Mini-Comic-Rundschau Juli 2018

Diesmal fanden lediglich zwei Veröffentlichungen den Weg von Panini Comics auf unseren Schreibtisch:

DOCTOR WHO – DER ZWÖLFTE DOCTOR 5: ROCK’N’DOC

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INHALT

Nach Claras Verschwinden reist der Zwölfte Doctor allein durch Zeit und Raum. Das hält ihn aber nicht davon ab, sich in Gefahr zu begeben und neue Abenteuer und Weltraumpunks lassen nicht lange auf sich warten. Da hilft nur noch, wenn der Doctor die E-Gitarre selbst in die Hand nimmt. (Quelle)

MEINUNG

Da tue ich mir jetzt echt schwer. Ich fand diese ganze Doctor-Who-greift-zur-Gitarre-Nummer immer schon sehr albern und überflüssig. Und jetzt nimmt dieses Motiv irgendwie so prominent diesen Platz im Comic ein? Okay, ich versuche es einfach mal zu ignorieren und schaue, was dann von der Geschichte übrigbleibt. Und siehe da – eine originelle Geschichte mit reichlich Tempo und Spaß.

STAR TREK/GREEN LANTERN: FREMDE WELTEN – SOFTCOVER

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INHALT

Hal Jordan und das Green Lantern Corps unterstützen inzwischen die Sternenflotte – und die kann jede Hilfe brauchen. Denn Sinestro herrscht über das Klingonen-Imperium, und Khan, der Erzfeind von Captain Kirk und Mr. Spock, kehrt zurück. Und diesmal trägt er einen roten Energiering! Wird der Zorn des Khan Kirks und Jordans Untergang sein? (Quelle)

MEINUNG

Es war ein Versuch. Ehrlich. Ich habe das machen wollen und … vielleicht auch mögen wollen. Aber es gelingt immer nicht im Geringsten, die beiden Sphären zusammen zu führen. Ich sehe die Bilder und die Dialoge vor mir, aber es klappt einfach nicht. Offensichtlich habe ich mich da überschätzt. Kognitive Null-Linie.

Comic-Rundschau Februar 2018

Dank Panini Comics landeten im späten Januar und Februar des noch jungen Comic-Jahres ein paar neue Bände auf meinem Schreibtisch, die ich mir näher angesehen habe. Der plötzliche Neu-Wintereinbruch in München lädt sowieso dazu ein – also: Her mit der Wärmflasche und den Keksen. Lasst uns am besten gleich loslegen!

Doctor Who – Der zehnte Doctor: Arena der Angst

Inhalt

Der Doctor und seine Begleiterin Gabby Gonzalez sowie deren beste Freundin Cindy Wu befinden sich in einem atemberaubenden Abenteuer in der Steinzeit. Leider wissen sie davon nichts, denn sie wurden all ihrer Erinnerungen beraubt. Aber auch ein Doctor ohne Erinnerung ist ein ernstzunehmender Gegner für außerweltliche Invasoren – leider ist eine Gabby ohne Erinnerung als Marionette der gedankenmanipulierenden Eindringlinge auch eine ernstzunehmende Gegnerin für den Doctor. Es scheint, dass diesmal alles an Cindy hängt. Oder kann Captain Jack den Tag retten? (Quelle: Panini)

Meinung

Da der Anubis-Storybogen nicht zu meinen Lieblingen zählt, bin ich etwas skeptisch, wie sich die Geschichte nun nach dem Band weiterentwickelt, allerdings gibt es reichlich Grund den aktuellen Band zu zelebrieren. Es ist erleichternd zu erfahren, dass sich auch einmal beste Freundinnen in die Haare bekommen können. Und im Vergleich zu den etwas zerfahrenen TORCHWOOD-Bänden kann hier auch Captain Jack zeigen, was er kann, ohne zu übertreiben. Und eine Erkundungstour durch die Innereien der Tardis – da sage ich sowieso nie nein!

