Hörbuch gelauscht „Das Phantom des Alexander Wolf“

„Im russischen Bürgerkrieg erschießt ein junger Weißgardist auf einer einsamen Waldlichtung einen Soldaten. Während der Fremde im Sterben liegt, besteigt der Schütze das Pferd seines Opfers und reitet davon. Jahre später findet er die Einzelheiten dieses Vorfalls in einem Buch derart präzise beschrieben, dass er in dessen Verfasser sein damaliges Opfer wiedererkennt. Ein Wiedersehen der zwei Männer offenbart, wie ihr Schicksal im Tod wie in der Liebe miteinander verknüpft ist.“ (Quelle)

Der BR merkt an: „Gasdanow, der 1903 geboren wurde und vor den Bolschewiken ins Pariser Exil flüchtete, blieb in Deutschland viele Jahrzehnte weitgehend unbekannt. Viele seiner Werke, so auch „Das Phantom des Alexander Wolf“, wurden erst in den vergangenen Jahren ins Deutsche übersetzt und wiederentdeckt.“ (Quelle)

Und auch ich gebe zu: Ich kannte diesen Autoren bis dato nicht – aber was will das schon heißen? Die Entdeckung des Stoffes freut mich, denn dieser ist von, sagen wir einmal, „fast surrealer“ Qualität. Besonders wenn das Phantom selbst über Leben, Sinn und Tod bzw. die Verzahnung dieser drei Komponenten laut nachdenkt, fühlte ich mich an David Lynch erinnert.

Auch die SprecherInnen passen wunderbar zu der / in die Erzählung!

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