Hörspiel abgehört „Mission: Argo“

„Die Astronautin Colonel Portia Eisenhof ist seit 111 Tagen unterwegs zur Venus. Sie ist die erste Frau auf einem interplanetarischen Flug, der bisher reibungslos verlief. Es fehlen nur noch wenige Tage und die Mission wäre erfolgreich durchgeführt – und erfüllt wäre auch der Kindheitstraum von Portia: der lang erkämpfte Flug zur Venus. Doch der Einschlag eines kleinen Meteoriten bringt das Unternehmen in Kalamitäten. Die Energietanks fallen aus, Portia muss Energien sparen, das Licht dimmen und die Innentemperatur des Raumschiffs senken. Zuspruch erhält sie von der Bodenstation, deren Funkstimme den Tonfall ihres Vaters nachahmt, während der Bordcomputer der Stimme ihrer Mutter entspricht. Die väterliche Stimme beruhigt und führt sie in den Schlaf, wo sie von Albträumen aus der Kindheit geplagt wird. Die mütterliche Stimme schreckt sie jedes Mal mit einer weiteren, schlechten Nachricht hoch. So neigt sich der Sauerstofftank dem Ende, und der defekte Reservetank lässt sich nicht reparieren, weil das nötige Ventil ‚im geschlossenen System‘ verwahrt wird. Lediglich der Bordcomputer ist verlässlich; unbeirrbar und programmgesichert setzt er nach und nach die lebensnotwendigen Systeme außer Kraft.“ (Quelle)

Dieser gemeine Rechner! Diese gemeine Industrie! Diese labile Protagonistin! Dieser seltsame Drama! Da wurde ich nicht sonderlich warm mit – die ewige Gekreische während der Alpträume und die Undurchschaubarkeit der Motive finsterer Hintermänner ergeben eine seltsame Melange.

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