FFF2018-Sichtung „Terrified“

„Als es in einer Nachbarschaft in Buenos Aires unerklärliche Dinge geschehen, ermitteln ein Doktorin, der sich auf das Paranormale spezialisiert hat, und ihr Kollege, ein Ex-Polizist, in der Sache weiter…“ (Quelle)

Der lateinamerikanische Schmalspur-Insidious kommt zwar reichlich spät zur Genreparty, aber dafür mit ordentlich „WUMMS!“. Zahlreiche humorvolle Momente sorgen dafür, dass sich die bitterböse Schlinge gegen Ende umso enger und effektiver um die Zuschauerhälse zieht.

Wenig Schauplatz, wenig Budget, viel Wirkung. Überraschung!

 

FFF2018-Sichtung „Prospect“

„A teenage girl and her father travel to a remote moon on the hunt for elusive riches. But there are others roving the moon’s toxic forest and the job quickly devolves into a desperate fight to escape.“ (Quelle)

Das diesjährige FFF startete ich mit SciFi…oder Western? Oder beidem? „Ultimately, like so many independent films, “Prospect” is a film that falls just short of its ambition, although it’s worth noting that its ambition reaches higher than most.“ (Quelle) Anders als dieser Besprechende „klickte“ Prospect durchaus für mich.

Ich mochte den abgegriffenen Look, den überharten Filtereinsatz und die „Konsequenzhaftigkeit“ der knapp 100 Minuten. Und Pedro Pascal … ist wie ein junger Burt Reynolds.

Fazit FFF White Nights 2018

Dieses Jahr haben wir uns zu zwei Filmen auf den White Nights aufgemacht – es handelte sich um COLD SKIN (Ich liebe Leuchttürme!) und THE LODGERS (Sanfter Grusel – das wäre doch mal wieder was!).

COLD SKIN

Die nie namentlich genannte Hauptfigur kommt 1914 als Wetteroffizier an den gottverlassensten Ort der Welt: eine zerklüftete Insel am Südlichen Polarkreis. Die Hütte, die der Brite beziehen soll, ist verwahrlost, sein Vorgänger verschwunden. Einziges weiteres Zeugnis menschlicher Existenz auf dem Eiland ist ein Leuchtturm – bewährt mit unzähligen zugespitzten Stämmen. Weshalb, erfährt der Neuling in der ersten Nacht, als es an der Tür rüttelt. Doch den Eindringlingen geht es eindeutig nicht um einen nachbarlichen Begrüßungsumtrunk … und die Ablösung erfolgt erst in einem Jahr. Ein langer Kampf ums Überleben steht bevor!

Einer von zwei Hauptdarstellern war seiner Rolle gewachsen – das sind leider nur fünzig Prozent. Jetzt noch mal die ca. 30 Minuten abziehen, die man sich an Laufzeit hätte sparen können. Dann das Charakterdesign der „Nativen“ nicht gar so kitschig. Aber der Leuchtturm, ach, der Leuchtturm! Schön. 4,9 von 10.

THE LODGERS

Kurz vor Mitternacht werden Rachel und Edward unruhig im Anwesen ihrer verstorbenen Familie. Etwas regt sich, jede Nacht um zwölf. Kriecht durch die staubigen Gänge, kauert in den dunklen Winkeln. Die Zwillinge wissen, ihnen bleibt nicht viel Zeit. Schnell müssen sie aufs Zimmer, denn nur dort sind sie sicher. Noch. Zumindest, solange sie den eisernen Regeln folgen: rechtzeitig im Bett zu sein, nie das überwucherte Anwesen verlassen und keiner Seele Eintritt gewähren. Wer hat die Gebote aufgestellt und was wird passieren, wenn Rachel sie wieder bricht? Der Bruder hat echtes Tageslicht seit Jahren nicht gesehen, die Schwester jedoch zieht es zunehmend nach draußen. Dort verliebt sie sich in Sean. Ein Fremder – das wird den Zorn der „Lodgers“ wecken.

