Filmsichtung „Wolverine: Weg des Kriegers“

Ursprünglich hatte ich nicht die geringste Lust, diesen Film zu sehen. Sowohl die X-Men-Filme als auch den ersten Wolverine empfand ich als hyperklinisch rein und unendlich langweilig. Dann sah ich die diese Filmposter zu dem neuen Streifen und dachte mir, okay, da machst Du jetzt als Zuschauer doch einfach mal mit. Gleichzeitig wuchs die Angst, denn es gibt nichts Schlimmeres als den gediegenen Film-Westmann, der nach Japan kommt, um von der vermeintlichen „Exotik“ erschlagen zu werden (und dieser später doch sein Andersschein doch seinen widerlichen Stempel aufdrückt. Auch Wolverine schafft diesen Balance-Akt nicht ganz. Die Geschichte wirkt in ihrer sturen Geradeausfahrt unangenehm vollgepackt – vor allem die Frauenfigurendichte ist seltsam, am Ende kann man sich auf keine der sozialen (auch die fiktive nicht) Beziehungen konzentrieren und einlassen. Die Kämpfe leider unter dem widerlich-blöden PG-13-Rating: BEGREIFT ES MAL EINER? ES SIND KRALLEN, DIE DÄRME ZERFETZEN! Aber in CGI-Land herrscht betretenes Schweigen. Dann doch lieber Ninjas. Aber KEINE WURFSTERNE? Moment, Freunde, so haben wir nicht gewettet. Es macht auch wenig Spaß zu sehen, dass mancher Schwertkämpfer dem bösen W. unheimlich überlegen ist, nur um dann festzustellen, dass dieser cheatet (gameplay neu konfiguriert). Nach dem Abspann bleibt man sitzen, um eine Schnellvorschau auf die kommenden Dinge zu sehen.

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