Hörspiel beendet „Wie man nicht pensioniert wird“

„Die drei atomaren Supermächte USA, UdSSR und Volksrepublik China haben sich darauf geeinigt, ihre strategischen Kommandozentralen zusammenzulegen, um einen nuklearen Erstschlag zu vermeiden. Der Computer, der die gemeinsame Zentrale steuert, wird jeden Tag neu codiert, und zwar nach einem scheinbar höchst sicheren Prinzip: Die Code-Nummern werden einem alten Telefonbuch entnommen, dessen gesamte Auflage bis auf drei den jeweiligen Mächten überlassene Exemplare vernichtet wurde. Da kann offensichtlich nichts passieren! Aber der Zufall will es, daß der alte, kurz vor seiner Pensionierung stehende Hausmeister der Zentrale früher einmal als Artist im Zirkus auftrat, und zwar als eidetischer Rechenkünstler. Er ist mit Hilfe seines fotografischen Gedächtnisses imstande, sich eine ganze Telefonbuchseite auf einen Blick zu merken! Als er einmal einen Blick in eines der drei höchst geheimen Telefonbücher wirft, kennt er folglich den Code für den nächsten Tag! Er kann die Computer-Anlage bedienen. Theoretisch könnte er einen Atomkrieg auslösen! Praktisch ist er der Herr der Welt. Die Regierungen müssen ihm, alle Wünsche von den Augen ablesen. Allerdings sind die Wünsche, die der alte Mann äußert, höchst ungewöhnlich.“ (Quelle)

Eine wunderbare Grundidee – im höchst komischen Maße weitergesponnen. Hut ab.

Autor: Friedrich Scholz, Peter Scholz
Produktion: SWF 1973 57 Min. (Stereo) – Originalhörspiel dt.
Genre: Science Fiction
Regisseur: Friedrich Scholz

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