Hörspiel beendet „Futur III“

„Warum konnten sie Jeremy nicht einfach abnippeln lassen? Das fragt sich Meigan jeden Tag, wenn sie ihren Bruder anschaut, beziehungsweise das, was von ihm übrig ist. Im Jahr 2020 stirbt man nicht mehr. Wenn der Körper versagt, kommt das Bewusstsein in einen Kubus, 30 x 30 x 30 cm Elektronengehirn zum Anbeten für die Angehörigen. Und falls man Glück hat, gibt’s die Wiederauferstehung, zumindest in der virtuellen Welt. Bis dahin tut die Hoffnungsindustrie alles, um einen bei der Stange zu halten. Das Schlimme ist, Meigans Mutter wäre das wahrscheinlich alles egal, wenn Sie nicht gerade im Wahlkampf wäre, mit dieser Chance auf den Posten als Verteidigungsministerin. Während Meigan dabei ist, ihren Hass auf die Welt neu zu sortieren, kommt auf einmal eine Stimme aus dem Kubus, die eindeutig nicht von ihrem Bruder stammen kann…“ (Quelle)

Produktion: WDR 2012
Regie: Thomas Leutzbach

Futur III macht Spaß, auch wenn einige der Wendungen superwild sind (Schlagwort „Zeitreise“). Natürlich ist hier das Tor zu einem Sequel nicht nur offen, sondern zwingt geradezu, hindurch zu spazieren, aber leider scheint da nichts geplant zu sein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s