Streaming-Sichtung „Fright Night Part II“

Fright Night Part 2 is a 1988 American horror comedy film directed by Tommy Lee Wallace and starring William Ragsdale, Roddy McDowall, Traci Lind, and Julie Carmen. It is the first and only sequel to Fright Night (1985), with Ragsdale and McDowall reprising their roles. Composer Brad Fiedel also returned with another distinct synthesizer score. Following the plot of the first film, it focuses on Charley Brewster who, now a college student, encounters a group of vampires led by a beautiful woman who is seeking him out.“ (Quelle)

Sehr positive feel-good-Grusel-Überraschung! In der Welt geheimer Blut-Rituale und fieser 80er-Mode geht der Goth ab! Und manchmal auch mit ein wenig Body Splatter.

You gotz 2 chill…in Silent Hill

Ich gebe es zu: Bisher hatte ich lediglich Teil 1 und 2 der Horror-Serie gespielt – an dieser Stelle einen lieben Gruß an Weggefährten Hans L., der uns sicher und routiniert (oder war es eher panisch und erschrocken?) durch die nebeligen Straßen und Gänge DER Gruselstadt schlechthin führte.

Es war also Zeit, Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Daher beschloss ich, folgende Teile als Let’s Plays anzusehen:

  • Silent Hill 3
  • Silent Hill 4: The Room
  • Silent Hill: Homecoming
  • Silent Hill: Origins
  • Silent Hill: Shattered Memories
  • Silent Hill: Downpour

Doch wem vertrauen? Ich entschied mich letztlich für Trashtazmani – schließlich hatte ich bereits zuvor einen guten Eindruck von ihr bei diversen anderen Titeln gewinnen können. Und ich sollte recht behalten. Durchaus kompetent und charmant führte sie mich durch die insgesamt sechs Silent-Hill-Titel.

Nimmt man nun alle vorgespielten und kommentierten Schocker zusammen, gefiel mir mit Abstand Shattered Memories am besten. Schnee und Eis sorgten optisch für Abwechslung und insgesamt hatte ich den besten: „Auf was für einem Trip hänge ich denn hier fest“-Eindruck! Hingegen bei Origins musste ich wirklich zusammennehmen, nicht abzuschalten – diese Orgie von Gegnern in den immer gleichwirkenden Gängen. Gähnomatik2000 hat den Chat betreten!

The Room plätscherte so gemächlich dahin, die beiden Teile Homecoming und Downpour gefielen mir in etwa gleich gut. In dubio Downpour.

Streaming-Sichtung: „The Maze“

The Maze is a 1953 atmospheric horror film in 3-D, starring Richard Carlson and Hillary Brooke. It was directed by William Cameron Menzies and distributed by Allied Artists Pictures. (…) A Scotsman named Gerald MacTeam (Richard Carlson) abruptly breaks off his engagement to pretty Kitty (Veronica Hurst) after receiving word of his uncle’s death. He inherits a mysterious castle in the Scottish highlands and moves there to live with the castle servants. Kitty refuses to accept the broken engagement and travels with her aunt (Katherine Emery) to the castle. When they arrive, they discover that Gerald has suddenly aged and his manner has changed significantly.“ (Quelle)

Und am Ende ist nicht alles für den Dackel, sondern einen Frosch. Jawohl. Einen großen, netten, aber unverstandenen Frosch! It’s a shame to see that frog dying!

Comic-Lektüre beendet „Horror-Schocker #41“

„In der karibischen See lauern goldgierige Meuchelmörder – Piraten. Einer von ihnen hat mehr als Messer und Musketen … Don Diego der Verdammte! Diese düstere wie opulente Piratenschauermär ist natürlich noch nicht alles: Wir begleiten einen Entrümpler, der sich durch Onkel Udos Erbe wühlt. Außerdem geht es in die einstmals idyllische Guleberger Heide, in der nun fleissig gefrakt wird – sehr zum Leidwesen der dortigen Anwohner.“ (Quelle)

Man gibt sich kritisch! Erst ein Seitenhieb auf europäisches Raubrittertum in der neuen Welt und wenige Seiten später auch noch der Hinweis auf ungewünschte Nebenwirkungen beim Fracking! Wahrlich weihnachtlich – Zeit zum Besinnen! Schöner Band.

 

Streaming-Sichtung „Penny Dreadful“ (Staffel 2)

Ich muss sie wirklich einmal fragen. Meine Timeline. Echt. So viele Stimmen rieten mir davon ab, mir mit der Sichtung der zweiten Staffel von Penny Dreadful die tollen Eindrücke von Staffel 01 kaputt zu machen – entsprechend vorsichtig-lauernd näherte ich mich. Aber! ABER! Im Gegenteil – auch die zehn neun Folgen begeisterten mich und machen gen Ende ein Riesenfass auf. Nächstes Jahr kann kommen, sage ich da nur, nächstes Jahr kann kommen. Erneut bin ich höchst angetan von den scharfen und pointierten Unterhaltungen der Figuren, ihren meldodramatischen Gesten, ihren fabelhaften Kostümen und den wunderbar-inszenierten Schauplätzen (auch wenn diese nach meinem Geschmack noch ein wenig zu oft nach Rechner oder Soundstage aussehen). Meine Lieblingsfolge der zweiten Staffel ist übrigens „The Nightcomers“. Eine Rückschau auf die Protagonistin, die es in sich hat.

FFF2015-Doppelfilmsichtung „Tales of Halloween“ & „Stung“

Die Halloween-Geschichten hatten, wie zu erwarten, ihre Höhen und Tiefen. Insgesamt reichten allerdings auch die besten Kurzfilme nicht an einen „Trick ‚r Treat“ heran. Neil Marshalls Beitrag um einen amoklaufenden CGI-Pumpkin gefiel mir am besten und This means war war für mich der schwächste Beitrag. Okay-ish all together. Die Digital-Optik machte alle Beiträge gleichermaßen visuell-billig. Schade.

Stung„… hmm … deutsche Genrekost? Kann das gutgehen? Es kann. Sort of. Die Creature-Anteile können durchaus als gelungen bezeichnet werden, auch wenn das Sounddesign hier wohl in Sekt- und Feierlaune war und die Effekte derart übersteuerte, dass die Ohren bluteten. Dass es allerdings extra einen amerikanischen Drehbuchschreiber benötigt, um einen derart konventionellen Streifen auf die Beine zu schreiben, kann ich mir beim besten Willen NICHT vorstellen. Sollte die Schreibe des US-Boys tatsächlich alle deutschen Writer ausgestochen haben (es ging um einen Wettbewerb, dessen Sieg die Realisierung des Films bedeutete), verstehe ich die Welt nicht mehr.