Filmsichtung „Alice Through the Looking Glass“

„How many small- or medium-sized films were never funded or released because the entire Hollywood studio apparatus has devoted itself to churning out listless fantasies that are machine-tooled for maximum repeatability and exploitability while claiming to be magical and wonderful?“ (Quelle)

Ein harscher Vorwurf von Matt Zoller Seitz.

Zugegeben, es ist durchaus herausfordernd, bei dem 33-er-Metascore-Vehikel von Regisseur James Bobin, etwas Positives herauszustellen. Es ist seelenloses Kino. Und doch…man möchte in ganz, ganz wenigen Szenen zugeben, dass sie anrühren. Doch jene – ironischerweise (denkt man an das Leitthema des Films) Sekunden – werden so gigantomanisch plattgebügelt von CGI, dass jene fragtiert und marginalisiert werden, dass auch der verrückteste Hutmacher und sein sprechendes Kaninchen nichts mehr retten können.

Es ist davon auszugehen, dass die 170 Millionen USD an Kosten durch den globalen Zuschauerrausch in die Lichtspielhäuser wieder ihren Weg in Multiplikation in die Kassen der Produktion finden – ob das allerdings auch bedeutet, dass es einen dritten Anlauf geben sollte? Ich denkte nicht.

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