Filmsichtung „Shazam!“

Shazam! ist eine Comicverfilmung über die fiktive Figur Captain Marvel aus den DC Comics. Hinter dem Protagonisten, der auch als Shazam bekannt ist, steht die über magische Fähigkeiten verfügende Figur Billy Batson. Der Film ist Teil des DC Extended Universe und nach Adventures of Captain Marvel (1941) die zweite Leinwandadaption des Comichelden. Shazam! ist seit dem 4. April 2019 in den deutschen und dem darauffolgenden Tag in den Vereinigten Staaten und Kanada in den Kinos zu sehen.“ (Quelle)

Wieder so ein Na-ja-Treffer. So halb versenkt. So hmm. DC hat einfach zu viele davon. Und die Uhr tickt. Eines wird ausgehen, das Geld oder die Geduld der Fans (oder beides).

Filmsichtung „Captain Marvel“

Captain Marvel ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film, der am 8. März 2019 in die US-amerikanischen Kinos kam. Die Regie führten Anna Boden und Ryan Fleck. Der Film erzählt die verschlungene Vorgeschichte und Apotheose der Supersoldatin Carol Danvers und ihrem außerirdischen Alter Ego Vers. Die Hauptrolle der so entstandenen Superheldin Captain Marvel wird von Brie Larson gespielt. Es handelt sich um den 21. Spielfilm innerhalb des Marvel Cinematic Universe und den vorletzten der sogenannten Phase 3. Er ist zudem der erste Film im MCU, der um eine Frau gebaut wurde, und der erste mit einer beteiligten Regisseurin. Captain Marvel spielt in den 1990er Jahren und damit vor den meisten Ereignissen innerhalb des MCU.“ (Quelle)

Eine US-nationalstaatlich-eingefärbte Heldin kümmert sich um das Schicksal von Menschen, die von Krieg und Hunger getrieben eine neue Heimat suchen (statt Kinder und Eltern an der Grenze zu trennen und sie in Käfige zu sperren)? „Rächt“ Captain Marvel da etwa liberale Wunschträume? Nun gut, wir wollen nicht zu tagespolitisch werden. Der Film macht – so vermute ich – jüngeren Eltern, die mit ihren Kindern im Kino sitzen – (fast) noch mehr Spaß, da sie sich sehr wohl an die gezeigte Zeit und die „Gadgets“ wie CD-Laufwerk, Pager, Modem und Altavista als Suchmaschine erinnern und schmunzeln können.

Visuell bietet der Film Marvel-Hausmannskost, der Abspann ist allerdings wunderschön geworden. Larson lacht zu wenig – Euch muss sie gar nicht beweisen. Sagt sie und hat recht. Ihre Freundschaft mit Lynch…die ist auch super. Fury hat übrigens Spaß und Phil liebt jede/r! Oder? ODER?

Filmsichtung „Monstrum“

Monstrum is a 2018 South Korean period action film directed by Heo Jong-ho. It stars Kim Myung-min, Kim In-kwon, Lee Hye-ri and Choi Woo-shik.[2][3][4] The film was released on September 12, 2018.[5][6]

(Quelle)

Ja, wenn erleben möchten, wie ein gleichgeschlechtliches Liebespaar erfolgreich ein Kind großzieht, um es schließlich in den heteronormen Hafen der Ehe zu übergeben, dann schalten Sie doch ein – die Reise ins Glück ist jedoch keine einfache! Hofintrigen, Seuchen und ein CGI-Monster stehen im Weg. Insgesamt: Amüsant.

Filmsichtung: Aquaman

Aquaman ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2018 über die gleichnamige, fiktive Comicfigur des Verlages DC Comics. Der Film stellt den sechsten Teil des DC Extended Universe dar. Es ist nach Batman v Superman: Dawn of Justice und Justice League die dritte Kinoverfilmung über die Figur Arthur Curry, der hinter der Identität Aquamans steckt, und ist die erste Soloadaption über diesen Charakter für das Kino. Während James Wan die Regie für den Film führte, ist Jason Momoa erneut der Darsteller von Aquaman.“ (Quelle)

Gibt es da ein Team-Problem bei DC? Gelingen die Einzelmetawesen-Projekte besser? Vielleicht. Nun, hier hat nicht nur der TonANGLER Spaß – 140 Minuten Lauflänge lassen viel passieren – unter Wasser geht es so bunt zu wie bei Avatar und dem ersten Guardians zusammen.

