Lektüre beendet „Hit Makers: The Science of Popularity in an Age of Distraction“ (Derek Thompson)

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„In Hit Makers: The Science of Popularity in an Age of Distraction (Penguin Press, 344 pp.), Thompson, a senior editor at The Atlantic, has written a wonderful book full of such wonderings. He wonders all over the place, as befits a man who likes Shakespeare as well as the movie Dumb and Dumber.“ (Quelle)

Da ist Herrn Thompson tatsächlich etwas sehr Unterhaltsames gelungen! Dass der Hit zwischen „neophob und neophil“ liegt, man eine „gefühlte Wahrheit“ sein, doch der Autor steigt nicht eine, sondern mindestens drei Etagen tiefer ein und hat dabei noch locker Zeit, um über sein eigenes Werk zu plaudern. Schön.

Lektüre beendet „This Gaming Life: Travels in Three Cities“ (Jim Rossignol)

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„“In May 2000 I was fired from my job as a reporter on a finance newsletter because of an obsession with a videogame. It was the best thing that ever happened to me.“ So begins this story of personal redemption through the unlikely medium of electronic games. QuakeWorld of WarcraftEve Online and other online games not only offered author Jim Rossignol an excellent escape from the tedium of office life. They also provided him with a diverse global community and a job—as a games journalist. Part personal history, part travel narrative, part philosophical reflection on the meaning of play, This Gaming Life describes Rossignol’s encounters in three cities: London, Seoul, and Reyjkavik. From his days as a Quake genius in London’s increasingly corporate gaming culture; to Korea, where gaming is a high stakes televised national sport; to Iceland, the home of his ultimate obsession, the idiosyncratic and beguiling Eve Online, Rossignol introduces us to a vivid and largely undocumented world of gaming lives. Torn between unabashed optimism about the future of games and lingering doubts about whether they are just a waste of time, This Gaming Life also raises important questions about this new and vital cultural form. Should we celebrate the „serious“ educational, social, and cultural value of games, as academics and journalists are beginning to do? Or do these high-minded justifications simply perpetuate the stereotype of games as a lesser form of fun? In this beautifully written, richly detailed, and inspiring book, Rossignol brings these abstract questions to life, immersing us in a vibrant landscape of gaming experiences.“ (Quelle)

Knackig kurzweilig und bisweilen erstaunlich reflektiert. Rossignol geht in einem kleinen Epilog treffsicher darauf ein, dass er selbst nicht genau wisse, was er mit der Abhandlung denn nun genau rund um das Thema Digitales Spiel zum Ausdruck bringen wolle (kulturelles Leitmedium? Langeweile-Killer?), aber um die Reise ist es nicht schade! Recht hat er.

 

Lektüre beendet „History of Science“ (Sean F. Johnston)

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„Weaving together intellectual history, philosophy, and social studies, Sean Johnston offers a unique appraisal of the history of science and the nature of this evolving discipline. Science is all-encompassing and new developments are usually mired in controversy; nevertheless, it is a driving force of the modern world. Based on its past, where might it lead us in the twenty-first century?“ (Quelle)

Eine knackige kurze Einführung in das Thema Wissenschaftsgeschichte mit Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert (das halbe Buch nimmt dieser Fokus ein). Gerade der Exkurs im letzten Kapitel zum Thema Strukturalismus / Post-Strukturalismus zeigt, WIE einsteigerfreundliches Darstellen auszusehen hat.

Lektüre abgeschlossen „Science and Technology in World History: An Introduction“ (James E. McClellan III & Harold Dorn)

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„Now in its second edition, this bestselling textbook may be the single most influential study of the historical relationship between science and technology ever published. Tracing this relationship from the dawn of civilization through the twentieth century, James E. McClellan III and Harold Dorn argue that technology as „applied science“ emerged relatively recently, as industry and governments began funding scientific research that would lead directly to new or improved technologies. McClellan and Dorn identify two great scientific traditions: the useful sciences, patronized by the state from the dawn of civilization, and scientific theorizing, initiated by the ancient Greeks. They find that scientific traditions took root in China, India, and Central and South America, as well as in a series of Near Eastern empires, during late antiquity and the Middle Ages. From this comparative perspective, the authors explore the emergence of Europe and the United States as a scientific and technological power. The new edition reorganizes its treatment of Greek science and significantly expands its coverage of industrial civilization and contemporary science and technology with new and revised chapters devoted to applied science, the sociology and economics of science, globalization, and the technological systems that underpin everyday life.“ (Quelle)

Das vorliegende Buch ist vor allem deshalb so großartig, weil es eine Autorenleistung vollbringt, die vielen anderen nicht zu gelingen vermag: Es „prüft“ seine Hauptthese fortwährend; will heißen, sobald neue Wissensinhalte eingeführt werden, stellen die Autoren diese ihrer These gegenüber und erschaffen so ein sehr leserfreundliches, rundes Werk. Empfehlenswert.

