FFF2016-Filmsichtung: „Under the Shadow“

Da reibe ich mir doch etwas verwundert die Augen? Ein Erstling? Ein Debüt? Okay.

Das Ding ist – Achtung, Wortwitz – erschreckend routiniert inszeniert! #hihi Doch mal von vorne: Für mich ist mittlerweile ein ganz gutes Zeichen, wenn Polterhausstreifen auch komplett ohne „Gaischda“ (schwäbisch für „Geister“) funktionieren würden. Und genau das ist hier der Fall.

„As a mother and daughter struggle to cope with the terrors of the post-revolution, war-torn Tehran of the 1980s, a mysterious evil begins to haunt their home.“(Quelle)

Eine im Grunde fast alleinerziehende Mutter, die von den neuen politischen und gesellschaftlichen Zuständen im Iran kleingebuttert wird, muss unter Bombenterror in einem Wohnhaus die Stellung halten. Und jetzt kommt auch noch der Geist ins Spiel und macht mehr Terror als irakischer Raktenbeschuss. Die großartige Narges Rashidi als Mutter und der iranische Beau Bobby Naderi geben großartige Eltern – wie kommen die eigentlich zu diesem selten unattraktiven Kind?

Lassen wir die Sticheleien. Aber greislich ist es schon. Und besessen. Das steht fest.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s