Lektüre beendet „Kosmopolitanismus – Ideal und Wirklichkeit“ (David Held)

„Drei Schlüsselbegriffe stehen im Zentrum der zeitgenössischen politischen Theorie: Demokratie, Globalisierung und Kosmopolitanismus. Jeder dieser Begriffe bezieht sich sowohl auf eine Reihe von Ideen als auch auf konkrete soziale Entwicklungen, die prägend für die Lebenswelt des 21. Jahrhunderts sind. David Held untersucht in seinem Buch die Beziehung dieser Begriffe zueinander und entwickelt so eine systematische politische Theorie eines Kosmopolitanismus auf der Höhe der Zeit. Dabei arbeitet er die Hauptprinzipien und Begründungselemente dieser Theorie heraus und legt dar, welche Rolle diese bei der Entwicklung globaler politischer Handlungsräume und -strukturen, wie etwa der Begründung und Politik der Menschenrechte, gespielt haben.“ (Quelle)

Das interessanteste Einsicht in Helds Seiten ist vielleicht – trotz einer grundlegenden Skepsis des Autoren, wie das „menschliche Kapitel“ auf diesem Planeten enden wird, wird er nicht müde aufzuzueigen, wie es anders auch ginge. Und seine – für viele schmerzhaften – Richtungswechsel sind ein großer Wurf. Natürlich zu groß. Und vielleicht müssen diese derart grundlegend sein, damit fünf Prozent davon in Erfüllung gehen und die Uhr noch weiter nach hinten gestellt werden kann.

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