Filmsichtung „96 Hours“

Zum Inhalt

Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Topagent der Regierung, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen, um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu wohnen. Vergeblich bemüht er sich um Kontakt zu der verwöhnten Siebzehnjährigen, die in einer Welt des Luxus lebt, seit Lenore einen reichen Geschäftsmann geheiratet hat. Unter dem Druck von Leonore stimmt Bryan einer Europareise seiner Tochter zu. Kim fliegt mit ihrer Schulfreundin Amanda (Katie Cassidy) nach Paris, wo die beiden Teenager kurz nach ihrer Ankunft in die Fänge von Menschenhändlern gelangen, die systematisch die Aufenthaltsorte junger Touristinnen sondieren. Bryan muss das brutale Kidnapping am Telefon hilflos mit anhören. Ihm bleiben nur 96 Stunden, seine Tochter aus den Fängen der international operierenden Schlepperorganisation zu befreien, bevor sie für immer verschwindet.

Gedanken

Sehr ärgerliche US-Altherren Rachefantasie (im Kleide der Familienzusammenführung): Im widerlich „tolerant-liberalen“ Europa tummeln sich abschaummäßig korrupter Dekadenz-Adel (= frz. Beamte), verbrecherische Albaner (= Immigranten) und jungfrauenvernaschende, fettleibige Ölaraber. Wie gut, dass der Mitarbeiter des Demokratie-Verbandes CIA da mal aufzeigt, wie gefoltert verhandelt wird. Auslandsreisen wird sich seine närrische Tochter jetzt zwei Mal überlegen – lieber schön in der gated community bleiben! Wenn da mal nicht der Arlington Road Nachbar schon nett lächelnd vorbei kommt.

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