Streaming-Sichtung „The Premature Burial“

Lebendig begraben ist ein amerikanischer Horrorfilm des Regisseurs Roger Corman aus dem Jahr 1962, der von American International Pictures produziert wurde. Das Werk basiert auf der Kurzgeschichte Das vorzeitige Begräbnis des Schriftstellers Edgar Allan Poe und wird der Gattung des B-Movie zugerechnet. Zentrales Thema des Films ist die Taphephobie, die Angst lebendig begraben zu werden.“ (Quelle)

Die alte Schule rockt einfach! Unterhaltsamst. Und. Diese Farben!

Advertisements

Filmsichtung „Jurassic World: Das gefallene Königreich“

Jurassic World: Das gefallene Königreich (Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom) ist ein Film von J. A. Bayona, der am 6. Juni 2018 in die deutschen Kinos kam. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung von Jurassic World aus dem Jahr 2015 und damit den fünften Teil der Jurassic-Park-Filmreihe. Eine Fortsetzung ist bereits für 2021 geplant.“ (Quelle)

Ein unterhaltsamer Effektritt.

Aber jetzt mal ganz meta: Bereits im letzten JP-Film sahen die Zuschauer einen Park, in dem es den Besuchern UND der Parkleitung nicht mehr reichte, „echte“ Klonsaurier zu erleben. Neue Kreuzungen mussten an den Start gehen, um die Besucherzahlen hoch zu treiben, schließlich braucht das Land neue Sensationen! Ob den Filmbesuchern wohl klar ist, dass letztlich sie selbst gemeint sind? Der T-Rex im Film reicht uns nicht mehr – wir wollen noch gefährlichere, noch schlauere Kreaturen sehen! Mehr Crossbreed, mehr Horror. Wir sind die Parkbesucher.

Filmsichtung „Solo: A Star Wars Story“

Solo: A Star Wars Story (oder kurz Solo) ist ein US-amerikanischer Space-Western-Film im Star-Wars-Universum aus dem Jahr 2018. Der Film ist nach Rogue One: A Star Wars Story der zweite Ableger der Star-Wars-Anthology-Filmreihe. Die Regie führte Ron Howard, das Drehbuch schrieben Lawrence Kasdan und sein Sohn Jonathan Kasdan. Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel sind Produzenten des Films. Der Film handelt von der von George Lucas erdachten Figur Han Solo aus der Star-Wars-Filmreihe. Die Handlung des Films beginnt knapp 14 Jahre vor den Ereignissen von Krieg der Sterne (1977), in der die Figur (dargestellt von Harrison Ford) erstmals auftrat. Alden Ehrenreich übernahm die Rolle als junger Han Solo.“ (Quelle)

Endlich! Der vermeintlich erste Star-Wars-Flop – weiße Bubis der Reaktion schlagen sich auf die Brust! „Teufelszeug!“ und „Das ist kein Krieg der Sterne, sondern SJW-Quatsch!“ Was für armseelige Würstchen das sein müssen. Nein, sind. Euer Geist ist genauso beschränkt wie der des Farmbengels Skywalker, bevor er endlich loslegen darf. Was der Bauer nicht als Star Wars erkennt, das hasst er. Solo. Dieser Film ist beängstigend linear. Der Hauptdarsteller. Sein Spiel ist beängstigend eindimensional. Ein weiblicher Roboter, der dem galaktischen Klassenkampf anschiebt und sexuell selbstbewusst daherkommt? Gewollt, sehr gewollt.

Aber das soll ein Grund sein, den Verantwortlichen Misserfolg zu wünschen? Ihr habt nicht alle Fan-Tassen im Schrank.

Filmsichtung „Isle of Dogs“

„ISLE OF DOGS – ATARIS REISE erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.“ (Quelle)

Vielleicht ist es bezeichnend für die heutige Medienzeit (vulgo: meiner Filterblase), dass ich – noch vor Medieninhalten – vom Protest über sie erfahre. So war es auch diesmal – igendwas scheint Wes Anderson angestellt zu haben…nur was…ah, ja…einen Absatz weiter…kulturelle Aneignung…immernoch DAS Zauberwort des spätimperalistisches Diskurses. Zusammen mit dem Schlagwort des White Washing (siehe Ghost in the Shell oder Doctor Strange) bilden sie aktuell die Speerspitze der kritisch-essayistischen Front gegen Mainstream-Produkte.

