Kinofilme, die mich zwischen 2000 und 2015 bewegten.

Die Tage machte eine Liste (ICH LIEBE LISTEN!) auf meiner Facebook-Timeline die Runde, auf der BBC-Seite: „For our poll to determine the 100 greatest American films, we surveyed 62 film critics from around the world.“ Es geht dabei um eine Liste der besten Filme des 21. Jahrhunderts. Ich ging also die Aufzählung durch, stellte erstens fest, dass eine reine US-Liste öde ist, und ich sowieso lediglich 31 der 100 gesehen hatte. Selbst ist der Mann – schauen wir uns also mal die Kino-Jahre 2000 bis 2015 an: 100 Filme, die mich lachen, weinen, fiebern, verzweifeln und hoffen haben lassen.

2000

Ghost Dog – The Way of the Samurai

Requiem for a Dream

Battle Royale

Shadow of the Vampire

2001

Crouching Tiger, Hidden Dragon

Ghost World

Millennium Actress

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Kairo

2002

The Royal Tennenbaums

Irreversible

Infernal Affairs

Voices of a Distant Star

2003

Spring, Summer, Fall, Winter…and Spring

28 Days Later

Kill Bill: Volume 1

A Tale of Two Sisters

Dark Water

Memories of a Murder

Zatoichi

Metropolis

2004

Garden State

The Machinist

Shaun of the Dead

Ghost in the Shell II – Innocence

High Tension

Steamboy

The Place Promised In Our Early Days

2005

Charlie and the Chocolate Factory

Ong-Bak

Sin City

Old Boy

Munich

Adams Äpfel

Bittersweet Life

2006

Casino Royale

Children of Men

Paprika

Brick

300

The Girl Who Leapt Through Time

Renaissance

The Host

Pan’s Labyrinth

2007

Eastern Promises

Gone Baby Gone

Sunhsine

The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford

Afro Samurai

Flash Point

The King of Kong: A Fistful of Quarters

rec

2008

Let the right one in

OSS 117: Le Caire Nid d’Espions

Ashes of Time Redux

Chocolate

Pontypool

2009

Fantastic Mr. Fox

District 9

Moon

Red Cliff

The Road

Sky Crawlers

Coraline

Mary & Max

2010

Inception

Summer Wars

Scott Pilgrimm VS. The World

Human Centipede

True Grit

Shutter Island

The Descent

2011

The Artist

Attack the Block

Stake Land

Warrior

Melancholia

Inside

The Guard

2012

Jiro Dreams of Sushi

Drive

ParaNorman

Silver Linings Playbook

Lincoln

The Raid: Redemption

Cabin in the Woods

2013

The Conjuring

Her

2014

Guardians of the Galaxy

The Grand Budapest Hotel

Wie der Wind sich hebt

Perfect Sense

The Babadook

Captain America: The Winter Soldier

Whiplash

2015

Turbo Kid

Ex Machina

Suffragette

Straight Outta Compton

Star Wars: The Force Awakens

 

 

 

Meine 10 meistgenutzten iOS-Apps

Ich bin, was das iPhone betrifft, kein so genannter Early Adopter – meine Apple-„Karriere“ begann 2005 mit einem iPod-Classic-Kauf als Eigengeschenk für das (vorläufige) Uni-Ende. Dennoch: Immerhin sieben Jahre sind es nun schon, die ich das Apple-Mobilfunkgerät nutze, der Einstieg war das iPhone 3GS.

Mittlerweile bin ich beim iPhone 5 angekommen – also nicht auf dem neusten Stand, aber vom Neukauf schreckt mich momentan der hohe Preis der aktuellen Gerätegeneration ab. Obgleich ich mäßig innovationsbereit bin, was das Ausprobieren neuer Apps angeht, gebe ich neuen Programmen immer wieder eine Chance. Dennoch: An die meistbenutzten „Klassiker“ kommen die Neuen oftmals nicht ran. #RundeMitleid

Schauen wir uns diese zehn Favoriten doch einmal an:

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  • Instagram
  • Splice
  • MVG Fahrinfo
  • DB Navigator
  • Timer
  • Radio.de

Nahaufnahmen.ch-Jahresrückblick: Spiele des Jahres 2015

Und den findet Ihr hier.

