FFF2018-Sichtung „Prospect“

„A teenage girl and her father travel to a remote moon on the hunt for elusive riches. But there are others roving the moon’s toxic forest and the job quickly devolves into a desperate fight to escape.“ (Quelle)

Das diesjährige FFF startete ich mit SciFi…oder Western? Oder beidem? „Ultimately, like so many independent films, “Prospect” is a film that falls just short of its ambition, although it’s worth noting that its ambition reaches higher than most.“ (Quelle) Anders als dieser Besprechende „klickte“ Prospect durchaus für mich.

Ich mochte den abgegriffenen Look, den überharten Filtereinsatz und die „Konsequenzhaftigkeit“ der knapp 100 Minuten. Und Pedro Pascal … ist wie ein junger Burt Reynolds.

Streaming-Sichtung „American Monster“

American Monster ist ein Horrorfilm des Regisseurs Larry Cohen aus dem Jahr 1982. In New York ereignen sich eines Tages eine Reihe seltsamer Todesfälle: einem Fensterputzer wird bei seiner Arbeit der Kopf abgerissen, eine junge sonnenbadende Frau wird von ihrem Liegestuhl auf dem Dach eines Hochhauses entführt, und ein Bauarbeiter wird auf der Suche nach seiner Mittagsstulle selbst zur Mahlzeit eines Monsters.“ (Quelle)

Ach, das Monster kann man knicken, viel ungewöhnlicher ist die Geschichte des drogensüchtigen Unglücksrabens im Hintergrund, der dem System mal eine auswischen möchte (und scheitert) sowie das Stadtbild New Yorks.

Streaming-Sichtung „Tau“

„Kidnapped by an inventor who uses her as a test subject to perfect his robotic AI, a street-smart young woman tries to escape her high-tech prison.“ (Quelle)

Na, ob das was TAUgt? Wer wird dieses Mensch-Maschine-TAUziehen wohl gewinnen? Sollte man eine fehlerhafte AI nicht besser ausTAUschen? Kurzum: Wenig stimmiges SciFi-Thriller-Kammerspiel mit vielen Bruchstellen, die das Drehbuch nicht erklären kann oder möchte.

Streaming-Sichtung „The Premature Burial“

Lebendig begraben ist ein amerikanischer Horrorfilm des Regisseurs Roger Corman aus dem Jahr 1962, der von American International Pictures produziert wurde. Das Werk basiert auf der Kurzgeschichte Das vorzeitige Begräbnis des Schriftstellers Edgar Allan Poe und wird der Gattung des B-Movie zugerechnet. Zentrales Thema des Films ist die Taphephobie, die Angst lebendig begraben zu werden.“ (Quelle)

Die alte Schule rockt einfach! Unterhaltsamst. Und. Diese Farben!

Filmsichtung „Jurassic World: Das gefallene Königreich“

Jurassic World: Das gefallene Königreich (Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom) ist ein Film von J. A. Bayona, der am 6. Juni 2018 in die deutschen Kinos kam. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung von Jurassic World aus dem Jahr 2015 und damit den fünften Teil der Jurassic-Park-Filmreihe. Eine Fortsetzung ist bereits für 2021 geplant.“ (Quelle)

Ein unterhaltsamer Effektritt.

Aber jetzt mal ganz meta: Bereits im letzten JP-Film sahen die Zuschauer einen Park, in dem es den Besuchern UND der Parkleitung nicht mehr reichte, „echte“ Klonsaurier zu erleben. Neue Kreuzungen mussten an den Start gehen, um die Besucherzahlen hoch zu treiben, schließlich braucht das Land neue Sensationen! Ob den Filmbesuchern wohl klar ist, dass letztlich sie selbst gemeint sind? Der T-Rex im Film reicht uns nicht mehr – wir wollen noch gefährlichere, noch schlauere Kreaturen sehen! Mehr Crossbreed, mehr Horror. Wir sind die Parkbesucher.

Filmsichtung „Solo: A Star Wars Story“

Solo: A Star Wars Story (oder kurz Solo) ist ein US-amerikanischer Space-Western-Film im Star-Wars-Universum aus dem Jahr 2018. Der Film ist nach Rogue One: A Star Wars Story der zweite Ableger der Star-Wars-Anthology-Filmreihe. Die Regie führte Ron Howard, das Drehbuch schrieben Lawrence Kasdan und sein Sohn Jonathan Kasdan. Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel sind Produzenten des Films. Der Film handelt von der von George Lucas erdachten Figur Han Solo aus der Star-Wars-Filmreihe. Die Handlung des Films beginnt knapp 14 Jahre vor den Ereignissen von Krieg der Sterne (1977), in der die Figur (dargestellt von Harrison Ford) erstmals auftrat. Alden Ehrenreich übernahm die Rolle als junger Han Solo.“ (Quelle)

Endlich! Der vermeintlich erste Star-Wars-Flop – weiße Bubis der Reaktion schlagen sich auf die Brust! „Teufelszeug!“ und „Das ist kein Krieg der Sterne, sondern SJW-Quatsch!“ Was für armseelige Würstchen das sein müssen. Nein, sind. Euer Geist ist genauso beschränkt wie der des Farmbengels Skywalker, bevor er endlich loslegen darf. Was der Bauer nicht als Star Wars erkennt, das hasst er. Solo. Dieser Film ist beängstigend linear. Der Hauptdarsteller. Sein Spiel ist beängstigend eindimensional. Ein weiblicher Roboter, der dem galaktischen Klassenkampf anschiebt und sexuell selbstbewusst daherkommt? Gewollt, sehr gewollt.

Aber das soll ein Grund sein, den Verantwortlichen Misserfolg zu wünschen? Ihr habt nicht alle Fan-Tassen im Schrank.

Filmsichtung „Isle of Dogs“

„ISLE OF DOGS – ATARIS REISE erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.“ (Quelle)

Vielleicht ist es bezeichnend für die heutige Medienzeit (vulgo: meiner Filterblase), dass ich – noch vor Medieninhalten – vom Protest über sie erfahre. So war es auch diesmal – igendwas scheint Wes Anderson angestellt zu haben…nur was…ah, ja…einen Absatz weiter…kulturelle Aneignung…immernoch DAS Zauberwort des spätimperalistisches Diskurses. Zusammen mit dem Schlagwort des White Washing (siehe Ghost in the Shell oder Doctor Strange) bilden sie aktuell die Speerspitze der kritisch-essayistischen Front gegen Mainstream-Produkte.

Warum der Film dann dennoch das Prädikat BESONDERS WERTVOLL bekommen hat – na, das wird übrigens hier erklärt.

Es ist diese seltsame Mischung (oder vielmehr das an der Oberfläche Unvereinbare), von dem was wir an Ausstattung und Machart sehen (zum Verlieben schön!) und dem, was erzählt wird: Autokratentum, politische Attentate, Genozid, welches schon in Ansätzen Mr. Fox so großartig machte.

Letztlich berichtet der Film aber von einer Weisheit, die das Internet endlich endgültig begreifen muss: Katzen sind niederträchtige Wesen und der Hund der beste Freund des Menschen.

PS: Der Soundtrack. Like, uhm, kinda, sorta…OHMYGAWD!