Streaming-Sichtung „Sherlock“ (Staffel 04)

„Sherlock is asked to investigate the mysterious death of a young man, which he solves quickly but he is led into another mystery when a bust of Margaret Thatcher owned by the dead man’s father is smashed. Further busts are smashed and Sherlock discovers that the mystery is linked to Mary and her past as a government agent. A figure from her past is bent on revenge in the belief that Mary betrayed him, but it is discovered that the traitor was the secretary of a British Parliamentary member. Mary is killed by the secretary when jumping in front of a bullet meant for Sherlock. John blames Sherlock for Mary’s death, and their relationship is fractured.

Sherlock is contacted by the daughter of entrepreneur Culverton Smith, who she claims has confessed to a murder but she does not know who the victim was as her father has used a drug on her that inhibits memory. Sherlock deduces that her father is a serial killer and sets out to expose him, but he has returned to narcotics use since Mary’s death and unable to clearly distinguish his own thoughts from reality. He confronts and attacks Smith, and John is forced to subdue him. While recovering in the hospital, Smith appears in Sherlock’s room, confesses and then tries to kill him. John bursts in just in time to save Sherlock, who reveals that his behavior up to that point was not just an elaborate ploy to expose Smith, but also fulfilling Mary’s last wish for him to „Save John“. Later John’s therapist reveals that she is actually Sherlock’s secret sister, Eurus, and has been using disguises to manipulate both Sherlock and Watson. The episode ends with Eurus firing a shot at John.

Sherlock and Watson – who had been shot with a tranquilizer by Eurus – trick Mycroft into acknowledging her existence. Eurus steps up her attacks on Sherlock, culminating in the bombing of his Baker Street apartment. Sherlock, Watson and Mycroft venture forth to Sherrinford, a maximum-security psychiatric facility where Eurus is housed. Although Mycroft is sceptical at the suggestion that she has escaped, the trio discover that Eurus has compromised the staff and controls the entire Sherrinford asylum. She subjects the trio to a series of ordeals, testing their morals by forcing them to choose which of her victims live and die and ultimately forcing Sherlock to confront the memory of „Redbeard“, a childhood friend whose death set in motion events that saw Eurus incarcerated. Realising that she will continue to test him until someone he cares for dies, Sherlock tries to connect with her on an emotional level, offering her the love and relationship with a brother that she never had, and Eurus stands down. Sherlock and Watson return to the Baker Street apartment, where they find another message from Mary imploring them to stay together. A time lapse montage shows them rebuilding the Baker Street flat to its original lived in form before meeting a series of unusual clients.“ (Quelle)

3x90min. An einem Abend. Mit der reizenden Kollegin MR. Zwischendrin Pizza. Und Chips. Ihr seht schon. Ein wilder Abend. Voller kcal. Und Rätsel. Buchstäblich und sprichwörtlich. Es gibt vieles, was mich stört. Es gibt allerdings auch vieles, was mich packt und rührt. Von Hund und Frau. Und Opfer. Und Liebesschwüre unter Hochdruck. Und irgendwie hoffe ich, dass es doch noch weitergeht, doch noch eine fünfte Staffel geben wird.

Streamingsichtung „The Lodger“

The Lodger is a 1944 horror film about Jack the Ripper, based on the novel of the same name by Marie Belloc Lowndes. It stars Merle Oberon, George Sanders and Laird Cregar, features Sir Cedric Hardwicke and was directed by John Brahm from a screenplay by Barré Lyndon. Lowndes‘ story had previously been filmed in 1926 as a silent film, The Lodger: A Story of the London Fog, directed by Alfred Hitchcock, and with sound in 1932 as The Lodger. It was remade again in 1953 as Man in the Attic, starring Jack Palance and again in 2009 by David Ondaatje.“ (Quelle)

Das war ein guter Abend, erst stolpere ich über Gantz: 0 bei Netflix und dann hatte ich hier das Glück, auf YouTube den Lodger zu finden. Und der wiederum hat nicht nur einen fantastischen Hauptdarsteller am Psycho-Stizzle, sondern bietet eine bombige Kameraarbeit.

Streaming-Sichtung „Broadchurch“ (Staffel 01)

Broadchurch (in der Schweiz als Broadchurch – Ein Dorf unter Verdacht gezeigt) ist eine britische Krimi-Fernsehserie von Chris Chibnall. Die Serie wurde für den britischen Sender ITV produziert. Sie behandelt den Mord an einem elfjährigen Jungen und die anschließenden Mordermittlungen sowie die Auswirkungen der Ermittlungen und gegenseitigen Verdächtigungen auf das gesamte Küstendorf. Ort der Handlung ist die fiktive Kleinstadt Broadchurch. Die erste Staffel mit acht Folgen zu je 50 Minuten wurde ab dem 4. März 2013 erstausgestrahlt.“ (Quelle)

Ich gebe gerne zu, dass ich ohne das Gesicht David Tennants niemals die Serie angesehen hätte. Krimis sind ein Genre, dem ich nichts abgewinnen kann. Was sich dann aber vor meinen Augen in acht Folgen abspielte, packte mich ungemein. Die einzelnen Folgen sind treffen genau den Nerv zwischen sensibel und spannend, tragisch und traumatisierend.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Staffel 02 in Bälde angegangen wird. Schließlich ist 2016 ein (fast) Doctor Who freies Jahr.

 

Streaming-Sichtung „Im Todesgriff der roten Maske“

Ich las nur „[t]his 1969 film heralded the first on-screen teaming of Vincent Price and Christopher Lee“ in den imdb-Kommentaren und wußte, hier bin ich ich richtg!