Warum der Film dann dennoch das Prädikat BESONDERS WERTVOLL bekommen hat – na, das wird übrigens hier erklärt.

Es ist diese seltsame Mischung (oder vielmehr das an der Oberfläche Unvereinbare), von dem was wir an Ausstattung und Machart sehen (zum Verlieben schön!) und dem, was erzählt wird: Autokratentum, politische Attentate, Genozid, welches schon in Ansätzen Mr. Fox so großartig machte.

Letztlich berichtet der Film aber von einer Weisheit, die das Internet endlich endgültig begreifen muss: Katzen sind niederträchtige Wesen und der Hund der beste Freund des Menschen.

PS: Der Soundtrack. Like, uhm, kinda, sorta…OHMYGAWD!

 

 

Filmsichtung „Avengers: Infinity War“

Avengers Infinity War Logo.png

Avengers: Infinity War ist ein US-amerikanischer Science-FictionActionfilm, der von den Marvel Studios produziert wird. Es handelt sich nach Marvel’s The Avengers und Avengers: Age of Ultron um den dritten Teil der Avengers-Reihe, und setzt ebenso die Handlungen mehrerer Filme im Marvel Cinematic Universe (MCU) fort (…) Regie, Drehbuch und Kamera werden von demselben Team übernommen, welches bereits The First Avenger: Civil War gedreht hat. (…) Es handelt sich um den 19. Spielfilm innerhalb des MCU, dessen zehnjähriges Bestehen mit dem Film 2018 gefeiert werden wird.“ (Quelle)

Wow. Schon zehn Jahre auf dem Helden-Buckel. Fast 15 Milliarden US-Dollar Einnahmen vor Kinostart von AIW. Und…mindestens genauso viele VFX-Shots in den 19 Filmen (und Serien!) verbraten! Heroen, Schurken, beizeiten einen Tupfer Graufläche in moralischer Ambiguität. Aber in erster Linie eine wirtschaftliche und logistische Meisterleistung. Es wird mit Charakteren, Trademarks, Rechnerkapazitäten kontrolliert jongliert. Und das alles ist auch der neue Ableger. Nach 150 Minuten bleibt eine Türe offen. Muss offen bleiben, denn der Marvel-Drache beißt sich zwar in den Schwanz, bewegt sich aber dennoch mächtig und schwer weiter über die Kino-Lande. Wir atmen durch und verlassen um kurz vor drei Uhr nachts das Kino. Aliens. Ein sehr alter Film.

 

Filmsichtung „Ready Player One“

Ready Player One ist ein Science-Fiction-Thriller von Steven Spielberg, der am 29. März 2018 in die US-amerikanischen und am 5. April 2018 in die deutschen Kinos kam. Der Film basiert auf dem Science-Fiction-Roman Ready Player One von Ernest Cline und ist in der Gamer-Welt der nahen Zukunft angesiedelt.“ (Quelle)

So, so, was ist denn nun die Take-Home-Message – achso, ja, nur die Realität ist real. Nun, dann wird man sich eben entscheiden müssen, ob im Slam den Rattenburger isst oder einen Akku auflädt. Aber der Film ist ein Wohlgefaller. Was in Ohio so passiert, nun ja. Das weiß man nicht. Mittelschicht verkleidet sich ein wenig als Slum.

Streaming-Sichtung „Don’t knock twice“

Don’t Knock Twice is a 2016 British supernatural horror film directed by Caradog W. James.“ (Quelle)

Okay, in gewisser Weise hat dieser Film eine surreale Qualität. Dieses Digihäuschen an der Achtspurigen. Der fürchterliche Einsatz von Greenscreen – was weiß manchmal garnicht, ob das nicht doch eine Art Würdigung alter Sega-CD-Horrorfilmspiele sein soll.