Besuch beim BarCamp Düsseldorf #barcampDUS

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Das Erstaunliche zuerst: Obgleich das BarCamp Düsseldorf eine Premiere war, ging alles glatt. Richtig. Alles. Kein WLan-Zusammenbruch, schöne Location, kein Buffetkrief, keine sonstigen Ausfälle – da merkt man natürlich, wer hinter der Orga steckt: beeindruckend professionell. Auch war es ein großer Spaß, dass derart viele BarCamp-Neulinge am Start waren – im Ökosystem BarCamp definitiv eine Bereicherung. Auf der anderen Seite war es wunderbar, wieder auf die alten Gefährten und MitstreiterInnen zu treffen. Ja, wir wissen es: BarCamps sind Klassentreffen.

Ich selbst erlaubte mir, zwei Sessions zu halten.

EINS (…weil es schon in Nürnberg, München und Saarbrücken schon so schön war…)

ZWEI (…weil mich das Thema als privater Nutzer immer stärker interessiert…)

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Camp, wo auch immer dieses sein mag.

10 Fragen zu Videospielen als E-Book erschienen

AKADEMISCHES, BUCH, SPIEL

Daniel Wüllner (aka @hinschauer) und meine Wenigkeit gaben vor ein paar Jahren ein Stück Spieleliteratur heraus – 10 Fragen zu Videospielen.

„Was sind Videospiele?“, „Gibt es diese Killerspiele wirklich?“ oder „Was war Dein nachhaltigstes Spielerlebnis?“ — diese und sieben weitere, vermeintlich „einfache“ Fragen rund um Video- und Computerspiele stehen im Zentrum des vorliegenden Bandes. Den 10 Fragen zu Videospielen stellen sich über 50 Persönlichkeiten aus der Spielebranche, Journalisten und Wissenschaftler. Sie alle verbindet ihre Leidenschaft für digitale Unterhaltungssoftware. Während der Lektüre ihrer Antworten ergibt sich ein gleichermaßen heterogenes, spannendes wie amüsantes Bild des Forschungsgegenstandes Videospiel, das jeden Leser zum Mitdiskutieren herausfordern wird. Wieder einmal bewahrheitet sich also die alte Weisheit: „Wer Antworten will, muss 10 Fragen zu Videospielenstellen“.

Das Buch ist nun als E-Book erhältlich.

 

Lektüre beendet „Horror Video Games: Essays on the Fusion of Fear and Play“ (Hrsg. Bernard Perron)

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Ich traf Bernard Perron auf einer Game-Studies-Konferenz in Potsdam 2008. Damals erwähnte er auch in einem Gespräch, dass er den hier gelesenen Sammelband plane, leider verhinderte die Endphase meiner Dissertation, dass ich den CfP wahrnehmen konnte. Gerne wäre ich bei diesem Unterfangen dabei gewesen, erst recht, da ich nun – nach der Lektüre – behaupten kann, es handle sich um ein famoses Werk. Horror Video Games: Essays on the Fusion of Fear and Play sollte ich keinem Buchregal fehlen!

Erfahrungsbericht „Kindle Keyboard“

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Meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät nach meinem ersten Roman auf dem Gerät sind durchaus positiv. Das Display ist genauso scharf wie es das Marketing anpreist. Der Stromverbrauch ist sensationell. Das Browsen ist gewöhnungsbedürftig. Hier merke ich selbst, dass ich bereits – wohl zulange – im Touchbetrieb unterwegs gewesen bin – die Tastatur ist eher eine Karikatur für große Hände. Und ich war etwas verwirrt, als ich feststellte – stimmt, eine Hintergrundbeleuchtung ist nicht vorhanden. Und ja, auch das Herunterladen des Romans ging blitzschnell.