Let’s Play beendet „P.O.L.L.E.N.“

Pollen is a first-person sci-fi mystery exploration video game developed by Finnish company Mindfield Games for Microsoft Windows. Pollen is playable on regular monitors and Oculus Rift virtual reality headsets (beta), and will be playable on HTC Vive.[1] The game takes place in an alternate timeline of humanity’s history, on a research base called Station M found on Saturn’s largest moon Titan. The gameplay centers around semi-linear first person exploration, allowing the player to discover the story through puzzles and interacting with the objects around them.“ (Quelle)

Schöner Alternativ-Wurf, tolles Raum- und Audiodesign, aber wozu die albernen Puzzles? Drei Stunden dauerte das Let’s Play und der Kollege gab ziemlich Gas.

DVD-Sichtung „Beyond the Frontline“

Worum geht es?

Finnland 1942. Die finnische Armee setzt alle verfügbaren Kräfte an der Ostfront ein, um die übermächtige Rote Armee aufzuhalten. Leutnant Harry Järv befehligt die Aufklärungs- und Kampftrupps des Infanterie-Regiments IR61. Immer wieder begeben er und seine Männer sich hinter die Frontlinie, um gezielt russische Posten zu überfallen. Sie sind sehr erfolgreich, doch der psychische Druck für Järvs Männer wird immer größer, nicht zuletzt, weil die Russen Scharfschützen gegen sie einsetzen. Im Juni 1944 wird das Regiment in Marsch gesetzt, denn die Russen haben eine Großoffensive in Karelien gestartet. Oberstleutnant Marttinen bringt die letzten Sturmgeschütze in Stellung und schwört das IR 61 auf ein hartes Gefecht ein. Er will unter allen Umständen die Stadt Tienhaara auf der karelischen Landenge halten, denn Marttinen weiß: Wenn Tienhaara fällt, ist die Straße nach Helsinki frei und Finnland nicht mehr zu halten.  Åke Lindmans Kriegsfilm basiert auf den Fronttagebüchern und Fotografien von Harry Järv. Die Figuren und Handlungen im Film beruhen auf realen Personen und Ereignissen. (Quelle: Ascot Elite)

Wie war er?

Mit dem Charme und den Produktionswerten einer TV-Serie kommen die 127 nordisch-patriotischen Minuten voller einigermaßen sympathischer Nordmannen daher. Für deutsche Zuseher ist das Setting ungewohnt, der finnisch-russische Krieg dürfte zu den weniger bekannten Schauplätzen des 2. WK zählen, was freilich auf den Geschichtsunterricht zurück zu führen sein wird. Dem reaktionären Muster vieler Kriegsproduktionen folgend erleben wir den Krieg ausschließlich aus Nordsicht – der Ivan ist ein lüsterner Scharfschützenkiller, der freudig abdrückt, was eine entsprechende Vergeltung nur einleuchtend erscheinen lässt.