Let’s Play beendet „P.O.L.L.E.N.“

Pollen is a first-person sci-fi mystery exploration video game developed by Finnish company Mindfield Games for Microsoft Windows. Pollen is playable on regular monitors and Oculus Rift virtual reality headsets (beta), and will be playable on HTC Vive.[1] The game takes place in an alternate timeline of humanity’s history, on a research base called Station M found on Saturn’s largest moon Titan. The gameplay centers around semi-linear first person exploration, allowing the player to discover the story through puzzles and interacting with the objects around them.“ (Quelle)

Schöner Alternativ-Wurf, tolles Raum- und Audiodesign, aber wozu die albernen Puzzles? Drei Stunden dauerte das Let’s Play und der Kollege gab ziemlich Gas.

Let’s Play beendet „The Old City: Leviathan“

„The Old City: Leviathan is an experiment in first person exploration that focuses entirely on story. All that exists is you and the world. Set in a decaying city from a civilization long past, The Old City: Leviathan puts the player in the shoes of a sewer dwelling isolationist.“ (Quelle)

The Old City: Leviathan als Let’s Play zu erleben, war eine interessante, weil doppelte Erfahrung. Zum einen ist da der Titel selbst – das traumwandlerische Durchschreiten der in vielerlei toten Räumlichkeiten und Schauplätze. Und zum anderen der – in meinem Fall – völlig überforderte Let’s Player (Namen sind Schall und Rauch!), der weder mit der das Schulenglisch herausfordernden Sprache noch den Inhalten des Spiels zurecht kam und sich gegen Ende wie eine Mischung aus Astro-Hotline und hilfloser Achtklässler die Welt erschloss.

Let’s Play beendet „What Remains of Edith Finch“

What Remains of Edith Finch is a first-person narrative adventure video game for Microsoft Windows and PlayStation 4. As Edith, players travel back to the Finch family home in Washington to explore her ancestral history after recent family events drive her to learn more about herself and the Finches. Edith explores the house through regular doors and secret passageways, as well as the individual rooms of deceased family members who have been preserved like frozen moments in time. Players experience varied stories related to particular family members, with thematic and gameplay elements that change from story to story.“ (Quelle)

In sieben Folgen begleiten die GameTube-LetsPlayer Edith auf ihrem Weg durch ein Haus…oder…ist es eher eine Mischung aus Seelenreise und Bewußtseinserweiterung? Es war auf jeden Fall eine feine Sache, mitgenommen zu werden. Gediegen, sehr gediegen.

Angespielt: „Call of Duty: Infinite Warfare“

Call of Duty: Infinite Warfare ist ein von Infinity Ward entwickelter Ego-Shooter, der am 4. November 2016 weltweit von Activision für Windows, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht wurde. Das Spiel stellt den dreizehnten Teil der Call-of-Duty-Reihe dar. […] Gemeinsam mit Infinite Warfare wird eine überarbeitete Fassung von Call of Duty 4: Modern Warfare mit dem Titel Modern Warfare Remastered auf Playstation 4, Xbox One und PC veröffentlicht, welche nur mit dem Kauf der Legacy Edition, Digital Legacy Edition, Digital Deluxe Edition und Legacy Pro Edition von Infinite Warfare zu erwerben ist.“ (Quelle)

Nur angespielt? Ja, nur „angespielt“. Man muss sich das als Kreuz vorstellen, während ich bei IW die Kampagne beendete, spielte ich bei MW lediglich in den Multiplayer hinein. Die Zombies haben mich noch nie interessiert, daher fielen die auch raus.

So, also sprechen wir über IW. Das erste, was ich nach dem Durchspielen machte, war, mir die Videokritik von polygon.com anzusehen. Wir sind uns offensichtlich nicht einig. Sagen wir es so. Denn: Ich kann es wirklich nicht verstehen, dass man dieser Geschichte auch nur einen Hauch mehr Glaubwürdigkeit zubilligt als Call of Duty: Ghosts. Dann doch lieber eine Runde Red Faction.

Übel stieß mir auch eine der ersten Unterhaltungen auf, in denen sich Militärfritz 1 mit Fritz 2 über „diese zahnlosen Politiker“ aufregen, die einfach keinen KRIEG führen wollen! PAH, diese Narren!

Die Mission selbst gefielen mir – wie gewohnt – recht gut. Die Flugmissionen im Weltall hingegen fand ich fürchterlich und sie machten mir dementsprechend keinen Spaß. Sie schienen sich permanent zu wiederholen und gerade die gegnerischen Flug-Asse nerven schlichtweg. Mit dem Ende wiederum zeige ich mich äußerst zufrieden. Nur um Robbi den Roboter tut es mit leid. War das ein Spoiler? Sorry, not sorry.

Und dann eben MW! Reboot. Remake. Makeover. Reimagination. Re-Release. Bis LV 5 schoss ich mich auf Hardcore Team-Deathmatch in die Herzen der Gegner. Und siehe da – das Gefühl war sofort wieder da. Insofern: Guter Job!

Angespielt: Prince of Persia: The Shadow and the Flame

PLATTFORM: iPhone / iPad / iPod touch PREIS: 2,69 €/ SPRACHE: Deutsch, Englisch u.a./ WO: jetzt im App Store

Prince of Persia 2: The Shadow and the Flame stammt aus dem Jahr 1993; 20 Jahre später kehrt der Titel als Neuauflage auf die iOS-Geräte zurück. Die Hintergrundgeschichte ist geradezu marioesk: Der alte Gee Großwesir Jaffar lässt seine schmierigen Despotenfinger nicht von der holden Milf, äh, Maid. Gut, dass der Prinz am Plattformer-Start ist, um Schlimmeres zu verhindern!

Die Aufhübschung tut dem Spiel richtig gut, vor allem die Hintergründe sind echte Hingucker geworden und erfreuen das moderne Auge. Der Prinz selbst hingegen ist augenscheinlich ein Relikt alter Zeiten geblieben – und dies nicht nur optisch. Leider bewegt sich der junge Adlige auch äußerst bockig, wenn wir ihn zu seinem Retter-Glück führen wollen. Oder er verhält sich unangenehm träge. Oder im schlimmsten Fall beides.

Die vielen serientypischen Todes-Fallen haben also jede Menge zu tun – Frustalarm im Persien! Zu diesem trägt auch die mäßige Übersichtlichkeit in der unnötig überbordenden Level-Struktur bei. Hier wäre weniger mehr gewesen. Schade, kleiner Prinz, dieser fliegende Teppich geht dank fehlender Wunderlampe nicht durch die orientalische Decke.