Hörspiel gelauscht: „VirX“

„Ryan Becker, ein 16jähriger Junge, hat einen Computervirus programmiert. Der Virus hat den Auftrag, alles zu lernen, was zu lernen ist. Der Virus wird gestohlen und in das Netzwerk eines großen Konzerns eingeschleust. Hier versucht „Desktop Desaster“, so der Name des Virus, ein Lenkwaffenprogramm abzuschreiben und nach außen zu schleusen. Der Virus wird mit jedem Schritt, d.h. mit jeder Rechenoperation, die er unternimmt, mächtiger und nähert sich der Existenzform einer künstlichen Intelligenz. Becker wird nun von dem Konzern engagiert, um den Virus unschädlich zu machen. Es beginnt ein Kampf des Jungen gegen seinen Virus und der Kampf des Virus gegen seinen „Schöpfer“. Geza, eine junge Programmiererin, die Ryan bei der Arbeit hilft, geht auf eigene Weise gegen den Virus vor: Sie weiß, daß Desktop aus Befehlsketten besteht, aus Sprache also, und das ist ihr Angriffspunkt. Desktop hat den Auftrag, jeden zu töten, der sich ihm nähert. Als er aber bemerkt, daß er von Ryan angegriffen wird, ist es ihm nicht möglich, den Befehl auszuzführen, weil Ryan der Schöpfer ist; er nimmt ihn gefangen, und das ist Gezas Aufgabe, ihn zu befreien. Sie versuchen, Desktop in eine Endlosschleife zu treiben, an der er sich „totrechnen“ soll.“ (Quelle)

Ein wenig „überproduziert“, das gute Stück. Und es fühlt sich auch so an, als ob hier ein älterer Herr etwas Jugendliches skripten wollte.