Streaming-Sichtung „American Monster“

American Monster ist ein Horrorfilm des Regisseurs Larry Cohen aus dem Jahr 1982. In New York ereignen sich eines Tages eine Reihe seltsamer Todesfälle: einem Fensterputzer wird bei seiner Arbeit der Kopf abgerissen, eine junge sonnenbadende Frau wird von ihrem Liegestuhl auf dem Dach eines Hochhauses entführt, und ein Bauarbeiter wird auf der Suche nach seiner Mittagsstulle selbst zur Mahlzeit eines Monsters.“ (Quelle)

Ach, das Monster kann man knicken, viel ungewöhnlicher ist die Geschichte des drogensüchtigen Unglücksrabens im Hintergrund, der dem System mal eine auswischen möchte (und scheitert) sowie das Stadtbild New Yorks.

Filmsichtung „Atomic Blonde“

Atomic Blonde is a 2017 action spy thriller film directed by David Leitch, in his first solo directorial credit, and written by Kurt Johnstad. It is based on Antony Johnston and Sam Hart’s 2012 graphic novel The Coldest City, published by Oni Press, which revolves around a spy who has to find a list of double agents who are being smuggled into the West, on the eve of the collapse of the Berlin Wall in 1989. The film stars Charlize Theron and James McAvoy, with John Goodman, Til Schweiger, Eddie Marsan, Sofia Boutella, and Toby Jones in supporting roles.“ (Quelle)

Ein verdammt gut geschnittener Trailer – mal sehen, was das ganze Produkt bereithält: Blaustichiger Retroritt in ein bühnenartiges Berlin der späten 1980er – unterlegt von harter Handkante und schwingender Score. Neue Serie established?

Filmsichtung „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows“

Flugreise zurück aus Japan. Hängenbleiben bei Ninja-Schildkröten. An den Trailer erinnert im Kino. Also gut, warum (nicht):

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2016, der auf der gleichnamigen Comicserie basiert. Der Film ist das Sequel zu Teenage Mutant Ninja Turtles, welcher 2014 erschien. Der Film feierte am 22. Mai 2016 Premiere in New York City. In Deutschland startete der Film am 11. August 2016.“

Geoff Berkshire vom Branchenblatt Variety, urteilte, dass Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows genauso laut, hirnbetäubend und anspruchslos wie der Vorgänger sei und nie von der üblichen Blockbuster-Formel abweiche. Wie gemein. Wie richtig. Genug gesagt.

Filmsichtung „Sing Street“

Sing Street ist ein Musikfilm von John Carney, der am 24. Januar 2016 beim Sundance Film Festival seine Premiere feierte und am 15. April 2016 in die US-amerikanischen Kinos kam.“ Quelle

Irland in den Achtzigern.  Conor wächst in Dublin auf und ist als Außenseiter in der Schule gebrandmarkt. Er flieht in die Welt der Popmusik und träumt nebenbei von der unerreichbaren, schönen Raphina. Seine Idee: Er lädt Raphina ein, im Musikvideo seiner Band aufzutreten.  Sein Problem: Er hat gar keine Band, kann noch nicht mal ein Instrument spielen. Aber sein Plan darf auf keinen Fall scheitern. Also gründet er mit ein paar Jungs aus der Nachbarschaft kurzerhand eine Band und voller Leidenschaft schreiben sie ihre ersten Songs“. Quelle

Recht spontan entschieden wir uns gestern, Sing Street im Atelier in München anzusehen. Ich hatte nicht viel über den Film gehört oder gelesen, lediglich den Trailer gesehen und als Feel-Good-Movie im Kopf abgespeichert. Im Grunde richtet sich der Film an ein Publikum, das vermutlich noch mal fünf bis zehn Jahre älter als ich sein dürfte – sprich die 1980er so richtig, richtig durchlebt hat, am besten als aktiver Pop- und Zeitkonsument.

Aber ein Comin-of-Age-Vehikel, das derart gut gelungen ist, nimmt andere Zusehenschichten natürlich auch gekonnt mit. Keine Sorgen, hier wird jeder liebevoll bedient: Vom Scheidungskind bis zum ambitionierten Kellermusiker. Der Film ist das, was man unter „kleiner Perle“ verbucht – definitiv ein Sehtipp.

 

Hörspiel beendet „Der Chefrechner oder Eins und Eins ist Drei“

„Die Geschichte spielt 1988 in einem Berliner Vorort, südlich des Stechlinsees, in einem
„Institut für rechnerische Konversationsforschung“ (IRFK). Der Institutsleiter reagiert nicht auf die menschlichen Gefühle seiner Assistentin, die zur verschämten Offensive übergeht. Er sieht nur die Abweichung der Beta-Zacke am Rubirosatransmeter. Die Enttäuschte bleibt allein – und gibt zornerfüllt ein Privatprogramm in die Maschinengruppe des Chefrechners ein, obgleich sie einige Mühe hat, ihre simple Frage mathematisch zu fassen. Die Frage lautet: Was ist Liebe?“ (Quelle)

Produktion: RB 1961 35 Min. (Mono)

Reichlich naives Geplänkel. Reichlich.

Hörspiel gelauscht „Das Schicksal ist ein Fächer“

„Jim und Valerie, zwei junge, ineinander verliebte Physiker, beschäftigen sich im Auftrag eines
Energieversorgungsunternehmens mit der Erforschung hochintensiver Magnetfelder. Durch Zufall entdecken sie an
ihrer Konstruktion eines Magnetfeldgenerators, den sie liebevoll Big Maggie getauft haben, einen
Zeitmaschinen-Effekt, der es ermöglicht, Menschen wahlweise in die Zukunft oder in die Vergangenheit zu befördern. Je mehr sie lernen, diesen Effekt zu beherrschen, ja in kleinen Experimenten Gegenwart beziehungsweise Zukunft zu
beeinflussen, desto größer werden die Bedenken hinsichtlich der moralischen Implikationen einer breiten Anwendung ihrer
Erfindung.“ (Quelle)

Vergleichsweise harmloser Zeitreise-Thrill und allzu menschelnder Soap-SchnickSchnack. Dennoch unterhaltsam.

Spielejahresrückblick 2014 (Teil 2)

Zunächst möchte ich über die Musik in Double Dragon Neon sprechen. Als ich Christof Zurschmitten unter dem Vorwand, geistig Großes und Wertvolles erschaffen zu wollen in der Schweiz besuchte, entschieden wir uns am Abend für jenen Brawler mit entsprechender Vergangenheit. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich Double Dragon auf dem Master System kennen- und lieben gelernt, während Christof auf Nintendo-Seite in Jungendjahren fündig geworden war.  Während das Spiel an sich ein netter Abendvertreib ist (das Leben in den Münchner Vororten ist recht ähnlich!), kommt man nicht umhin, über die akustische Untermalung in Form des fantastischen Soundtracks zu sprechen! Wenn das echte 1980er-Jahrzehnt tatsächlich annähernd so GEILSTENS in Sachen Style unterwegs gewesen wäre, hätte die Max-Planck-Gesellschaft für Zeitreisen schon längst Temporalreisen back in time erfunden (und patentieren lassen): Definitiv meine Spiele-Score des Jahres!