Venom: Finstere Rückkehr

Inhalt

Ob in seiner Jugend, im Krieg oder als Kleinkrimineller – der mittellose Ex-Soldat Lee Price hat in seinem Leben schon viel Gewalt gesehen. Als er und der Alien-Symbiont verschmelzen, der als „schwarzes Kostüm“ einst selbst Spider-Man kontrollierte und der zuletzt einiges über das Heldentum lernte, passiert jedoch das Unglaubliche: Lee kann den Symbionten beherrschen! Jetzt muss er nur noch herausfinden, wie er das zu seinem Vorteil nutzen kann. Gut möglich, dass Black Cat, die Königin der New Yorker Unterwelt, der richtige Ansprechpartner für ihn ist. Allerdings bekommt Lee es auch mit Venoms Vergangenheit zu tun. (Quelle: Panini)

Meinung

Alles hat schließlich seinen Price! Hehe. Okay, anderer Einstieg. Die Zwiegespräche, die Lee und der Symbiont führen, sind unmöglich nicht als der entscheidende Gewissenskonflikt zu deuten, die den Mann antreiben. Allzu finster wird es freilich nicht, denn Spider-Man lockert an den richtigen Stellen den düsteren Konflikt auf. So bleibt eine New Yorker Gangsterballade, die Lust auf Band 2 macht.

Crossed – Badlands 12

Inhalt

Nach der Apokalypse: Die barbarischen, dauergeilen Schlächter, die man als Gefirmte kennt, terrorisieren die letzten Einige Männer und Frauen haben sich auf einer Brückenruine verschanzt. Die Ankunft zweier Mädels verändert die Gruppendynamik, und dann beginnt die Belagerung. (Quelle: Panini)

Meinung

Manipulatives Görentum allen Ortes! Hobby-Soziologen aufgepasst – so funktioniert Gemeinschaft (nicht). Während die Gefirmten mal wieder keine Öffnung unpenetriert lassen, nimmt das Schicksal seinen albern-durchschaubaren Lauf. Dass ich bei der Lektüre wieder einmal feststellen musste, wie apokalypseungeeignet ich selbst bin, spricht (Comic-)bände.

Locke & Key: Himmel und Erde Bd.1

Inhalt

Dieser Band präsentiert als deutsche Erstveröffentlichung drei neue Geschichten aus der Welt von LOCKE & KEY, gewohnt genial inszeniert von Autoren- Ikone Joe Hill und Top-Zeichner Gabriel Rodriguez. Die Storys bieten die volle Bandbreite und sind blutrünstig, innovativ, dramatisch und wunderschön. (Quelle: Panini)

Meinung

Mit Abstand der bester Fang dieser Comic-Rundschau! Besonders die erste Geschichte ist derart herzzerreißend-mitfühlend geschrieben und in ein derartig fantastisches Setting eingebettet, dass man sie gerne immer wieder liest. Doch auch der Rest des Bandes ist wunderbar kurzweilig – ein Volltreffer.

 

 

 

 

Hörspiel beendet: „Doctor Who – UNIT: Dominion“

„The universe stands on the brink of a dimensional crisis – and the Doctor and Raine are pulled into the very epicentre of it. Meanwhile, on Earth, UNIT scientific advisor Dr Elizabeth Klein and an incarnation of the Doctor she’s never encountered before are tested to the limit by a series of bizarre, alien invasions. At the heart of it all is a terrible secret, almost as old as the Time Lords themselves. Reality is beginning to unravel and two Doctors, Klein, Raine and all of UNIT must use all their strength and guile to prevent the whole of creation being torn apart.“ (Quelle)

Vier Stunden Irrungen und Wirrungen. Aber unterhaltsame! Die Begleitung ist mir bisher unbekannt, gefällt mir aber. Gut, gleich zu diesem mächtigen Block gegriffen zu haben.

 

800plus Folgen später: Mein Doctor-Who-Ranking – wer war denn nun der Beste seit 1963?

Am 22. Februar 2014 hielt ich folgende Prophezeiung fest: „Wenn man wie ich, ein Frischling in dieser Welt ist, darf man keine Sekunde zögern! Keine Sekunde! Das Herz springt und jauchzt!“ Worum es da ging? Nun, ich hatte mich entschlossen, den Ursprüngen von Doctor Who auf den Grund zu gehen.

