Lektüre beendet „Lovecraft Country“ (Matt Ruff)

„Atticus Turners Gefühle für seinen Vater waren schon immer zwiespältig. Doch als der verschwindet, macht Atticus sich wohl oder übel auf die Suche. Auch wenn die Spur nach „Lovecraft Country“ in Neuengland führt, Mitte der 50er Jahre ein Ort der schärfsten Rassengesetze in den USA. Mit Hilfe seines Onkels George, Herausgeber des „Safe Negro Travel Guide“, und seiner Jugendfreundin Letitia gelangt Atticus bis zum Anwesen der Braithwhites. Hier tagt eine rassistische Geheimloge, mit deren Hilfe Braithwhite junior nichts weniger als die höchste Macht anstrebt.“ (Quelle)

Ich bin hin- und hergerissen. Am Ende gefiel es mir dann doch nicht so gut, wie ich erhofft und wie ich es mir gewünscht hätte. Die Balance zwischen dem unheimlichen Fäuste-in-den-Hosen-ballen-Momenten, dem Alltagsrassismus, dem die Figuren permanent ausgesetzt sind und den unheimlichen, magischen Momenten gelingt Ruff meines Erachtens leider nicht. Oder: Sonderlich viel Lovecraft ist hier nicht.