Angespielt: Diverse iOS-Games

Threes!

Wer von Euch wie ich mit dem Schulfach Mathematik auf Kriegsfuß stand, muss sich hier zwar anfangs einen kleinen Ruck geben, aber dann kann man auch als Zahlenhasser bei dieser kleinen Rätsel-Perle sehr viel Spaß haben und seine Hirnlappen trainieren.

Line of Defense Tactics

Eichenbreite Space Marines? Riesenhafte Raumkreuzer? Wendige Raumjäger? In Line of Defense Tactics alles drin. Und die Strategie-Mechanik darum herum ist ebenfalls sehr solide. Im Weltall hört Dich vielleicht keiner schreien…aber fluchen schon.

Bloodstroke

Wenn John Woo seinen Namen hergibt, muss man mittlerweile ja schon mal zittern. Nicht so bei Bloodstroke. Hier trifft eine eingängige Steuerung auf einen sehr eigenständigen und ansprechenden Grafikstil. Poetischer kann Gewalt nicht sein.

Archangel

Rollenspieler aufgepasst! Was sich hier zunächst etwas schwierig anlässt, entwickelt mit zunehmender Spieldauer eine ziemliche Sogwirkung. Und grafisch überzeugt der Titel von Anfang an. Nicht abschrecken lassen, Zeit investieren!

Battle Supremacy

Panzer! Panzer! Panzer! Und ein wenig Schiff plus Flugzeug. Weniger Simulation als versprochen, aber mit wunderschönen Hinschau-Momenten ausgestattet, kommen hier Säbelrassler voll auf ihre Kosten.

Kick the Ball! Premium

Obwohl die Grafik ein wenig in den detailverliebten, heutigen Augen schmerzen mag, versteckt sich hinter Kick the Ball! Premium ein netter Physik-Rätsler, der vor allem aufgrund seines Umfangs zu überzeugen weiß.

Angespielt: Nightmares from the Deep: The Siren’s Call

PLATTFORM: iPhone / iPad / PREIS: gratis / SPRACHE: Deutsch, Englisch v.a./ WO: im App Store

Ja, ja, es ist mal wieder an der Zeit, die Standard-Einleitung über Texte zu benutzen, die sich mit Weltmeeren beschäftigen: Der Mensch weiß mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Abgründe der Ozeane – dies ist bedingt durch ihre relative Unerreichbarkeit: Wenige Länder besitzen Lander, tiefseetaugliche Unterseeboote oder ausreichend große Schiffe, um Proben aus der Tiefsee heraufzuholen. Behauptet zumindest ein großes Online-Nachschlagewerk.

Wir fantasiebegabten Menschen wissen natürlich, dass nur Schrecken dort unten lauern kann (Gruß an die Großen Alten!). Nightmares from the Deep: The Siren’s Call ist ein Adventure- und Wimmelbildspiel und der Nachfolger von Nightmares from the Deep: The Cursed Heart, einem ebenfalls empfehlenswerten Titel. Sarah Black arbeitet als Kuratorin in einem Meeresmuseum; eines Abend erhält sie rätselhaften Besuch. Dieser übergibt ihr ein sonderbares Artefakt, das noch in der selben Nacht entwendet wird. Ehe sie weiß, was ihr geschieht, steckt sie in einem gefährlichen Abenteuer rund um eine Küstenstadt und Menschen, die sich in Fische verwandeln. Ein Schelm, wer da nicht an H.P. Lovecraft denkt.

Angespielt: Grandpa and the Zombies

PLATTFORM: iPhone / iPad / iPod touch / PREIS: 0,89 €/ SPRACHE: Deutsch, Englisch u.a. / WO: im App Store

Eigentlich hätte ich mir dieses Spiel zur Weihnachtszeit gewünscht. Traditionell ist dies die Zeit von Oma und Opa, sich über die fehlende Familienzuwendung zu beschweren (Stichworte: Bollerwagen, Russen, Schnee). Der namensgebende Opa in diesem Spiel hingegen pfeift auf’s Lamentieren und gibt Vollgas – angesichts der Zombies, die sich an ihm laben wollen, nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand.

Also, eigentlich legt er es eher in Eure Hände – enttäuscht den Mann mal lieber nicht! Im Grunde handelt es sich um ein Rätselspiel: Eben im Krankenhaus erwacht, will Opa Willi in seinem Rollstuhl von Euch sicher durch die 90 Level gerollt werden. Dabei rollt der alte Herr stets so weit, bis er auf ein Hindernis stößt. Dieses wiederum sollte kein Zombie sein. Von diesen gibt es verschiedene Arten, aber alle haben eines gemeinsam: ihre Lust auf (zähes) Senioren-Fleisch. Zum Glück könnt Ihr die Biester mit ein wenig Geschick in die Irre führen und so die Krise im Gesundheitssystem meistern. Der Comiclook ist herzallerliebst und wie üblich können Freunde via Facebook oder Twitter herausgefordert werden, ihren Willi zu zeigen (kicher!).

Angespielt: R-Type II

PLATTFORM: iPhone / iPad / iPod touch / PREIS: 1,79 € / SPRACHE: Englisch / WO: jetzt im App Store

Und wo wir gerade bei „etwas anspruchsvoller“ sind: Lust auf ein kerniges Shmup alter Gangart? Ja? Dann seid Ihr bei R-Type II genau richtig. Ende der 1980er kam diese Perle auf den Markt und erlangte schnell eine große Popularität (mit Schrecken erinnern wir uns an unsere leistungsschwache GameBoy-Version).

Eines vorweg: Die Gamepad-Unterstützung sollte genutzt werden. Das Spiel macht keinen Hehl daraus, sich ausschließlich an Shooter-Fans zu richten, aber selbst die werden, wenn sie nicht auf das Pad setzen, schnell das Handtuch werfen. Dieses gesagt, kann man sich der prachtvollen Seite zuwenden: der packenden Musik, der brachialen Action auf dem Bildschirm und dem schweißtreibenden Anspruch.

Vor allem ruft das Spiel wieder in den Kopf, wie genial der Game-Designer-Einfall rund um den „helper pod“ war. Mit ihm und dessen unterschiedliche Bewaffnungen ist es möglich, viele verschiedene Taktiken (mal offensiver, mal defensiver) auszuprobieren, um erfolgreich durch die kleinen Level zu manövrieren. An deren Ende stehen die immer noch beeindruckenden Endbosse, die Euch nicht nur einmal Mores lehren werden. #BringIt