For better and worse, “Hostiles” points out the inherent absurdity in the quest for redemption — MultiMediographer

“Except for the guys to my left and my right. Those guys are what it’s all about.” – Korengal (Dir. Sebastian Junger. USA/ITA/AFG, 2014) There is an absurd(ist) conundrum at the center of a soldier’s role in war, and the above quote captures it really well. Once you’re “in the shit” you find the reason […]

über For better and worse, “Hostiles” points out the inherent absurdity in the quest for redemption — MultiMediographer

Lektüre beendet „Troll“ (Michal Hvorecký)

„In seinem jüngsten Roman beschreibt Hvorecký nun eine zutiefst düstere Zukunft in einem abgeschotteten osteuropäischen Land. Nach einem Hybridkrieg steuern von Oligarchen hochbezahlte Internettrolle präzise die öffentliche Meinung. Die Trolle verbreiten wüste Lügen und Verleumdungen und bestimmen so über die Biografien der Landsleute –  mehr, als eine Polizei das je zuvor konnte.“ (Quelle)

Ein Roman für eine längere Zugfahrt – 1 nices Umfang! Und ganz im Ernst: Brisant-aktueller Stoff in interessanten Charakteren verpackt, die sich auch für Literatur interessieren, die ich auch schätze…verschlungen und empfohlen.

 

FFF2018-Sichtung „Terrified“

„Als es in einer Nachbarschaft in Buenos Aires unerklärliche Dinge geschehen, ermitteln ein Doktorin, der sich auf das Paranormale spezialisiert hat, und ihr Kollege, ein Ex-Polizist, in der Sache weiter…“ (Quelle)

Der lateinamerikanische Schmalspur-Insidious kommt zwar reichlich spät zur Genreparty, aber dafür mit ordentlich „WUMMS!“. Zahlreiche humorvolle Momente sorgen dafür, dass sich die bitterböse Schlinge gegen Ende umso enger und effektiver um die Zuschauerhälse zieht.

Wenig Schauplatz, wenig Budget, viel Wirkung. Überraschung!

 

Lektüre beendet „Blackout Island“ (Sigríður Hagalín Björnsdóttir)

„Was passiert, wenn ein ganzes Land plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist? Die Ressourcen knapp werden? Nicht alle überleben können? Die Menschen zu Selbstversorgern werden, Eltern ihre Kinder suchen, die in Banden hungernd durchs Land irren. Milizen marodieren. Bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschen. In einem abgelegenen isländischen Fjord lebt der ehemalige Journalist Hjalti aus Reykjavik unter primitiven Bedingungen auf dem alten Hof seines Großvaters. Er versorgt die Schafe, bewirtschaftet das karge Land und lebt von dem, was er dem Boden und dem Meer abtrotzt. Gesellschaft leistet ihm neben den Schafen nur noch sein Hund. Hjalti führt einen harten Kampf ums Überleben, denn Island ist seit geraumer Zeit von der Außenwelt abgeschottet, seine Lebensgefährtin Maria und deren Kinder von ihm getrennt, ihr Schicksal ungewiss. An den langen, einsamen Abenden protokolliert er die Ereignisse, die zu dieser Situation geführt und die ehrgeizige Innenministerin Elín Olafsdottir dazu gezwungen haben, den Ausnahmezustand auszurufen.“ (Quelle)

Alles, was man über Menschen wissen muss, erfährt man in ALIENS. Der Unterschied von Mensch und Alien? Die Außerirdischen hintergehen sich nicht für ein paar Prozent mehr Knete. Hat man keine Lust auf Space Marines, liest man BLACKOUT ISLAND. Da ist wie ein Schlag in die Magengrube für Gutmenschen und hoffnungsvolle Optimisten. Es ist Faschismus in Reinkultur. Es geht schnell. Und am Ende sterben Menschen wie Fliegen. Es ist der verdammt beste Roman, den ich dieses Jahr bisher gelesen habe.