Gestern weilte ich im Kino, um die aktuelle Weihnachtsfolge des Doctor (Kurzkritik in einem, nein zwei Adjektiven: „Herzlichst, aber überfrachtet!“) zu sehen, von 1963 bis 2017 ist es eine weite (Medien-)reise gewesen, auf die ich mich über DVDs, das Kino, Streaming-Dienste, Bluray, Comics und Hörspiele begeben hatte und auf der ich wohl auch weiterhin unterwegs sein werde.

Nach über 800 Episoden Sehzeit (plus DVD-Extras) wage ich es daher nun, mein persönliches Doktoren-Ranking aufzustellen:

 

12. COLIN BAKER

11. JON PERTWEE

10. PAUL MCGANN

09. CHRISTOPHER ECCLESTON

08. SYLVESTER MCCOY

07. TOM BAKER

06. WILLIAM HARTNEL

05. PETER DAVISON

04. MATT SMITH

03. PETER CAPALDI

02. PATRICK TROUGHTON

01. DAVID TENNANT

 

PS: Eigentlich sollte man Schlimm-Ledersacko-Eccleston noch weiter nach hinten schieben. So.

 

DVD-Sichtung: „Doctor Who: The Movie“

„Doctor Who, also referred to as Doctor Who: The Movie [2][3] to distinguish it from the television series of the same name, is a British-American-Canadian television film continuing the British science fiction television series Doctor Who. (…) The film was the first attempt to revive Doctor Who following its suspension in 1989. It was intended as a back-door pilot for a new American-produced Doctor Who TV series and introduced Paul McGann as the Eighth Doctor in his only televised appearance as the character until „The Night of the Doctor“ in 2013. It also marks the final appearance of Sylvester McCoy as the Seventh Doctor and the only appearance of Daphne Ashbrook as companion Grace Holloway. Although a ratings success in the United Kingdom, the film did not fare well on American television and no series was commissioned. The series was later relaunched on the BBC in 2005.“ (Quelle)

Lassen wir mal das Offensichtliche kurz beiseite – den schmierigen SD-Look einer 90er-Jahre-Serie wie Charmed etwa, den lächerlichen Auftritt Eric Roberts als Master, der weder gegen Delgado, Ainley oder Simm einen Stich macht, das Drehbuch, das derart einfach gestrickt daher kommt, dass es Schmerzen bereitet…Paul McGann ist ein interessanter Doctor. Ich hätte ihm gerne länger zugesehen. Und was für ein Tardis Innenleben (wenn man es mit den üblen, wirklichen ÜBLEN Restbauten aus den letzten MyCoy-Folgen vergleicht…)! Überhaupt: Vermutlich ist es das Schönste zu wissen, dass hinter den Kulissen SO hart um die Entstehung des Stücks gekämpft und gerungen wurde.

 

DVD-Sichtung „Doctor Who: Survial“

Survival is the final serial of the 26th season and also the final story of the original 26-year run in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in three parts, weekly, from 22 November to 6 December 1989. It marks the final regular television appearance of Anthony Ainley as the Master and of Sophie Aldred as Ace. It is also the last regular television appearance of Sylvester McCoy as the Seventh Doctor. He would, however, return for a brief appearance in the 1996 TV movie, so that a regeneration scene could take place, introducing Paul McGann in the lead role.“ (Quelle)

Was bleibt jetzt noch zu tun? Den achten Doctor als TV-Film zu sehen. Die aktuellen Who-Folgen zu verfolgen. Die Spin-Offs anzugehen: Sarah Jane und School. Die Hörspiele? Die Comics? Große Aufgaben! Der siebste Doctor gefiel mir im Gesamtpaket wesentlich besser als sein Vorgänger. Und als Mel, der alte Schreihals endlich weg war, konnte auch ACE wicked sein. Gut so! Bald ist Zeit für ein Classic-Ranking! Bald, Freunde!

DVD-Sichtung „Doctor Who – The Curse of Fenric“

The Curse of Fenric is the penultimate serial of the 26th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 25 October to 15 November 1989. Unusually, two further versions of this story exist: the 1991 video release incorporated about six minutes of extra material into the original narrative, and the 2003 DVD included a ‚Special Edition‘ edited into a single movie-length feature, with new special effects, re-editing of some scenes, and 12 minutes of unbroadcast footage.“ (Quelle)

Die Episode gefiel mir recht gut – flottes Tempo, fiese Verschwörungen und ein URALTER GEGNER!!!!! *donner *blitz