Angespielt: Kairo

PLATTFORM: iPhone / iPad / PREIS: 4,49 / SPRACHE: Englisch / WO:  im App Store

Kairo ist ein Kritiker-Liebling. Und es dauert keine fünf Minuten Spielzeit, um herauszufinden, weshalb das so ist. Eleganz. Das Rätselspiel ist von einer solch schwerelosen Ästhetik geflutet, dass jedem Grafiker das Schnappmesser in der Hose aufgehen wird.

Der allgegenwärtige Minimalismus gehört nicht etwa nur zur Spielmechanik. In seiner Dominanz ist er zugleich die Erzählung. Die Tatsache, dass der Schauplatz womöglich eine verlassene Erde in einer anderen Zeit sein soll, bekommt man am Rande zwar suggeriert, aber trauen würde ich dieser Eingabe auf keinen Fall. Erde? Nicht-Erde? Was macht das schon für einen Unterschied in diesem Spiel. Eben. Keinen. Die Logik basierten Puzzleaufgaben sind mit ein wenig Hirn-Investment durchaus zu lösen, und dann kann man sich auch schon wieder weiter an die Erkundung dieser rätselhaften Welt machen – einer Welt, die mich immer wieder an den PC-Klassiker Myst erinnerte, ohne sich freilich ihrer Früh-1990er-Jahre-Fülle bedienen zu müssen.

Melancholisch und träumerisch zugleich entwirft Mastermind Richard Perrin seinen First-Person-Entdeckertrip. Diese Reise sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

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