Streamingsichtung „Spectres“

Spettri, internationally released as Specters, is a 1987 Italian horror film directed by Marcello Avallone.“ (Quelle)

Zwar urteilt der Filmdienst lakonisch „Horrorfilm nach dem üblichen Schema“, zum Glück ist man im Genre aber etwas weiter. Okay, blondgefärbtes Nackthäschen ist immer noch reichlich vorhanden, aber das Rückenhaar der Kerls ist zurückgegangen. Kulturgeschichtlich damit höchst relevant!

Streaming-Sichtung „Insidious 1-3“

Insidious is a series of American horror films created by Leigh Whannell. There are four films in the franchise – Insidious (2010), Insidious: Chapter 2 (2013), Insidious: Chapter 3 (2015) and Insidious: The Last Key (2018) – which have grossed a total of $536 million worldwide. The first two films were directed by James Wan, while the third film was directed by Leigh Whannell, who also served as the screenwriter for all four films. Adam Robitel directed the fourth installment. FilmDistrict released the first and second films, while Focus Features and Universal Pictures handled the third and fourth, respectively. The first two films center on a couple who, after their son mysteriously enters a comatose state and becomes a vessel for ghosts in an astral plane, are continuously haunted by demons of a hellish realm known as the Further until they take from the family what they want most: life. The third film, a prequel, focuses on the same psychic who helped the family; this time she comes to the aid of a young girl who calls out to the dead, and the fourth follows her when her own family becomes haunted. All plots are depicted as case files of demonologists.“ (Quelle)

Ja, richtig, Nummer #4 habe ich noch vor mir. Aber das ist nur eine Frage der insidiösen Zeit – schließlich warte ich auf eine legale Streaming-Möglichkeit, aber dann machen wir uns schon mal über die drei ersten her, was?

Also, ich kann gut verstehen, warum die Filmreihe sich in die Horrorherzen der Genrefreunde gespielt hat. Es ist ziemlich oft genau die richtige Mischung aus funktionaler Figurenführung, Mythenbildung (The Further!) und Jump Scares aus dem Presslufthammer (besonders Teil 3), die das Fundament der Filme bilden.

So manche CGI-Entscheidung ist zwar reichlich fragwürdig, aber die „verwobene“ Erzählstruktur, also das Ineinandergreifen der einzelnen Ableger macht Spaß und sorgt für „Ah-so-war-das-also“-Momente. Außerdem ist mit Lin Shaye eine echt sympathische Genre-Veteranin an Bord. Insgesamt rund!

Streaming-Sichtung „Les affamés“

„In a small, remote village in upstate Quebec, things have changed. Locals are not the same anymore – their bodies are breaking down and they have turned against their loved ones. A handful of survivors goes hiding into the woods, looking for others like them.“ (Quelle)

Die New York Times bilanziert, es handle sich um einen „horror movie that is as thoughtful as it is creepy“ – das liegt an mehreren Dingen. Einem surrealen Hauch von Mystery, einem Klecks Autorenfilm und einer Portion Gore. Die Mischung wird gekonnt und immer wieder von unkonventionelleren Bildern eingefangen und erfrischenderweise nicht allzu strahlenden Figuren getragen. Beziehungsweise im Kreise geführt, denn eine Lösung gibt es nicht – wer stehen bleibt, ist tot. Egal, wie gut bewaffnet, wie groß die Gruppe ist oder wie felsenfest man sich eingegraben hat. Wer immer in Bewegung bleibt, kann es sich eben leisten, im Kreis zu laufen. Und diesen Ratschlag beherzigt auch der Regisseur. „Wirklich passieren“ tut da wenig. Muss es auch nicht. Ach ja. Die Trümmerhaufen. Meine Erklärung: Untote schätzen das Leben weniger als unbelebte Gegenstände. Mit ihnen zusammen sind sie friedlich, das Atmende hingegen steht auf der Abschussliste.