Tolle Hauptdarsteller indeed. Leider nicht konsequent genug an der Spannungsschraube gedreht.

Quelle: http://www.fantasyfilmfest.com/dt/FFFWNfilme.html

 

FantasyFilmFest 2017 – das Fazit

Mein 19. FFF ist zu Ende und lediglich vier Filme fanden in den Weg in meiner Seher-Hirn; die Liste findet Ihr am Ende des Kleinstbeitrages. In der Gesamtschau holte sich „It cam from the Desert“ die meisten Lacher; Mermaid und Villainess hätten sich bei den Laufzeiten ein wenig zurückhalten können und Sicilian Ghost Story hatte eine schöne Score, tolle Aufnahmen und einen dramatischen Anker zur italienischen Geschichte zu bieten, aber die übernatürliche Komponente war mir persönlich way too heavy.

Mermaid
Sicilian Ghost Story
It came from the Desert
Villainess

Fantasy Film Fest White Nights 2017

Es war wieder soweit: Nach 2015 weilte ich mal wieder auf den White Nights und nahm von zehn möglichen Filmen vier mit:

Hunt for the Wilderpeople

„Taika Waititi’s (WHAT WE DO IN THE SHADOWS) new crowd pleaser became an audience favorite at various festivals all over the world. Featuring a stunning Sam Neill, this might be the single most enjoyable adventure film of the year.“ (Quelle)

Für mich klarer Gewinner der Auswahl: Sehr anrührend und unheimlich witzig. Dazu mit einem tollen Soundtrack ausgestattet.

The Monster

„Bryan Bertino’s debut feature THE STRANGERS was smart, atmospheric horror at its best. In his new film, THE MONSTER, he helms an even darker take on the creature horror genre. An eerie success, destined to be a classic!“ (Quelle)

Ja, schon klar, das wahre Monster ist natürlich der Familienkrach, siehe Vatti und die Flasche in Poltergeist II. Aber diese Produktion hat dennoch dreißig Minuten zu viel auf dem Buckel.

The Osiris Child: Science Fiction Volume One

„An action packed vision of the future, ruthless rogues, evil alien monsters and a colonialized galaxy on the brink of catastrophe. Sounds good? Then this is the perfect science fiction film to get you over the winter blues. With Isabel Lucas and Kellan Lutz as eye candy.“ (Quelle)

Hm, schlimm. SCHLIMM! Eine Mischung aus Dino-Klamauk und 90er-Jahre-SciFi-Serie – hier stimmt einfach gar nichts. Und dazu ein vollkommen trashiger Soundtrack. Okay, der nervende Beauty-Protagonist bekommt wenigstens eine Kugel in den Kopf. Fair.

The Void

„Cloaked figures lay siege to a provincial hospital. Whoever dares to leave dies. For the few prisoners inside chances of survival seem to deminish as this hellfest of a slaughter thriller relentlessly bows down to the great works of Lucio Fulci, John Carpenter and Clive Barker.“ (Quelle)

Wenn man zugibt, The Void ganz großartig gefunden zu haben, ist man offensichtlich in einer gejagten Minderheit. Also, MIR gefiel er. Vinzenz-Murr-Schlachtplatte-handgemacht und in den besten Momenten unheimlich und verstörend.

 

FFF2016-Sichtung: „Mojin: The Lost Legend“

„At the beginning of the 1990s, famous tomb explorer Hu Bayi decided to retire with his fiancée Shirley. But before his wedding, Bayi discovers his first love Ding Shitian, who had supposedly died 20 years ago, is actually still alive. “ (Quelle)

Zu viel. Zu lang. Und zu Mannigfaches von beiden.

130 Minuten CGI-Regen und jede Menge Klamauk. Da muss man durch. Immerhin: Der Trailer lügt nicht.