Filmsichtung „Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 1“

In der Rückschau wird es wohl dieser Teil der Hunger-Spiele-Filme sein, dem man den wenigsten Druck unterstellt. Zugegeben, er lässt es verhältnismäßig ruhig angehen, aber vermutlich braucht es diese „Ruhe vor derm Sturm“, um dann noch einmal mächtig aufzudrehen. Was mir an Mockingjay 1 gut gefiel, ist der „Blick hinter die politische Kulisse“. Zu keinem Zeitpunkt steht außer Frage für die Führer der Rebellion, dass man aufreizende, gesteigert-leidvolle Propaganda einsetzen muss, um zum Kampf gegen das Kapitol aufzurufen. Und genau hier haben die Köpfe hinter dem Stoff jedoch auch geschlafen – die „gute“ Seite hat in diesem Film die Wahrheit auf ihrer Seite, da ist es nur natürlich einfach, schwarz-weiß zu denken: die Bomber des Kapitols greifen TATSÄCHLICH das provisorisch-eingerichtete Krankenhaus der Rebellen an – d.h. sie nehmen bewußt die Schwachen ins Visier, um zu bestrafen. Hier „muss nichts erfunden“, sondern lediglich durch Bild und Ton „verstärkt“ werden. Viel spannender wäre es gewesen zu sehen, wie z.B. der Spotttölpel mit notwendigen Tatsachenverdrehungen umgeht, wie sie damit zurecht kommt, für das „Gerechte“ zu fälschen, zu lügen und zu manipulieren. Immerhin kann im Gesicht der Hauptdarstellerin das Unwohlsein ablesen, wenn ihr die emotionalen Bilder ihres selbst aus dem Kampf gezeigt werden. Schauen wir doch mal, wie es weitergeht.

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