Der Bürgerkrieg in Skyrim interessierte mich schon immer nur sekundär, und auch die nie endenden Bedrohungen in Elder Scrolls Online gebe ich mir nur in homöopathischen Dosen. Lieber schaue ich mir die Landschaft an und installiere Mods für noch mehr Landschaft zum Anschauen. Ich lese Lore-Bücher und schreibe fiktionale Tagebucheinträge meiner explizit nicht als Held*innen gedachten Figuren. Die Weltraumschlachten in Egosofts X-Serie schaue ich mir zwar gerne aus der Ferne an, streife aber ansonsten lieber einsam durch das All, erfreue mich an hübschen Planeten und Nebeln oder gucke als Planespotter in Raumstationen Schiffen beim Starten und Landen zu. Statt im Sinne der intendierten Spielmechanik zu spielen, nutze ich also die vom Spiel gezeigten Welten als Ressource, um meine Fantasie anzuregen; die Geschichte spielt sich dann eher in meinem Kopf oder einem Notizbuch ab als im Computer. Auch das ist Spielen, aber anders.

über Welt-Raum oder Handlungs-Ort: Gedanken zu den offenen Welten von Daggerfall Unity und X4: Foundations — SPIELKRITIK.com

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