Hörspiel gelauscht „Weil Deutschland doch ein Rechtsstaat ist“

„Der NSU-Prozess geht ins dritte Jahr. Eine Studentin beobachtet ihn von Beginn an. Spezialisiert auf „Rassismus in der Polizeiarbeit“ bloggt sie über das Gerichtsverfahren und beginnt, Fragen zu stellen. Der junge Polizist, der im Gerichtssaal Dienst tut, kann sie ihr nicht beantworten. Was soll er auch dazu sagen, dass die Polizei in Jena das sogenannte Trio entkommen ließ, dass in der Frühlingsstraße Auszubildende den Tatort sicherten oder seine Kollegen in Baden-Württemberg teilweise im Ku-Klux-Klan organisiert sind? Aus seiner Sicht ist alles ohnehin ganz anders und der Verfassungsschutz behindert die Polizeiarbeit. Wo liegt die Wahrheit? Wer ist letztendlich mitschuldig an der Mordserie des sogenannten NSU? Für die Studentin stehen die neun Morde an Menschen mit Migrationsgeschichte im Vordergrund, für den Polizisten der Mord an seiner Kollegin. Doch in einem sind sie sich einig: Bei einer Aufklärung, die so zäh vorankommt, sollte man das Prozedere ein wenig beschleunigen. Auch wenn die Mittel dazu nicht unbedingt legal sind.“ (Quelle)

Reichlich spekulatives Ende. Zuvor: packend.

 

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