Kleiner Teaser: „Nachdem die nahaufnahmen-Redaktion für 2014 nur schnalzende „Ts, ts, ts“ und nackenstarre-induzierende Kopfschüttler übrig hatte, ist 2015 wieder (fast) alles gut in Spieleland: Von Giganto-Serien, die ihre Identität mit viel Anlauf endlich gefunden haben bis zu Winzig-Spielen mit erstaunlich viel Euphorie-Potential bot 2015 Vieles, für viele.“

Unsere Comics des Jahres 2015

RUDOLF INDERST

Eines kann ich schon einmal ganz sicher sagen: Rein quantitativ gesprochen kam ich leider nicht dazu, die gewohnte Anzahl an Comics im Vergleich zu den Vorjahren zu lesen. Allerdings wissen Lektürefreunde selbstredend, dass ein entsprechend hochqualitatives Werk diesen – im Grunde – hochpeinlichen Umstand mehr als auszugleichen vermag. Und so habe ich nicht das Gefühl, vor Wut heulen und schreien zu müssen. Es ist mir dafür gelungen, meinen geschätzten Kollegen Michael Hochhaus für ein paar Zeilen zu gewinnen. Wenn es um Comics geht, stehe ich schon einmal gerne unangemeldet an seinem Schreibtisch und gehe ihm auf die Nerven. Doch wir wollen keine Interna nach außen kehren, sondern mit den Top-3 2015 loslegen:

1.) Wraith

Gleich zu Jahresbeginn flatterte mir meine persönliche Nummer Eins auf den Schreibtisch: Wraith von Joe Hill (ich weiß, ich weiß, das mag nun einen meiner treuesten Blog-Leser – nennen wir ihn M.Z. – schockieren). Drei Kriminelle entkommen beim Transport ins Gefängnis. Um nicht geschnappt zu werden, vertrauen sie sich Charlie Manx an, dem Fahrer eines 1938er-Rolls Royce Wraith, der sie ins Weihnachtsland bringt. Was es genau mit Manx und jenem schaurigen Ort, dem „Weihnachtsland“ auf sich hat, erfährt dann der Leser auf den kommenden Seiten, die in einem derart surrealen Grusel daherkommen, dass man sich zurecht fürchtet: Nicht zusteigen, wenn dieser Mann am Steuer sitzt. Und lasst Eure Kinder nicht aus den Augen!

2.) Hawkeye Megaband 2

Ende Oktober konnte ich endlich wieder von Figuren lesen, die ich seit Band Eins bereits ins Comic-Herz geschlossen hatte: die „Hawkeye-Crew“. Während Kate Bishop in Los Angeles ein hollywoodreifes Action-Abenteuer als Detektivin und Heldin zu überleben versucht, müssen Clint Barton und sein Bruder Barney in New York, ungeachtet aller Rück- und Tiefschläge, ihren Gegnern die Stirn bieten. Und das macht – auch wenn es zu so manchen kleinen, tragischen Momenten kommt – richtig, richtig Spaß. Die Geschichten sind einen Tick ungewöhnlicher als die Standard-Heldennummern und wirken so aufrichtig und frisch (ohne dabei derart ironisch gebrochen wie bei Dead Pool zu sein).

3.) Doctor Who – Der zehnte Doctor: Bd. 1: Herrschaft des Schreckens

Eigentlich stand hier der Wintersoldier-Megaband…und jetzt bin ich doch umgekippt. Aber eigentlich kann ich selbst nichts dafür! Es ist die Schuld G. Uycrushs! Wie kann man David Tennant nicht anhimmeln? Eben. Und so freute ich mich riesig, ihn auf seinen neuen Abenteuern zu begleiten, die mich reichlich Fan-Service und einer neuen Begleiterin ausgestattet sind. Oder sollte ich im Zuge einer Quasi-Anthropomorphisierung darauf beharren zu sagen, Leser erleben hier die Geschichte einer toughen, jungen Frau, die mithilfe eines Aliens ziemlich abgefahrenen Shizzle erlebt? Und das Beste? Der elfte Doktor klopft schon an.

