Let’s-Play-Sichtung „Infliction“

„Infliction is an interactive nightmare, a journey into the dark secrets of a fractured home. Wander through the heartbreaking remnants of a once-happy family, piecing together clues and trying to atone for past sins. All the while a malevolent force dogs your footsteps, seeking violent retribution.“ (Quelle)

Vatti?

Ja?

Finger weg vom Alkohol!

Okay.

Und Vatti?

Ja?

Auch das Küchenmesser.

Vatti?

[Blutrausch]

***Hm, geht so***

Streaming-Sichtung „Condemned to Live“

Condemned to Live is a 1935 American horror film starring Ralph Morgan and Maxine Doyle, and directed by Frank R. Strayer. The film is unusual for its time, as it approaches the topic of vampirism from a sympathetic standpoint and presents it as if it were an illness.[1]“ (Quelle)

Der Grusel des kleinen Mannes. In s/w. Unterhaltsam. Und einem übergriffigen Idioten.

Hörspiel gelauscht „Gruselserie 01-Schrecken ohne Gesicht“

„Ein klassisches Gruselhörspiel im Stil der legendären Neon-Gruselserie aus den 80ern.
Mit den Sprechern Ernst Meincke (feste Synchronstimme u. a. von Patrick Stewart (Captain Picard) und James Brolin), Oliver Rohrbeck (Synchronsprecher u. a. von Ben Stiller und Greg Germann), Helmut Krauss (u.a. Marlon Brando und John Goodman), David Nathan u.a. In einer stürmischen Gewitternacht sitzt der alte Henry zusammen mit seiner Schäferhündin Tosca in seinem Kiosk und wartet auf verspätete Kundschaft. Die Ereignisse, die sich in dieser Nacht zutragen, lassen den alten Mann an seinem Verstand zweifeln. Etwas unfassbar Böses schleicht durch die Straßen und Gassen Londons und Henry wird ungewollt Zeuge einer Treibjagd, wie sie sich nur der Teufel selbst hat ausdenken können.“(Quelle)

Als Auftakt einer solchen Serie hatte ich mir den Stoff „etwas“ tiefgründiger vorgestellt. Derart lineare Kost ist man gar nicht mehr gewohnt – immerhin machte man bei den Sprechern alles richtig.

 

Streaming-Sichtung „Apostle“

„Im Jahr 1905 begibt sich ein Mann auf die gefährliche Mission, seine entführte Schwester zu retten, und legt sich auf einer einsamen Insel mit einer brutalen Sekte an.“ (Quelle)

Ich könnte – KÖNNTE! – mir vorstellen, dass die 130 Minuten es sind, die dem Film schwer auf den Magen schlagen. Was uns hier an toll fotografierten und durchweg solide gespielten Bildern geliefert wird, wäre problemlos in einanhalb Stunden zu erzählen gewesen – vor allem der Auftakt zieht sich recht hin. Dass in den letzten 30 Minuten übrigens die Blutschraube so richtig angezogen wird, macht dem Gorehound in mir zwar richtig Spaß, aber nun ja…that’s just me.

Streaming-Sichtung „Errementari: Der Schmied und der Teufel“

„In dem auf baskischer Folklore basierendem Film quält ein Hufschmied einen Dämon, den er für sein Elend verantwortlich macht. Doch ein Waisenkind ändert alles.“ (Quelle)

Mit: Kandido Uranga, Uma Bracaglia, Eneko Sagardoy

Seltsam unausgewogen. Ist es ein Märchenfilm? Ein Horrorfilm? Eine Komödie? Nichts spricht dagegen, aus einer guten Mischung einen fantastischen Film zu basteln, aber hier ging die Rechnung nicht auf.

Let’s-Play-Sichtung „The Nightfall“

„The Nightfall setzt laut der Entwickler weniger auf blutige Splattereffekte, sondern auf feinen und gezielt eingesetzten Psycho-Horror, den der Spieler in der Ego-Perspektive möglichst nahe erleben soll. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle von Victoria, die die erste Nacht im neuen Heim alleine verbringen muss, da Ehemann und Kinder erst am darauffolgenden Tag nachreisen können. Beginnend mit Schlaflosigkeit und einem unwohlen Gefühl entwickelt sich Victorias Nacht nach und nach in einen absoluten Albtraum – den sie, abhängig von euren Entscheidungen, mehr oder weniger unbeschadet übersteht.“ (Quelle)

Man merkt deutlich, unter welch engem Budget die Entwickler operieren mussten. Geschenkt also (Synchro, Animation u.a.). Eine Art von Countdown im Hintergrund laufen zu lassen, vor dem sich die Ereignisse abspielen, finde ich auch in Ordnung. Treibt voran und bildet doch gleichzeitig Zäsuren zum Durchatmen. Allerdings – so zumindest im LP – war das arge Abgrasen der sehr dunklen Räume nur bedingt attraktiv. Warum man sich für diese super-super-deutsche-Abspann-Musik entschieden hat, wird ein Rätsel bleiben. Zis Inglisch, zis inglisch.

Lektüre beendet „The Hunger – Die letzte Reise“ (Alma Katsu)

„Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat.“ (Quelle)

Also…ich bin verwirrt. Da bedient man sich wunderbar des Donner-Mythos, um dann so plötzlich zu enden…wie ein Eiszapfen, der vom Dach fällt, aber nicht aufschlagen darf? Ich hoffe, das Ende wird in der Verfilmung (Rechte sind verkauft) anders gelöst. Hier wird jeder Sympathieträger mächtig verheizt. Und dem gemeinen Burschen lässt man alles durchgehen – mein Racheherz schreibt / schreit nach Vergeltung!