„Während eines Afrika-Aufenthaltes wird bei einem Stammesritual das Gesicht von Sir Edward Markham verunstaltet. Zurück in England, hält ihn sein Bruder Sir Julian Markham in Ketten gefangen, um seinen verunstalteten Bruder von der Öffentlichkeit abzuschotten. Ein Fluchtversuch misslingt, mit der Folge, dass Edward lebendigen Leibes begraben wird. Dank Leichendieben wird Edwards Sarg geborgen. Edward beginnt nun, sein Gesicht hinter einer roten Maske versteckend, seinen Vergeltungsfeldzug, um die ihm zugefügte Schmach zu rächen.“ (Quelle)

Das macht Freude, ehrlich.

Buchbesprechung „Verteidigung“ (John Grisham)

Denkt man an juristische Krimikost, denkt man an John Grisham. Kein Wunder – nach 23 Romanen hat sich der ehemalige Rechtsanwalt Grisham längst in die Herzen der Genrefans geschrieben. Jetzt meldet er sich mit seinem neuesten Werk „Verteidigung“ zurück.

Die eigene Vita beschäftigt den Erfolgsautoren Grisham offensichtlich. Nur so ist es wohl zu erklären, dass in seinem neuen Roman „Verteidigung“ erneut ein Anwalt im Mittelpunkt des Geschehens steht. Diesmal geht es um David Zinc, der seit fünf Jahren als Anwalt bei Rogan Rothberg, einer der renommiertesten Kanzleien im Großraum Chicagos, arbeitet. Doch der Job fordert seinen Tribut – vom permanenten Arbeitsdruck entkräftet, bewirbt er sich bei Finley & Figg, einem Zweimannbetrieb, der seine Fixkosten durch Prozesse rund um Verkehrsunfällen und ähnliche Kleinstdelikte einholt. Dass die sprichwörtliche Not allerdings tatsächlich erfinderisch macht, erlebt David dort aus erster Hand – Einfallsreichtum und geschickte Winkelzüge sind das gut geölte Handwerkszeug der kleinen Firma.

Dann jedoch geschieht etwas, was das Leben der Anwälte auf den Kopf stellen könnte. Wally Figg zieht einen Riesenfisch in Form einer Klage gegen einen Pharmakonzern, der ein Medikament trotz möglicherweise tödlicher Nebenwirkungen nicht vom Markt nehmen möchte, an Land. Begeistert machen sich die Partner ans Werk, bis David erkennt, dass Finley & Figg die nötige Kompetenz für einen Prozess jener Größenordnung fehlt.

In „Verteidigung“ steht „die Pharmaindustrie“ als Synonym kapitalgeiler Kaltherzigkeit am Pranger – ein durchaus lohnender Antagonist, ein Schelm, wer jetzt an John le Carrés „Der ewige Gärtner“ oder „Die letzte Flucht“ von Wolfgang Schorlau denkt. John Grisham, hinter dessen Autorennamen die beeindruckende Erfolgsbilanz von über 250 Millionen gedruckten Romanen und 10 Filmadaptionen seiner Stoffe stehen, erschafft erneut eine packende Story. Konsequent und routiniert erzählt er seine Lieblingsgeschichte – die eines Individuums, das an das System glaubt, aber gleichzeitig von dessen Auswüchsen bedroht wird. Wie so oft, gelingt Grisham damit auch diesmal ein unterhaltsamer und spannender Pageturner.

Hörspiel beendet „Lullaby“ (Teil 1 & 2)

„Doch erst jetzt, als er für eine Zeitung eine Serie mysteriöser Kindstode recherchiert, wird ihm der Zusammenhang klar: Bei jedem der toten Babys liegt ein Buch mit genau diesem Wiegenlied. Ist es möglich, dass ein scheinbar harmloses Schlaflied eine tödliche Wirkung besitzt? Streator probiert das Lied an seinem Chefredakteur aus – und stellt entsetzt fest, wie leicht und verführerisch es ist, mit dieser „Waffe“ zu töten. Was, wenn das Lied in falsche Hände gerät? Streator beschließt, alle erhaltenen Exemplare des Buches zu suchen und zu vernichten. Doch er ist nicht der Einzige, der sich dafür interessiert.“ (Quelle)

Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Produktion: WDR 2005
Redaktion: Natalie Szallies

Am besten gefiel mir an die Geschichte die Frage, ob die Wunderwaffe, die man im Kopf hat, nicht doch ihren eigenen entwickelt. Wie oft würde man die Waffe wohl auslösen, ohne es zu wollen. Wie oft würde man „seinen Gefühlen freien Lauf lassen“, auch wenn man nicht der „junge Skywalker“ ist. Kann man gut hören!

Hörspiellauschung beendet „Die Drei ??? Folge 147 – Grusel auf Campbell Castle“

„Adam Campbell hat ein schweres Erbe angetreten: er muss das imposante Schloss seines verstorbenen Vaters in Schuss halten. Bei einer spiritistischen Sitzung meldet sich dessen Geist und spricht von einem sonderbaren Vermächtnis. Natürlich nehmen die drei ??? die Ermittlungen auf. Mit einem Gespenst, davon sind sie überzeugt, haben sie es nicht zu tun! Bis Peter von einer gruseligen schwarzen Hand ins Meer gezogen wird. Erst in letzter Sekunde kann er gerettet werden. Der Zweite Detektiv ahnt Unheilvolles: Wurde er von einem Wassergeist attackiert?“ (Quelle)

Nein, wurde er nicht. Aber das habt Ihr kleinen Neunmalklugen da draußen bereits geahnt, die Auflösung ist wesentlich … trivialer. Macht aber nicht, weil Puzzlestück-Kriminalisten der Marke „ewig großes Kind“ gut bedient werden.