Lies mal wieder: Constantin Gillies- Endboss: Extraleben Teil 3

Wie? Das soll es jetzt gewesen sein? Ein schwerer Schlag für die Fans und ein großartiger Grund für alle, die von der Extraleben-Reihe noch nichts gehört haben, endlich mit der Lektüre zu beginnen. Als Extraleben 2008 erschien (der zweite Teil der Trilogie, Der Bug, stammt von 2010), hatte es mehr oder minder über Nacht bei der oft zitierten „Generation C64“ – also Kerls, die so um das Jahr 1970 aufwärts geboren wurden – einen Stein im Brett und galt als Insider-Buchtipp für Retromanen. Inzwischen greifen auch andere „Thirtysomethings“ zu dem Stoff, vielleicht könnte man Extraleben auch als das etwas andere Generation Golf beschreiben. Die Protagonisten Nick und Kee machen sich auf, ihre in Teil 1 begonnene, digitale Schnitzeljagd zu Ende zu führen. Diese startete als die beiden Oldskool-Zocker auf geheime Botschaften in alten C64-Spielen stießen, führte sie an die unterschiedlichsten Orte und findet nun, im letzten Teil von Extraleben, ihren Abschluss. Ob dieser Part auch tatsächlich der blutigste der drei ist, werdet Ihr allerdings schon selbst herausfinden müssen. Und nicht vergessen: Immer genug Score für ein Extraleben sammeln! In einem Interview fasste Autor Gillies sein Werk übrigens folgendermaßen zusammen: „Ist alles ein bisschen wie ‚Siddharta’ für Nerds.“ Wer übrigens auf den anekdotischen Retrogeschmack gekommen ist, sollte einmal eine Blick auf das 2011 erschienene Nerd Attack  von Christian Stöcker werfen.

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