Architect. It’s definitely pretty, but what if anything is going on beneath the surface?“ (Quelle)

Immer dann, wenn uns ein Medium befehlen möchte, etwas zu empfinden, wird es aufdringlich. Und dies ist um so schlimmer je weniger es jenes nötig hätte. Scanner Sombre ist so ein Fall. Sei überwältigt! Sei gerührt! Sei geängstigt! Ja, doch! Es wirkt dann wie die armen Eltern, die dem Nachwuchs klar machen, er solle jetzt endlich zum Essen runterkommen oder möge den Müll rausbringen.

Über die etwa siebzig Minuten Spielzeit verlor die Optik nicht an Zugkraft und blieb gleichermaßen faszinierend. Leider versucht Introversion jedoch durch die Geschichte mir fortlaufend einzuimpfen, was ich gerade fühlen soll und das ist – angesichts der etwas schwachen Schreibe – meist arg herbei gekünstelt.

 

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Let’s-Play-Sichtung beendet „Observer“

Observer (stylised as >OBSERVER_) is a cyberpunk horror video game developed by Bloober Team and published by Aspyr for release on Microsoft Windows, PlayStation 4 and Xbox One on 15 August 2017.“ (Quelle)

Als, hihi, hoho, Beobachter dieses Let’s Play fühlte ich mich äußerst gut unterhalten. Observer trifft genau den richtigen Ton für mich – inhaltlich wie formal.

Let’s Play beendet „P.O.L.L.E.N.“

Pollen is a first-person sci-fi mystery exploration video game developed by Finnish company Mindfield Games for Microsoft Windows. Pollen is playable on regular monitors and Oculus Rift virtual reality headsets (beta), and will be playable on HTC Vive.[1] The game takes place in an alternate timeline of humanity’s history, on a research base called Station M found on Saturn’s largest moon Titan. The gameplay centers around semi-linear first person exploration, allowing the player to discover the story through puzzles and interacting with the objects around them.“ (Quelle)

Schöner Alternativ-Wurf, tolles Raum- und Audiodesign, aber wozu die albernen Puzzles? Drei Stunden dauerte das Let’s Play und der Kollege gab ziemlich Gas.

Let’s Play beendet „The Old City: Leviathan“

„The Old City: Leviathan is an experiment in first person exploration that focuses entirely on story. All that exists is you and the world. Set in a decaying city from a civilization long past, The Old City: Leviathan puts the player in the shoes of a sewer dwelling isolationist.“ (Quelle)

The Old City: Leviathan als Let’s Play zu erleben, war eine interessante, weil doppelte Erfahrung. Zum einen ist da der Titel selbst – das traumwandlerische Durchschreiten der in vielerlei toten Räumlichkeiten und Schauplätze. Und zum anderen der – in meinem Fall – völlig überforderte Let’s Player (Namen sind Schall und Rauch!), der weder mit der das Schulenglisch herausfordernden Sprache noch den Inhalten des Spiels zurecht kam und sich gegen Ende wie eine Mischung aus Astro-Hotline und hilfloser Achtklässler die Welt erschloss.

Let’s Play beendet „What Remains of Edith Finch“

What Remains of Edith Finch is a first-person narrative adventure video game for Microsoft Windows and PlayStation 4. As Edith, players travel back to the Finch family home in Washington to explore her ancestral history after recent family events drive her to learn more about herself and the Finches. Edith explores the house through regular doors and secret passageways, as well as the individual rooms of deceased family members who have been preserved like frozen moments in time. Players experience varied stories related to particular family members, with thematic and gameplay elements that change from story to story.“ (Quelle)

In sieben Folgen begleiten die GameTube-LetsPlayer Edith auf ihrem Weg durch ein Haus…oder…ist es eher eine Mischung aus Seelenreise und Bewußtseinserweiterung? Es war auf jeden Fall eine feine Sache, mitgenommen zu werden. Gediegen, sehr gediegen.

Let’s Play zu Outlast 2

Bei den netten Menschen von GameTube sah ich mir das 16-teilige Let’s Play zu Outlast 2 an. Bein unserem Jahresrückblick von nahaufnahmen.ch hatte ich den Titel ausdrücklich als einen erwähnt, auf den ich mich 2017 sehr freue.

Der Grund dafür? Denkbar einfach – das überraschend packende Outlast 1, das ich mir als LP von ein paar Jahren in einem Hotelzimmer nachts in Tokio ansah. Im Vergleich dazu, bin ich nicht sonderlich glücklich mit dem Nachfolger. Zu zerfasert wirkt die Geschichte, zu Try and Error das Game Design.

Dennoch: Outlast 2 bietet auch abseits von JumpScares famose Momente: So sind in etwa die Schauplatz-Wechsel innerhalb der Spielwelt zwischen Hinterwald in Arizona und Schulgebäude enorm gut gelungen.

Auch das Ende hatte eine geradezu mythische Atmosphäre vorzuweisen.