Japan-Rückreise und Filmsichtungen „Jack Giant Slayer“, „World War Z“, „After Earth“ & „Dark Skies“

Unsere Rückreise war eine laaa-aaa-aaa-aaa-aaange Sache. Von Kyoto nach Tokio mit dem Schnellzug, dann in die Außenbezirke zum Flughafen. Anschließend 11 Stunden nach Dubai, Ankunft um drei Uhr früh, sich herumtreiben. Schließlich der Flug nach München, noch einmal um die fünf Stunden. Wir waren alle sehr froh, als C ihren Vater für einen Abholdienst gewinnen konnte.

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Die Rückreise vertrieb ich mir durch eine Viererkombination: Podcasts, Zeitungslektüre, Bord-Tetris und Filme. Den Auftakt bildete Jack the Giant Slayer, der seltsamerweise genau die gleiche „Mittelalter-Märchen-Atmo-Klaviatur“ spielt wie Helsing, Snow White and the Huntsman oder dieser Hänsel und Gretel-Streifen von neulichst. Nun ja, nun ja. Die entscheidende Chance verpasst der Film natürlich – es wäre ein Leichtes gewesen, historische Konstruktion (wie sie Legenbildung nun einmal sind) aufzubrechen und aus der Inner-Film-Perspektiven auf den Kopf zu stellen – z.B. eine Erzählung aus Sicht der „kriegslüsternen“ Giganten. Kann man das nicht erwarten? Nein, natürlich nicht. Der Streifen kostete fast 200 Millionen. In Worten: Zweihundert. Unfassbar.

Dann zu den Untoten von World War Z. Der Film hatte von Anfang an wenig Chancen. Schließlich gebe ich hier den Quellen-Totalitarist. ICH LIEBE DIE VORLAGE. Und was weichspülen die Damen und Herren daraus. Einen Haufen unausgegorenen (Un-Gore trifft es ja z.B. genau!) Haufen Boredom-Kot. Wenn wenigstens, DAS hier passiert wäre:

„Originally, the film had a different ending: the plane lands in Moscow rather than crashing in Wales. The passengers are rounded up, and the elderly and sick are executed. Gerry is drafted into the Russian army. An unknown period of time passes, and we see Gerry fighting the zombies. He realizes the zombies are weak in the cold. The film ended with him getting back to the USA and leading a D-Day like invasion against the undead on the Oregon coast. The ending that was used instead made the movie less brutal and ended it with a glimpse of hope.“ (Quelle)

Aber nein. Ach, was soll das? Ich rege mich nur zu sehr auf. UNERTRÄGLICHST!

Beyond „unerträglichst“, weil peinlich wie „Furzen beim Blasen“ (O-Ton Nachhilfeschüler) ist die Karikatur einer SciFi-Parodie namens After Earth. Ach so, das war Euer Ernst. Na dann.

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Dieses Bild bietet mehr Substanz als der Film. Die beiden Darsteller links bieten mehr Talent als die des Films. Ende.

Kommen wir zu Dark Skies, der soliden B-Charme in Sachen Videotheken-Aliens-Entführungs-Perle verbreitet. Die Auflösung ist albern dick aufgetragen, doch seine Momente hat der Film.

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