Past Pitches: Resident Evil 5 Lösungsbuch Limited Edition

Kino ist ein Gemeinschaftserlebnis. Gemeinsam verschworen vor der übergroßen Leinwand ist es oft leichter, Gefühle befreiend auszuleben – sein Innenleben durch gemeinsamen Grusel oder gemeinsames Lachen zu kanalisieren. Was aber, wenn man alleine zuhause vor dem Fernseher zittert und kein Begleiter zu Verfügung steht? Wie soll man sich eines Grauens, welches von einem Spiel wie Resident Evil 5 ausgeht, alleine erwehren?

Glücklicherweise gibt es einen Kumpan, auf den man sich verlassen kann. Einer, der für einen da ist, wenn man ihn braucht! Nennen wir ihn: das Resident Evil 5 Lösungsbuch von Piggyback Interactive. Das offizielle Buch zu Resident Evil 5 gehört offensichtlich zu den aufwändigsten Buchprojekten, die Piggyback – diesmal mit der Unterstützung der Capcom-Entwickler  – bisher entwickelt hat. Das komplett spoilerfreie visuelle Lösungsweg-Kapitel wurde für den höchsten Schwierigkeitsgrad entwickelt und passt zu allen niedrigeren Stufen. Die detaillierten Levelkarten auf der linken Seite zeigen den Spieler alles, was man tun muss. Rechts sind Nebenaufgaben, Profitaktiken, Gegneranalysen und versteckte Boni zu finden. Diese Kapitelstruktur macht es dem Leser möglich, den Grad der Hilfestellung selbst festzulegen.

Praxisnah verrät das Monster-Kapitel die Schwachstellen, Parameter, Kampftaktiken und Verhaltensmuster sämtlicher Gegner, Kreaturen und Bosse, damit Sie für jede Situation gerüstet sind. Im lückenlosen Extras-Kapitel werden die unzähligen freischaltbaren und versteckten Boni von Resident Evil 5 enthüllt: Spielmodi, Charaktere, Kostüme, Bonuswaffen, versteckte Schätze, Erfolge, Trophäen und vieles mehr – hier wird tatsächlich nichts ausgelassen.

Zusammenfassend kann man also nur „warnen“: Wenn man erst einmal in das Buch einen Blick geworfen hat, kann es sehr leicht passieren, dass dem Spieler sein bisheriges Spiel als äußerst lückenhaft erscheint und er oder sie erst recht in den Capcomtitel hineinkniet. Eigentlich nicht übel.

Streaming-Sichtung „Biohazard: Damnation“

Na, das war eine Überraschung – eine positive. „Resident Evil: Damnation“ bietet überragende Animation und zählt – technologisch betrachtet – zu den besten des Faches. Inhaltlich freut sich der Resident-Evil-Fan über alte Bekannte und eine Geschichte, die an die jüngste Geschichte Georgiens oder Tschetscheniens erinnert, freilich mit einer Portion US-Zentrismus. Und über mangelndes Blut muss sich auch keiner beschweren.

Filmsichtung „Resident Evil: Retribution“

Der fünfte Teil der Serie zeigt, wie Teil 3, herbe Ermüdungserscheinungen. Aber vielleicht hängt es damit zusammen, dass dieser nun wirklich lediglich prelude-Charakter für die finale Schlacht hat (hoffen die fanboys out there). Es gibt wie üblich jede Menge SuperSloMo und immer noch Matrix-Cam, sogar die X-Ray-Action-Cam-Chose wird bemüht, Frau Jovovich war in der Artistik-Klasse für Sichel- und Kettenfighting, immer noch wirkt die Wireaction albern unwirklich. Fans hassen die Darstellung von Leon (schmieriger Autoverkäufer) und Barry (nur die Hälfe des OriginalBarrykörpers). Es gibt genau eine starke Stelle in diesem Film – ja, EINE (Stichwort: Klonfabrik).