Streaming-Sichtung „A Bucket of Blood“

A Bucket of Blood is a 1959 American black comedy horror film directed by Roger Corman. It starred Dick Miller and was set in beatnik culture. The film, produced on a $50,000 budget, was shot in five days and shares many of the low-budget filmmaking aesthetics commonly associated with Corman’s work. Written by Charles B. Griffith, the film is a dark comic satire about a dimwitted, impressionable young busboy at a Bohemian café who is acclaimed as a brilliant sculptor when he accidentally kills his landlady’s cat and covers its body in clay to hide the evidence. When he is pressured to create similar work, he becomes murderous.“ (Quelle)

Sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam! Kunst kommt eben immer noch von Können! #meta

Party-Horrorfilm-Empfehlungen

Medienaffine und (etwas) extrovertierte Geister kennen das sicherlich. Auf Partys kommt man hin und wieder mit anderen – nicht verrückt abtanzenden – People ins Gespräch, die dann nach einer Weile, lenkt man nur entsprechend geschickt die Themen darauf, fragen, welche Gruselfilm-Geheimtipps man denn parat habe.

Diese Gestalten sind natürlich – anders als Ihr hier – leichte Beute, denn immer wieder stelle ich fest, dass die folgenden fünf – in meinen Augen sehr lohnenswerte Streifen – noch relativ unbekannt sind. Und wer weiß, vielleicht entdeckt auch Ihr etwas Neues, keine Angst, müsst Ihr nicht zugeben, Ihr habt sie „natürlich“ schon längst gesehen. #kicher

Die Liste bietet natürlich von zart bis hart alles, was das Entdeckerherz begehren mag.

Die U-Liste

Pontypool (ungewöhnlich)

Stake Land (unforgiving)

Severance (unterhaltsam)

Paranorman (urliebenswert)

A Tale of Two Sisters (unheimlich)

Streaming-Sichtung „Der Biss der Schlangenfrau“

Seit ich als junger Knabe das Poster sah, fragte ich mich, was es wohl mit diesem Film auf sich habe – nun, gestern sah ich dieses Werk endlich und war natürlich gleich überrascht, den neuen Doctor-Who-Darsteller in jungen Jahren zu sehen, zusammen mit Hugh Grant! Zucker!

The Lair of the White Worm (also known as The Garden of Evil) is a horror novel by Irish author Bram Stoker. It is partly based on the legend of the Lambton Worm. The book was published in 1911 by Rider and Son in the UK,[1] the year before Stoker’s death, with color illustrations by Pamela Colman Smith. In 1925, it was republished in a highly abridged and rewritten form.[2] Over a hundred pages were removed, the rewritten book having only twenty-eight chapters instead of the original forty. The final eleven chapters were cut down to only five, leading some critics to complain that the ending was abrupt and inconsistent.[3] In 1988, it was adapted into a film by Ken Russell.“ (Quelle)

Die zwölf besten Horrorfilme 2000-2010

Nachdem die SciFi-Liste recht viele Leute hinter dem Klickofen hervorholte, wurde ich oft gebeten / hatte ich große Lust, auch eine Horrorfilmliste zu erstellen. Wie viele Genrefreunde glaube auch ich, dass dies eindeutig die schwierigere Arbeit ist. Es tummeln sich wesentlich mehr Hochkaräter im Genre Horror- / Spuk- / Grusel- / Terrorkino als schlagkräftige Zukunftsvisionen zu finden sind. Ich habe mir daher erlaubt, aus den Top-10 eine Top-12 zu stricken. Wir wollen es angehen.

Janghwa, Hongryeon (aka "A Tale Of Two Sisters") - Korea, 2003
A l'interieur - FRA, 2007 [ja, besser als "Frontiers", "Haute Tension" oder "Martyrs"]
Dawn of the Dead - USA, 2004 [wahrscheinlich der von der Kritik unterschätzteste Horrorfilm d. Jahrzehnts]
28 Weeks Later - UK, 2007 [ja, ich entschied gegen den Vorgänger]
Ju-On: The Grudge - JAP, 2003 [stellvertretend für viele starke J-Horrorstreifen]
[REC] - ES, 2007
The Others - ES,2001 [ja, ich entschied gegen "El Orfanato"]
The Descent - UK, 2005
Shaun of the Dead - UK, 2004 [ja, ich entschied gegen "Planet Terror", "Zombieland" und "Drag me to hell"]
Låt den rätte komma in (aka "Let The Right One In")- SWE, 2008
Diary of the Dead - USA, 2007
Dark Water - USA, 2005 [ja, ich entschied gegen das Remake von "Ju-On" und "The Ring"]