Streamingsichtung „Spectres“

Spettri, internationally released as Specters, is a 1987 Italian horror film directed by Marcello Avallone.“ (Quelle)

Zwar urteilt der Filmdienst lakonisch „Horrorfilm nach dem üblichen Schema“, zum Glück ist man im Genre aber etwas weiter. Okay, blondgefärbtes Nackthäschen ist immer noch reichlich vorhanden, aber das Rückenhaar der Kerls ist zurückgegangen. Kulturgeschichtlich damit höchst relevant!

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Streaming-Sichtung „Demons 2“

Demons 2 (Italian: Dèmoni 2) is a 1986 Italian horror film directed by Lamberto Bava and co-written and produced by Dario Argento. It is a sequel to Bava’s 1985 film Demons and stars David Edwin Knight, Nancy BrilliCoralina Cataldi-Tassoni as well as Argento’s youngest daughter, Asia Argento, in her debut film performance at age 10. The film was also known as Demons 2: The Nightmare Returns.“ (Quelle)

Effektmann Sergio Stivaletti macht keine halben Sachen (außer sie werden geschnitten). Und was da zwischen Dialogen aus der Hölle und Schauspiel aus dem jenseitigen Diesseits übrig bleibt, ist auch genau das: FX, FX und FX. Und Blaustich. Und schlimme Mode. Und Musik. Gott. Und halbnackte Bodybuilder, die gegen Dämonen kämpfen. Im Grunde also großartig.

Streamingsichtung „Fangs of the Living Dead“

Ja, da gruselt man sich (mächtig). Vor allem, wenn alles so wunderbar dahinplätschert, dass man sich am Ende wundert, dass es bereits vorbei ist. Zwei Mal „dass“ nacheinander – selbst DAS weckt mehr auf als diese Vampirklamotte. Nützt nichts, durch muss man dennoch!

DVD-Sichtung „Shadow – In der Gewalt des Bösen“

Nach US-Rocker Rob Zombie (The Devil’s Rejects) nimmt mit Federico Zampaglione (Frontmann der italienischen Rock-Band Tiromancino) ein weiterer Musiker auf dem Regiestuhl eines Horror-Hits Platz und macht dabei seinem wegweisenden Landsmann Dario Argento alle Ehre. Der junge US-Soldat David (Jake Muxworthy aus Borderland) will bei einer Mountainbike-Tour in den Alpen das Grauen des Irak-Kriegs hinter sich lassen. Doch statt einer erholsamen Reise wartet auf David und seine Urlaubsbekanntschaft Angeline (Karina Testa aus Frontière(s)) ein unglaublicher Höllen-Trip: Zunächst müssen sie zwei aggressive Jäger abschütteln. Und dann findet sich David plötzlich mit seinen Verfolgern in der Gewalt des Einsiedlers Mortis (Nuot Arquint aus Die Passion Christi) wieder, der in einem geheimen Labor im Wald grausame Menschenversuche durchführt.

Erneut gilt, was ich in letzter Zeit vermehrt feststellen muß, bei der Synchronisation wird SEHR offensichtlich hinten und vorne gespart. Immer wieder torpedieren entweder lachhafte Dialogzeilen und „Stimmtalente“ ganze Szenen und Filme. Auch hier ist die Lokalisierung gründlich daneben gegangen. Was allerdings in keinster Weise die erstaunlich sensible Kameraarbeit schmälern kann. Egal, ob Landschaftsschüsse oder dynamische Verfolgungsjagden – die Kamera ist der große Pluspunkt des Films. Trotz überharter PR-Töne hält sich das Folter- und Blutlevel in ansehbaren Grenzen, Schlachtplattenfreunde werden enttäuscht sein. Das Spiel der Darsteller reicht von funktional bis bemüht, der finale Twist ist – obwohl schon in anderen Filmen dutzendfach verwendet – ein netter Abschluss.