FFF2018-Sichtung „Prospect“

„A teenage girl and her father travel to a remote moon on the hunt for elusive riches. But there are others roving the moon’s toxic forest and the job quickly devolves into a desperate fight to escape.“ (Quelle)

Das diesjährige FFF startete ich mit SciFi…oder Western? Oder beidem? „Ultimately, like so many independent films, “Prospect” is a film that falls just short of its ambition, although it’s worth noting that its ambition reaches higher than most.“ (Quelle) Anders als dieser Besprechende „klickte“ Prospect durchaus für mich.

Ich mochte den abgegriffenen Look, den überharten Filtereinsatz und die „Konsequenzhaftigkeit“ der knapp 100 Minuten. Und Pedro Pascal … ist wie ein junger Burt Reynolds.

Filmsichtung „Jurassic World: Das gefallene Königreich“

Jurassic World: Das gefallene Königreich (Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom) ist ein Film von J. A. Bayona, der am 6. Juni 2018 in die deutschen Kinos kam. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung von Jurassic World aus dem Jahr 2015 und damit den fünften Teil der Jurassic-Park-Filmreihe. Eine Fortsetzung ist bereits für 2021 geplant.“ (Quelle)

Ein unterhaltsamer Effektritt.

Aber jetzt mal ganz meta: Bereits im letzten JP-Film sahen die Zuschauer einen Park, in dem es den Besuchern UND der Parkleitung nicht mehr reichte, „echte“ Klonsaurier zu erleben. Neue Kreuzungen mussten an den Start gehen, um die Besucherzahlen hoch zu treiben, schließlich braucht das Land neue Sensationen! Ob den Filmbesuchern wohl klar ist, dass letztlich sie selbst gemeint sind? Der T-Rex im Film reicht uns nicht mehr – wir wollen noch gefährlichere, noch schlauere Kreaturen sehen! Mehr Crossbreed, mehr Horror. Wir sind die Parkbesucher.

Filmsichtung „Solo: A Star Wars Story“

Solo: A Star Wars Story (oder kurz Solo) ist ein US-amerikanischer Space-Western-Film im Star-Wars-Universum aus dem Jahr 2018. Der Film ist nach Rogue One: A Star Wars Story der zweite Ableger der Star-Wars-Anthology-Filmreihe. Die Regie führte Ron Howard, das Drehbuch schrieben Lawrence Kasdan und sein Sohn Jonathan Kasdan. Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel sind Produzenten des Films. Der Film handelt von der von George Lucas erdachten Figur Han Solo aus der Star-Wars-Filmreihe. Die Handlung des Films beginnt knapp 14 Jahre vor den Ereignissen von Krieg der Sterne (1977), in der die Figur (dargestellt von Harrison Ford) erstmals auftrat. Alden Ehrenreich übernahm die Rolle als junger Han Solo.“ (Quelle)

Endlich! Der vermeintlich erste Star-Wars-Flop – weiße Bubis der Reaktion schlagen sich auf die Brust! „Teufelszeug!“ und „Das ist kein Krieg der Sterne, sondern SJW-Quatsch!“ Was für armseelige Würstchen das sein müssen. Nein, sind. Euer Geist ist genauso beschränkt wie der des Farmbengels Skywalker, bevor er endlich loslegen darf. Was der Bauer nicht als Star Wars erkennt, das hasst er. Solo. Dieser Film ist beängstigend linear. Der Hauptdarsteller. Sein Spiel ist beängstigend eindimensional. Ein weiblicher Roboter, der dem galaktischen Klassenkampf anschiebt und sexuell selbstbewusst daherkommt? Gewollt, sehr gewollt.

Aber das soll ein Grund sein, den Verantwortlichen Misserfolg zu wünschen? Ihr habt nicht alle Fan-Tassen im Schrank.