MICHAEL HOCHAUS

Im Gegensatz zum Rudolf habe ich es doch geschafft in 2015 relativ viel zu lesen. Man muss sich halt auch mal disziplinieren …

Es war jedenfalls auch für mich ein sehr gutes Jahr, denn die Mainstreamcomics (Snyders „Batman“, die neuen X-Männer, Superman usw.) machten gerade sehr viel richtig und es sieht aus, als würde es so bleiben. Auch im franko-belgischen Bereich erscheinen viele tolle neue Sachen und im Klassikerbereich erscheinen tolle (Wieder-)Entdeckungen, wie die Neuausgabe von „Corto Maltese“, Hachettes Marvel Classics etc. Die Tops des Jahres, sind aber diese hier:

1.) Ms. Marvel 1

Seit den 70ern war Carol Danvers als „Ms. Marvel“ im Einsatz, bis ihr 2012 der Posten des Captain Marvel angeboten wurde (so werden wir sie wohl auch im kommenden Kinofilm sehen) – der Platz wurde also frei – und ein Fan übernahm. Kamala Khan ist eine Muslima, Tochter pakistanischer Einwanderer, ein Fangirl von Superhelden und muss sich mit den täglichen Widrigkeiten des Lebens in Jersey City rumschlagen. Als sie von einer geheimnisvollen Kraft erwischt wird (siehe das vorherige Marvel-Event „Infinity“) verwandelt sie sich in ihre Lieblingsheldin – „Ms. Marvel“ und muss nun neben dem üblichen Mist, der so anfällt, auch noch die Welt retten. Das Ganze ist unglaublich unterhaltsam geschrieben, mit viel Witz und tollen Dialogen. Dazu gibt es wunderschöne, teils surrealistische Zeichnungen. Sowohl Marvel als auch DC starteten in letzter Zeit eine Vielzahl von Nebenserien, die vom Schreibstil, als auch vom zeichnerischen weg gehen vom üblichen Superheldenmainstream und eher ein Indi-Feeling haben (auch den genannten „Hawkeye“ zähle ich dazu) und fast alle sind wunderbar zu lesen. Diese Reihe ist dabei ein besonderes Highlight.

2.) Petit – Riesen wie Götter

Petit ist der Sohn eines Geschlechts von Riesenkönigen, dass ihr Menschen-Volk seit Generationen unterdrückt (und als Hauptspeise verputzt). Da Petit aber nicht viel größer als ein normaler Mensch ist, wird er vom Vater verstossen und zum Tode verurteilt. Doch die Mutter rettet ihn und übergibt ihn der Obhut der Tante, welche wegen ihrer Freundlichkeit zu den Menschen arrestiert wurde. Der heranwachsende Petit muss mit den Jahren entscheiden, welcher Bestimmung er folgen möchte: als Nachfolger des Königs die Gewaltherrschaft übernehmen oder die Menschen von den Riesen befreien. „Petit“ ist ein komplexes Meisterwerk aus Frankreich, erzählt mit grimmigem Witz, bei welchem einem nur zu oft ein Klos im Hals stecken bleibt. Die schwarzweißen Bilder erinnern mit den einfach gestalteten Gesichtern und den großen Augen an einen klassischen Disney-Trickfilm – bis sich ein Riese wieder einen armen Knecht in den Rachen schiebt und die Illusion zerstört. Das ganze präsentiert der Verlag Reprodukt in Deutschland als edle Hardcoveredition mit goldenen Veredelungen. Eine Augenweide im Regal!

3.) Ekhö – Spiegelwelt 3: Hollywood Boulevard

Seit seinem „SinBad“ bin ich bekennender Fan von Vielschreiber Arleston. Das war in letzter Zeit leider nicht so ganz einfach, denn einige neue Reihen und die x-ten Troy-Spinoffs konnten nicht mehr so ganz überzeugen. Doch dann kam „Ekhö“ und alles war wieder gut. In „Ekhö“ landet die junge und hübsche Ludmilla zusammen mit ihrem Linienflug-Sitznachbarn Juri in einer Fantasywelt, die unserer irgendwie ähnelt und dann wieder komplett anders ist. Fabelwesen, Magie und kleine sprechende Erdmännchen sind hier völlig normal. Band 3 der Reihe ist mein bisheriger Liebling der Reihe. Das Setting ist nun gesetzt, so halbwegs versteht man diese fremde Welt und es ist Zeit die Geschichte voranzutreiben. Die zwei Protagonisten landen in Hollywood und geraten unversehens in den Mordfall der drallen Schauspielerin Norma Jean (ja, irgendwie genau die). Natürlich verbindet Arleston auch hier wieder seine Geschichte mit vielen Zitaten und Seitenhieben auch das Showbiz und Alessando Barbucci ergänzt das seinen unglaublich dynamischen Zeichnungen.