Orange Street in Osaka

Orange Street. Osaka. Hort junger und cooler Möbeldesigner.

Das dortig-vorherrschende Möbeltum verbindet auf elegant-leichtfüßige Art und Weise den beachtenswert-entschlackten Minimalismus japanischer Neo-Urbanität mit der klaren und nüchternen Formsprache skandinavischen Wohndesigns.

Das schafft Übersicht. Kreiert Einordnung. Gleichzeitig verneint diese Perspektive Eindimensionalität, indem sie zur Umsicht einlädt, in seltenen Momenten sogar gemahnt. Dergestalt entsteht ein Raum, der Durchatmen ermöglicht und zur inneren Einkehr einlädt.

Dies ist überaus wertvoll. Gerade, wenn postfaktische Imperative, die als „rechtsalternativer Meinungsjournalismus“ verstanden werden möchten, über uns in Kübeln breitbart’scher „Wahrhaftigkeit“ in bester Kot-Manier ausgegossen werden, sind Momente der Ruhe entscheidend.

Denn wenn Verfechter vermeintlicher Mehrheitsideologien ihre Totalitarismen von A wie „Abtreibung-ist-Mord“ bis Z wie „zionistische Großkapitalweltverschwörung“ in die Herzen und Köpfe der Empfänglichen und Verängstigten tragen wollen, gebe ich keinen Boden preis. Nicht im Netz. Nicht auf der Straße. Und wenn mich ein Möbelstück dabei unterstützen kann, biete ich ihm selbstredend einen Platz in meinem Team an.

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